Deutscher
Übersetzerfonds

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Deutscher Übersetzerfonds vergibt Stipendien
Pressemitteilung vom 20.07.2018

Die Jury des Deutschen Übersetzerfonds hat auf ihrer letzten Sitzung 59 Stipendien in der Gesamthöhe von 277.400 Euro vergeben. Je nach Art und Umfang der Arbeitsprojekte bewegen sich die Stipendien zwischen 1.500 Euro und 9.000 Euro.
(Zur Rubrik Pressemitteilungen hier)

Die nächsten Stipendienvergaben erfolgen im Herbst 2018, die Bewerbungsfristen sind 31. August und 15. Oktober 2018.
(Zur Rubrik Stipendien hier)

Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds
Förderungen durch den Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds im ersten Halbjahr 2018

Im Rahmen des Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds wurden im ersten Halbjahr 2018 folgende Übersetzerinnen und Übersetzer gefördert:

Monique Rival für das Projekt „FluchtPunkt – Das Mittelmeer und die europäische Krise“ herausgegeben von Franck Hofmann & Markus Messling

Claudia Hamm für das Projekt „Der Widersacher“ von Emmanuel Carrère

Holger Fock und Sabine Müller für die Projekte „Taba-Taba“ von Patrick Deville und Letzte Mitteilung an die Proust-Gesellschaft von Barcelona von Mathias Enard

Christian Valerius für das Projekt „Poings“ von Pauline Peyrade

Anja Kootz für „El Che – La victoire ou la mort“ von Stefano Cattaneo und Giuliano Ramella

Rose Labourie für „Das kalte Blut“ von Chris Kraus

Claus Josten für „Zabor ou Les psaumes“ von Kamel Daoud

Sarah Raquillet für das Projekt Walter Nowak bleibt liegen von Julia Wolf

Ninon Charlet (Förderung für die Erforschung von Übersetzernachlässen) für eine Forschungsarbeit über das Leben und die Werke des Schriftstellers und Übersetzers Otto von Taube

Galina Potapova (Förderung für die Erforschung von Übersetzernachlässen) für das Projekt Deutschbaltische Übersetzer als Vermittler russischer Literatur in Deutschland (am Beispiel von Sigismund von Radecki und Henry von Heiseler)

Der Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds wurde gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung ins Leben gerufen und speist sich aus Mitteln der DVA-Stiftung. Gefördert werden Arbeits- und Rechercheaufenthalte in Zusammenhang mit französisch-deutschen Übersetzungsprojekten sowie der Erforschung von Übersetzernachlässen. Bewerbungen können jederzeit eingereicht werden. Details zum Verfahren hier.

Gerade erschienen: „Zaitenklänge. Geschichten aus der Geschichte der Übersetzung“ -  das Buch zum Symposium.

Die Blütezeiten der deutschen Literatur waren immer auch Hochzeiten der Übersetzungskunst. Entwicklung und Reichtum unserer Literatur sind ohne den Austausch mit den Literaturen der Welt nicht denkbar. Doch noch immer wissen wir wenig über den Kosmos übersetzerischen Tuns – eine Leerstelle in unserem kulturellen Bewusstsein. Auf dem Weg zu einer Archäologie der Übersetzungskunst erzählt der Band aufschlussreiche Geschichten aus der Geschichte der Übersetzung: die Fruchtbringende Gesellschaft des Barock; Moses Mendelssohn und Gotthold Ephraim Lessing als Übersetzer; vom Übersetzen und Brückenbauen; von Urhebern und Übersetzern; Schreiben als Übersetzen sowie übersetzerische Strategien in der deutschsprachigen Lyrik. Die Autoren dieses Bandes sind Wissenschaftler und Übersetzer: Christian Adam, Christian Hansen, Andreas Jandl, Susanne Lange, Ferdinand Melichar, Ulf Stolterfoht, Andreas Tretner, Josef Winiger, und Uljana Wolf. Nanne Mayer erkundet in einem eigenen künstlerischen Beitrag die Vielgestalt der Vorsilbe „Ver“.

Herausgegeben von: Marie Luise Knott, Ulrich Blumenbach, Thomas Brovot, Jürgen Jakob Becker.

Das Buch ist erschienen bei Matthes & Seitz Berlin.

ViceVersa: Deutsch-Englische Übersetzerwerkstatt
vom 12. bis 19. November 2018 | im Übersetzerhaus Looren | Leitung: Karen Nölle und Daniel Bowles | Bewerbungsschluss: 18. Juli 2018

Wir laden ein zur Teilnahme an der diesjährigen Werkstatt für Übersetzerinnen und Übersetzer aus dem Englischen ins Deutsche und aus dem Deutschen ins Englische. Je fünf Kollegen aus beiden Sprachrichtungen erhalten Gelegenheit, Texte aus der eigenen Produktion vorzustellen und zu diskutieren. Die Werkstatt bietet eine Woche Zeit, an den eingereichten Texten zu feilen. Die Teilnehmerinnen präsentieren ihre Texte und deren besondere Eigenarten und Probleme zusammen mit selbstgewählten Moderatoren und erhalten ein qualifiziertes Echo auf ihre Arbeit. Detailarbeit am Text, gelegentliche Ausflüge in sprachvergleichende Erwägungen, die Möglichkeit, jederzeit Muttersprachlerinnen zu konsultieren – das konzentrierte Nachdenken über unsere Arbeit wirkt lange über die Seminartage hinaus. Und durch die Form der Begegnung können langfristige Arbeitsbeziehungen, eine Art zweisprachiges Netzwerk entstehen. Die Texte werden vorab verschickt, von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie alle sorgfältig vorbereiten und sich zu überlegen beginnen, wen oder welchen Text sie moderieren möchten und von wem sie möglicherweise moderiert werden möchten. Die Entscheidung wird in der ersten Sitzung getroffen.

Teilnehmerkreis: Übersetzer und Übersetzerinnen von Belletristik, Sachbuch, Essay, Drama und Lyrik, die mindestens schon zwei Werke publiziert haben.

Die Ausschreibung finden Sie auf der TOLEDO-Website.

Schreiberkundungen. Creative Writing für Übersetzer
vom 10. bis 14. November 2018 | im Literarischen Colloquium Berlin | Leitung: Uljana Wolf mit Marie Luise Knott | Bewerbungsschluss: 15. September 2018

Das Seminar richtet sich an Übersetzerinnen und Übersetzer, die Lust haben, mit Hilfe gezielter Schreibübungen ihre Sprachmuskeln zu trainieren, um für ihre Übersetzerarbeit neue Impulse zu erhalten. Das betrifft besonders Übersetzer lyrischer, sprachspielerischer, dramatischer Texte, aber nicht nur. Oft verführt die dichte Verknüpfung von Wort und Klang, von Inhalt und Form dazu, alles „richtig” machen zu wollen. Dabei sollte ein lyrischer Text nicht nur richtig sein, sondern vor allem sprachschöpferisch, lebendig. Aber wie macht man das, wie traut man sich, wieviel „darf” man? In diesem Seminar wollen wir zunächst ausgewählte Textbeispiele (Originale und Übersetzungen) diskutieren und im Anschluss mit verschiedenen Übungen und Aufgabenstellungen selber schreiben. Die Erfahrungen im Schreibprozess sollen durch weitere experimentelle Verfahren vertieft und intensiviert werden. Übersetzung - eine textgenerierende Form?

Ziel ist die Erkundung kreativer Schreibtechniken an der Schnittstelle zwischen Übersetzen und Schreiben.

Unsere Themen: Übersetzen und Überschreiben, traditionelle und experimentelle Übersetzerverfahren; Generierung eigener Texte durch Schreibübungen; Arbeit an Klang, Reim, Verknappung, Streichen; Wortstellung.

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Gabriele Leupold wird August-Wilhelm-von Schlegel-Gastprofessorin an der Freien Universität Berlin im Wintersemester 2018/19
Pressemitteilung vom 24.4.2018

Die Übersetzerin Gabriele Leupold wird im Wintersemester 2018/2019 die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung bekleiden. Die vom Deutschen Übersetzerfonds und der Freien Universität Berlin 2007 ins Leben gerufene Gastprofessur ist die erste Professur für Poetik der Übersetzung im deutschsprachigen Raum und wird jährlich im Wintersemester am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft eingerichtet.

Gabriele Leupold wurde 1954 in Niederlahnstein geboren und ist in Mainz aufgewachsen. Sie studierte Slawistik und Germanistik in Mainz, Göttingen, Konstanz und Moskau. Seit 1982 lebt sie als literarische Übersetzerin aus dem Russischen und Polnischen in Berlin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem das Zuger Übersetzer-Stipendium (1997), den Paul-Celan-Preis (2002) und den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (2012); derzeit ist sie Trägerin des Hieronymus-Rings des VdÜ (2017-2019).

Werke von Michail Bachtin („Rabelais und seine Welt“, 1987) und Boris Groys („Gesamtkunstwerk Stalin“, 1988) standen am Anfang ihres Werdegangs als Übersetzerin. Gabriele Leupolds Schwerpunkte liegen in der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts: Andrej Belyj („Kotik Letajew“, 1993; „Petersburg“, 2001), Andrej Platonow („Die Baugrube“, 2016), Boris Pasternak („Eine Brücke aus Papier“, 2000), die Werke Warlam Schalamows (mehrbändige Werkausgabe im Verlag Matthes & Seitz Berlin, zuletzt: „Über die Kolyma. Erinnerungen“, 2018) und Autoren der russischen „Neuen Welle“ wie Jewgenij Charitonow („Unter Hausarrest“, 1996), Jurij Mamlejew („Die irrlichternde Zeit“, 2003) und Vladimir Sorokin („Der Obelisk“, 1992).

Gabriele Leupold ist Mitherausgeberin der Sammelbände „In Ketten tanzen. Übersetzen als interpretierende Kunst“ (Wallstein 2008, zusammen mit Katharina Raabe) sowie „Im Bergwerk der Sprache. Eine Geschichte des Deutschen in Episoden“ (Wallstein 2012, zusammen mit Eveline Passet) und Koautorin der Videodokumentation „Spurwechsel. Ein Film vom Übersetzen“ (2003). Regelmäßig leitet sie Übersetzerseminare im Literarischen Colloquium Berlin.

„Poetik der Übersetzung“ – der anspruchsvolle Titel der Gastprofessur an der Freien Universität ist Programm. Ihr Zweck ist die kritische Reflexion eigener und fremder Übersetzungsmethoden sowie die vergleichende Textanalyse (Original und Übersetzung, Übersetzungsvarianten). Zudem soll die Professur ein exponierter Ort der historischen Reflexion von Methoden und Theorien literarischen Übersetzens werden. Denn in herausragender Weise verband ihr Namenspatron August Wilhelm von Schlegel in seinem Schaffen philologische Forschung, eigene Dichtung und literarische Übersetzung.

Der Deutsche Übersetzerfonds und das Peter Szondi-Institut erachten die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur als markanten Schritt auf dem Weg zu einer Aufwertung der literarischen Übersetzung als eigenständige künstlerische Leistung.

Ihre öffentliche Antrittsvorlesung wird Gabriele Leupold Anfang November 2018 halten; Ort und Termin werden rechtzeitig bekannt gegeben.

(zur Rubrik Pressemitteilungen hier; zur Rubrik Gastprofessur hier)

Über den Umgang mit Umgangssprache. Sprachübergreifendes Seminar
vom 29. Oktober bis 2. November 2018 | im EÜK Straelen | Leitung: Cornelia Holfelder-von der Tann und Jenny Merling | Bewerbungsschluss: 31. August 2018

Ein Seminar für Literaturübersetzer*innen aus allen Sprachen ins Deutsche, die Umgangssprache als ernsthafte (und oft auch ziemlich lustige) Herausforderung begreifen, eine systematischere Klärung der FAQs in diesem Bereich für sinnvoll halten und ihre beruflichen Botanisier­trommeln mit allem füllen wollen, was in diesem Bereich der Sprache so grünt und blüht.

Neben der Arbeit an den eingereichten Texten sollen in Referaten und Übungen folgende Themenschwerpunkte behandelt werden: Was charakterisiert Umgangssprache und welches Repertoire an Umgangssprache-„Markern“ haben wir im Deutschen? Außerdem: Fluchen und Schimpfen, Dialekte und Akzente, Jugendsprache.   

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ViceVersa: Vierte Deutsch-Hebräische Übersetzerwerkstatt
4. bis 10. November 2018 (verschoben!) | im Beit Ben-Yehuda, Jerusalem | Leitung: Anne Birkenhauer und Gadi Goldberg | Bewerbungsschluss: 2. September 2018

Nach Workshops für Übersetzer aus dem Hebräischen ins Deutsche und vom Deutschen ins Hebräische in Berlin, Jerusalem und Straelen findet die vierte Werkstatt diesmal wieder in Jerusalem statt.

Im Mittelpunkt der Werkstattgespräche im Beit Ben-Yehuda steht die intensive Diskussion der eingereichten, noch unabgeschlossenen und unpublizierten Übersetzungen. Die Texte zirkulieren vorab, zur Vorbereitung wird eine kritische Lektüre der Texte erwartet. Eine deutsche Leiterin und ein israelischer Leiter strukturieren und moderieren die Seminararbeit; im Zentrum der Arbeit steht aber die Diskussion der KollegInnen untereinander. Die Debatte wird dabei immer wieder vom „besonderen Fall“ und seinen Lösungsmöglichkeiten über die grundsätzlichen Probleme des Übersetzens zwischen der deutschen und der hebräischen Sprache bis zur Frage nach der Qualität einer literarischen Übersetzung schlechthin übergehen.

Die Werkstatt ist offen für 10 TeilnehmerInnen und richtet sich an ÜbersetzerInnen mit Publikationserfahrung. Angestrebt wird eine gleichgewichtige Berücksichtigung deutschsprachiger und hebräischsprachiger BewerberInnen.

Die Ausschreibung finden Sie auf der TOLEDO-Website.

Aus kritischer Distanz. Wie redigiere ich mich selbst?
19. bis 25. November 2018 | im Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen | Leitung: Miriam Mandelkow und Rosemarie Tietze | Bewerbungsschluss: 4. Oktober 2018

Ein Seminar zur Professionalisierung von Literaturübersetzer*innen – für alle, die schon einige Hürden im Beruf genommen haben oder sich nach längerer Tätigkeit einmal grundsätzlich aufs Handwerk besinnen wollen, vielleicht auch „die leeren Akkus aufladen“ oder eine Auftragsflaute sinnvoll nutzen möchten.

Im Mittelpunkt steht die Arbeit am Text, der Weg von der Rohfassung zur sorgfältig redigierten Endfassung, gemeinsam zurückgelegt an den eingereichten Übersetzungen. Die wichtigsten Themen: Stolpersteine des Deutschen wie Konjunktiv, verschlungene Syntax, Idiomatik; Vermeidung von Anglizismen und ähnlichen -ismen; stilistische Wendigkeit, Stimmen-Vielfalt; Textgedächtnis; sprachliche und sachliche Recherchen u. a.

Außerdem Berufskunde: Urheberrecht und Verträge; Verhältnis zum Verlag; Fördermöglichkeiten.

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TOLEDO: Robert Bosch Stiftung und Deutscher Übersetzerfonds rufen gemeinsames Übersetzerförderprogramm ins Leben
Pressemitteilung vom 2. Februar 2018

Stuttgart/Berlin, 2. Februar 2018 – Die Robert Bosch Stiftung GmbH erweitert ihre Übersetzerförderung. Gemeinsam mit dem Deutschen Übersetzerfonds e.V. (DÜF) startet sie das internationale Förderprogramm „TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen“ für literarische Übersetzerinnen und Übersetzer.

„Übersetzer sind unverzichtbare Akteure der Völkerverständigung. Mit TOLEDO erweitert die Robert Bosch Stiftung ihre bisherige Übersetzerförderung und stärkt damit nachhaltig die Rolle von Übersetzern als Kulturmittler. Denn: Sie sorgen dafür, dass Menschen weltweit an Geschichten und Wissen anderer Kulturen teilhaben. Mit dem Deutschen Übersetzerfonds als einer bedeutenden und hervorragend vernetzten Institution haben wir außerdem den idealen Partner für TOLEDO gefunden.“, so Dr. Maja Sibylle Pflüger, stellvertretende Bereichsleiterin „Völkerverständigung Europa und seine Nachbarn“ der Robert Bosch Stiftung.

Jürgen Jakob Becker, Geschäftsführer des Deutschen Übersetzerfonds, ergänzte: „Übersetzer sind Fachleute für Verständigung und Kosmopoliten sui generis. TOLEDO wird sie dabei unterstützen, sich in der Welt zu bewegen, Netzwerke aufzubauen und ihr Wissen mit dem Publikum zu teilen. Die Möglichkeiten hierfür durch diese Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung auszubauen und fortzuentwickeln, ist für den Deutschen Übersetzerfonds ein großer Ansporn.“

Vernetzung und Mobilität von Übersetzern stärken

Unter dem Dach von TOLEDO wird es Werkstattformate wie „ViceVersa“ geben, in denen Übersetzer eines bestimmten Sprachenpaares (z.B. Deutsch-Hebräisch und Hebräisch-Deutsch) gemeinsam an ihren Texten und deren sprachlichen Herausforderungen arbeiten können. Darüber hinaus wird der TOLEDO-Mobilitätsfonds Übersetzern Aufenthalte in den Ländern ihrer Ausgangssprache und in europäischen Übersetzerzentren wie dem Übersetzerhaus Looren in der Schweiz, der Villa Decius in Polen oder dem Collège international des traducteurs littéraires (CITL) in Frankreich ermöglichen. Eine weitere Aufgabe von TOLEDO wird die Förderung des Austauschs zwischen Übersetzern und anderen Akteuren des Literaturbetriebs wie Autoren und Lektoren sein. An der Übersetzungskunst Interessierten wird das Programm zudem ein breitgefächertes Veranstaltungsangebot präsentieren. So wird es beispielsweise eine Kooperation mit dem Übersetzerzentrum auf der Leipziger Buchmesse geben. Zu den Neuentwicklungen des Programms werden Expeditionen in Städte mit lebendigen Übersetzerszenen wie Kolkata gehören.

Benannt ist das Förderprogramm TOLEDO nach der kastilischen Stadt, die eine wichtige Rolle in der langen Tradition europäischer Übersetzungskunst spielt und zum Sinnbild für den Brückenschlag zwischen Wissenschaften, Religionen, von Orient und Okzident wurde.

Programmstart in Berlin

Den Programmstart bildet die heutige Auftaktveranstaltung im Literarischen Colloquium Berlin, die unter dem Motto „Der Traum von Toledo“ steht. Veranstaltungshöhepunkt ist die Festrede des amerikanischen Schriftstellers und Übersetzers Joshua Cohen, dessen Roman „Buch der Zahlen“ kürzlich auf Deutsch erschienen ist. Ergänzt wird die Veranstaltung durch Gespräche und Performances mit Übersetzern.

Übersetzerförderung für die Völkerverständigung

Mit TOLEDO baut die Robert Bosch Stiftung ihre bislang unter dem Namen „Literarische Brückenbauer“ laufende Übersetzerförderung weiter aus. Die Stiftung stellt dafür insgesamt 450.000 € bereit. Für den Deutschen Übersetzerfonds bedeutet das gemeinsame Programm TOLEDO, seine Fördertätigkeit um eine stark international geprägte Komponente zu erweitern. 

Kontakt:

Aurélie Maurin, Deutscher Übersetzerfonds e.V.
Telefon +49(0)30 / 80490859
maurin@uebersetzerfonds.de
www.toledo-programm.de

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ViceVersa: Deutsch-Spanische Übersetzerwerkstatt
vom 1. bis 5. Oktober 2018 | Literarisches Colloquium Berlin | Leitung: Thomas Brovot und Claudia Cabrera | Bewerbungsfrist abgelaufen

Wir laden ein zur Werkstatt für Literaturübersetzerinnen und Literaturübersetzer aus dem spanischsprachigen und deutsch­sprachigen Raum. Die Werkstatt bietet Platz für je fünf Kolleginnen/Kollegen mit Publikationserfahrung, die aus dem Deutschen ins Spanische bzw. aus dem Spanischen ins Deutsche übersetzen. Fünf Tage lang werden wir Gelegenheit haben, die eingereichten Texte zu diskutieren. Die Teilnehmertexte gehen vorab allen zu, eine kritische Vorbereitung wird erwartet. Über den intensiven Austausch während der Werkstattwoche hinaus sollen langfristige Arbeitsbeziehungen zwischen Literaturübersetzern aus den spanischsprachigen und deutschsprachigen Ländern gefördert werden.

Die Ausschreibung finden Sie auf der TOLEDO-Website.

ViceVersa: Deutsch-Russische Lyrikübersetzerwerkstatt
vom 3. bis 10. Oktober 2018 | im Übersetzerhaus Looren | Leitung: Sergej Gladkich und Aljoscha Prokopjew | Bewerbungsfrist abgelaufen

Wir laden ein zur Übersetzerwerkstatt. LiteraturübersetzerInnen aus dem Deutschen ins Russische und aus dem Russischen ins Deutsche stellen ihre Arbeiten zur Diskussion und erörtern gemeinsam Übersetzungsstrategien und konkrete Problemlösungen. Intuitive Arbeitsweisen werden hinterfragt, analytische Fähigkeiten geschult, das eigene Tun professionalisiert. In Arbeit befindliche Texte aus der aktuellen Produktion sind dabei ebenso willkommen wie „Herzensprojekte“ noch ohne Vertragsgrundlage. Der Workshop regt dazu an, verschiedene Zugänge zum Übersetzen poetischer Texte unterschiedlicher Art und Epochen zu finden. Dabei interessiert die Frage, welche Prozesse bei der Suche nach semantischer, struktureller oder lautlicher Äquivalenz beim Übersetzen durchlaufen werden und wie der kulturelle Brückenschlag gelingt.

Die Ausschreibung finden Sie auf der TOLEDO-Website.

Wir über uns

Aufgaben und Ziele

Die Vermittlung fremdsprachiger Literatur im Deutschen lebt von der Arbeit der Übersetzerinnen und Übersetzer. Übersetzungen erweitern nicht nur unseren Horizont und unser Verständnis für fremde Kulturen, sie bereichern auch unsere Sprache und das literarische Leben. Je höher die Übersetzungskultur, desto reicher und lebendiger bleibt das Deutsche.

Wie die anderen Künste ist die Übersetzungskunst auf öffentliche Förderung angewiesen. Diese Einsicht setzte sich in Deutschland in mehreren Schüben durch: mit ersten Stipendien in den 70er Jahren in Baden-Württemberg, später auch in einzelnen anderen Bundesländern, mit der Gründung des Europäischen Übersetzer-Kollegiums in Straelen (1978) und schließlich mit der Etablierung des Deutschen Übersetzerfonds e.V. (DÜF). Rosemarie Tietze, Übersetzerin russischer Literatur und erste DÜF-Vorsitzende 1997-2009, hatte mit der Einberufung zweier Konferenzen Mitte der neunziger Jahre die Initiative für eine qualitätsorientierte und überregional wirksame Übersetzerförderung ergriffen; die Vereinsgründung mit acht in der Übersetzerförderung aktiven literarischen Institutionen im September 1997 schuf den dafür nötigen organisatorischen Rahmen. Gründungsort und Sitz der Geschäftsstelle des Deutschen Übersetzerfonds ist das Literarische Colloquium Berlin.

Seit 1998 erhält der Deutsche Übersetzerfonds regelmäßige Zuwendungen des Bundes. Größter Mittelgeber ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), dazu kommen Mittel des Auswärtigen Amts, der Kulturstiftung der Länder und der Robert Bosch Stiftung GmbH.

Seinen Zweck erfüllt der Deutsche Übersetzerfonds insbesondere durch die Vergabe von Stipendien an Übersetzerinnen und Übersetzer. In der „Akademie der Übersetzungskunst“ werden neue Formen des Erfahrungsaustausches, der Wissensvermittlung und der Nachwuchsförderung entwickelt: Grundlagenseminare, thematische Workshops, internationale Projekte. Das breit gefächerte Förderprogramm „TOLEDO - Übersetzer im Austausch der Kulturen“, Resultat der langjährigen Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung GmbH, unterstützt die literarischen Übersetzerinnen und Übersetzer darin, ihre Mittlerrolle zwischen den Kulturen und Sprachräumen aktiv auszuüben.

Geschäftsstelle

Vorstand:

Thomas Brovot (Vorsitzender)
Ulrich Blumenbach (Stellvertretender Vorsitzender)
Marie Luise Knott

Geschäftsführer:

Jürgen Jakob Becker, Tel. 030 / 81 69 96-25
becker [​at​] lcb.de

Mitarbeit:

Nina Thielicke, Tel. 030 / 80 49 08 56
thielicke [​at​] uebersetzerfonds.de

Marie Schöck, Tel. 030 / 80 49 08 56
schoeck [​at​] uebersetzerfonds.de

TOLEDO-Projektkoordination:

Aurélie Maurin, Tel. 030 / 80 49 08 59
maurin [​at​] uebersetzerfonds.de

TOLEDO-Projektassistenz:

Eva Laderick, Tel. 030 / 80 49 08 58
laderick [​at​] uebersetzerfonds.de

Post- und Besucheradresse:

Deutscher Übersetzerfonds
c/o Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin
Tel. 030 / 80 49 08 56
Fax 030 / 80 49 08 57
mail [​at​] uebersetzerfonds.de

Bankverbindung:

IBAN: DE33100100100807116103
BIC: PBNKDEFF

Vereinsmitglieder

Der Deutsche Übersetzerfonds ist ein gemeinnütziger Verein und hat seinen Sitz im Literarischen Colloquium Berlin. Zu seinen Gründungsmitgliedern zählen acht in der Literaturförderung aktive Vereine und Institutionen:

Der ehrenamtliche Vorstand besteht aus den ÜbersetzerInnen Thomas Brovot (Vorsitzender), Ulrich Blumenbach (Stellvertretender Vorsitzender) und Marie Luise Knott; Geschäftsführer ist Jürgen Jakob Becker vom Literarischen Colloquium Berlin.

Publikationen

„In zwei Sprachen zuhause“ (Hrsg. Nina Thielicke)

Krieg, Flucht, Ankommen in einer neuen Lebenswelt – geflüchtete Menschen haben viel zu verarbeiten. Mit Erzähl- und Übersetzungsworkshops in Willkommensklassen, Bibliotheken und Notunterkünften bietet der Deutsche Übersetzerfonds Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund die Möglichkeit, eigene Erzählungen - biographische und fikive - mit der Unterstützung von Pädagog*innen und Literaturübersetzer*innen aufzuschreiben und gemeinsam ins Deutsche zu übertragen. Im Sammelband „In zwei Sprachen zuhause“ wurden die 2016-2017 entstandenen Texte veröffentlicht; das Erzählte liegt nun in beiden Sprachen - der Muttersprache und der „neuen“ Sprache vor. Weitere Informationen über das Projekt im gleichnamigen Blog.

Das Buch ist gratis erhältlich in der Geschäftsstelle des Deutschen Übersetzerfonds, Anfrage per Email.

„Denn wir haben Deutsch. Luthers Sprache aus dem Geist der Übersetzung“ (Hrsg. Marie Luise Knott, Thomas Brovot, Ulrich Blumenbach)

Martin Luthers Rolle als Gründerfigur der neuzeitlichen deutschen Literatur ist vielfach beschrieben; seine Sprachkraft, die über Jahrhunderte die Menschen anregte, lebt nicht zuletzt aus dem Geist einer selbstbewussten übersetzerischen Position. »Denn wir haben Deutsch« versammelt Beiträge, an denen sich Luthers unerschöpfliche Freude, auch sprachlich neue Wege zu gehen, ablesen lässt, eine Freude, die ansteckend wirkt – auf Gläubige wie Ungläubige. Literaturübersetzer und Schriftsteller befragen darin, angestiftet vom Deutschen Übersetzerfonds, den Sprachschöpfer und Sätzebauer Martin Luther: Die einen untersuchen den Reichtum von Luthers Sprachregister oder erkunden den Satzbau, die Metaphorik im Buch Hiob sowie die Komposition der Psalmen; andere erfreuen sich an der »parataktischen Schwärze« zwischen den Sätzen oder beklagen, wie Luthers Idee vom »guten Deutsch« in der Geschichte missbraucht wurde.

Das Buch ist erschienen bei Matthes & Seitz Berlin, 2016.

„Mit anderen Worten. Zur Poetik der Übersetzung“ (Hrsg. Von Marie Luise Knott, Georg Witte)

Ohne die Übersetzer wäre »Weltliteratur« ein leerer Begriff. Doch was ist das: Übersetzen? Jeder Übersetzer gibt eine andere Auskunft, und für jedes Buch stellt sich aufs Neue die Frage: Wie kann man einen Text durch das Niemandsland zwischen den Sprachen tragen? Was ist Stil, was ästhetisches Gehör, warum ist Übersetzung mehr als gesteigertes Verstehen? Und, über solche Fragen des singulären Übersetzungsakts hinaus: Wie bringen Übersetzungen Literatur in Bewegung und auf die Reise? Wie verhalten wir uns zur Rolle der Übersetzung als literaturgeschichtlichem Ferment? »Mit anderen Worten« versammelt Beiträge der ersten sieben Jahre der Wilhelm Schlegel Gastprofessur zur Poetik der Übersetzung an der FU Berlin.

Das Buch ist erschienen bei Matthes & Seitz Berlin, 2014.

„Im Bergwerk der Sprache. Eine Geschichte des Deutschen in Episoden“ (Hrsg. von Gabriele Leupold und Eveline Passet)

Ein exemplarischer Abriss der deutschen Sprachgeschichte in 16 Episoden – ein Kompendium für konkrete Fragen und eine genussvolle Lektüre.
Wie erkläre ich einem Ausländer das deutsche »tja«? Ist »der Mann, wo da geht« tatsächlich nur in Süddeutschland gebräuchlich? Wodurch zeichnet sich »Kiezdeutsch« aus, und was macht es dem k.k.-Migrantenslang und der »lagerszpracha« vergleichbar? Warum sind die Schachtelsätze des Barock heute so schwer zu lesen? Und was erzeugt den Stakkato-Sound in manchen zeitgenössischen Texten? – Solche Fragen stellt sich, wer Belletristik liest oder selbst in Blogs schreibt, ob er die Sprache eher über das Ohr aufnimmt oder in schriftlicher Form. Besonders aber interessiert es jeden, der sich– schriftlich oder mündlich – selbst sprachlich äußern will, ob privat oder in einem professionellen Rahmen oder gar als Autor und Übersetzer. Er stößt bald auf eine Reihe von Gegensätzen, die in der Sprache in Balance gehalten werden: Norm und Abweichung, Slang und Standardsprache, Dialekt und »Hochdeutsch«, prestigeträchtige und verpönte Varietäten und Formen, Migration und Mischsprachen, Modernisierung und Konservierung … Das Interesse am »richtigen« (oder: angemessenen) Gebrauch der deutschen Sprache ist in den letzten Jahren enorm gewachsen – die Beschäftigung mit Geschichte der Sprache hilft dabei.

Erschienen im Wallstein Verlag, 2012.

„In Ketten tanzen. Übersetzen als interpretierende Kunst“ (Hrsg. von Gabriele Leupold und Katharina Raabe)

Literarisches Übersetzen als Aufführung oder Darstellung – wie weit führt dieser Gedanke? »Es sich schwer machen und dann die Täuschung der Leichtigkeit darüber breiten das ist das Kunststück, welches sie uns zeigen wollen.« Was Nietzsche über die griechischen Künstler und Dichter sagt, trifft auch auf die Arbeit von Schauspielern, Musikern und Übersetzern zu. Sie alle wissen, was es heißt, wenn etwas nach langem Üben und Probieren endlich »stimmt«. Gemeinsam ist ihrer Arbeit die Interpretation eines Textes, der sich in einem nachschöpferischen Prozeß in etwas anderes verwandelt: in die Darstellung auf der Bühne, in eine Studioeinspielung, in ein Buch. Dass Sprechkunst und Klangkunst, die stimmliche Darstellung von Texten und musikalische Aufführung sich als Übersetzungen einer Notation in einen zeitlichen Verlauf fassen lassen, leuchtet unmittelbar ein. Die Resultate, greifbar in Tondokumenten, sind Gegenstand der Interpretationsgeschichte, wie die Übersetzungen kanonischer Texte auch. Übersetzer, Musiker und Theaterleute, Musik- und Literaturwissenschaftler, Philosophen und Theologen denken nach über die Unausschöpfbarkeit des Originals und den Weg zur eigenen Interpretation, über den vielfältigen Zwang und die kreative Lücke, über große Verantwortung und kleine Freiheiten.

Erschienen im Wallstein Verlag, 2008.

Pressemitteilungen

Deutscher Übersetzerfonds vergibt Stipendien
Pressemitteilung vom 20.07.2018

Die Jury des Deutschen Übersetzerfonds hat auf ihrer letzten Sitzung 59 Stipendien in der Gesamthöhe von 277.400 Euro vergeben. Je nach Art und Umfang der Arbeitsprojekte bewegen sich die Stipendien zwischen 1.500 Euro und 9.000 Euro.

Arbeitsstipendien erhalten:      

Thomas Atzert und Andreas Löhrer, Joachim Bartholomae, Larissa Bender, Karin Betz, Alida Bremer, Yasemin Dincer, Brigitte Döbert, Susanne Hornfeck und Andrea Ott, Rachel Gratzfeld, Claudia Hamm, Sybilla Heinze, Gregor Hens, Torsten Israel, Reinhard Kaiser, Orsolya Kalász, Birgitta Kicherer, Susanne Kihm und Nika Lomtadze, Annika Klapper, Barbara Kleiner, Erwin Köstler, Christiane Kuby und Bettina Bach, Tanja Küddelsmann, Hannes Langendörfer, Antje Leetz, Kristiane Lichtenfeld, Martina Lisa, Stefan Moster, Hans-Christian Oeser, Grete Osterwald und Uli Aumüller, Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein, Eva Profousová, Nadine Püschel, Kathrin Razum, Jan Schönherr, Rita Seuß, Paul Sourzac, Claudia Steinitz, Tim Trzaskalik, Helga van Beuningen, Elvira Veselinović, Nicolai von Schweder-Schreiner, Frank Weigand und Doron Hamburger, Maria Weissenböck, Karl-Ludwig Wetzig, Stefan Wieczorek, Karen Witthuhn und Anika Wolff                                                

Reisestipendien gehen an:

Stefanie Frida Lemke, Gesine Schröder und Achim Wagner                                                             

Aufenthaltsstipendien erhalten:

Inga Meincke und Maja Ueberle-Pfaff             

Bode-Stipendien gehen an:

Yvonne Eglinger (Mentor: Tobias Scheffel), Karoline Hippe (Mentorin: Ursel Allenstein), Benjamin Mildner (Mentorin: Bettina Abarbanell), Eva Scharenberg (Mentorin: Brigitte Große) und Anne Schneider (Mentorin: Patricia Klobusiczky)

Das Gottsched-Stipendium erhält:

Cornelia Holfelder-von der Tann

Mit dem Brockes-Stipendium ausgezeichnet wird:

Robin Detje

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Gabriele Leupold wird August-Wilhelm-von Schlegel-Gastprofessorin an der Freien Universität Berlin im Wintersemester 2018/19
Pressemitteilung vom 24.4.2018

Gabriele Leupold wird August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessorin für Poetik der Übersetzung an der Freien Universität Berlin

Deutscher Übersetzerfonds fördert Lehrtätigkeit im Wintersemester 2018/2019
Die Übersetzerin Gabriele Leupold wird im Wintersemester 2018/2019 die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung bekleiden. Die vom Deutschen Übersetzerfonds und der Freien Universität Berlin 2007 ins Leben gerufene Gastprofessur ist die erste Professur für Poetik der Übersetzung im deutschsprachigen Raum und wird jährlich im Wintersemester am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft eingerichtet.

Gabriele Leupold wurde 1954 in Niederlahnstein geboren und ist in Mainz aufgewachsen. Sie studierte Slawistik und Germanistik in Mainz, Göttingen, Konstanz und Moskau. Seit 1982 lebt sie als literarische Übersetzerin aus dem Russischen und Polnischen in Berlin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem das Zuger Übersetzer-Stipendium (1997), den Paul-Celan-Preis (2002) und den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (2012); derzeit ist sie Trägerin des Hieronymus-Rings des VdÜ (2017-2019).

Werke von Michail Bachtin („Rabelais und seine Welt“, 1987) und Boris Groys („Gesamtkunstwerk Stalin“, 1988) standen am Anfang ihres Werdegangs als Übersetzerin. Gabriele Leupolds Schwerpunkte liegen in der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts: Andrej Belyj („Kotik Letajew“, 1993; „Petersburg“, 2001), Andrej Platonow („Die Baugrube“, 2016), Boris Pasternak („Eine Brücke aus Papier“, 2000), die Werke Warlam Schalamows (mehrbändige Werkausgabe im Verlag Matthes & Seitz Berlin, zuletzt: „Über die Kolyma. Erinnerungen“, 2018) und Autoren der russischen „Neuen Welle“ wie Jewgenij Charitonow („Unter Hausarrest“, 1996), Jurij Mamlejew („Die irrlichternde Zeit“, 2003) und Vladimir Sorokin („Der Obelisk“, 1992).

Gabriele Leupold ist Mitherausgeberin der Sammelbände „In Ketten tanzen. Übersetzen als interpretierende Kunst“ (Wallstein 2008, zusammen mit Katharina Raabe) sowie „Im Bergwerk der Sprache. Eine Geschichte des Deutschen in Episoden“ (Wallstein 2012, zusammen mit Eveline Passet) und Koautorin der Videodokumentation „Spurwechsel. Ein Film vom Übersetzen“ (2003). Regelmäßig leitet sie Übersetzerseminare im Literarischen Colloquium Berlin.

„Poetik der Übersetzung“ – der anspruchsvolle Titel der Gastprofessur an der Freien Universität ist Programm. Ihr Zweck ist die kritische Reflexion eigener und fremder Übersetzungsmethoden sowie die vergleichende Textanalyse (Original und Übersetzung, Übersetzungsvarianten). Zudem soll die Professur ein exponierter Ort der historischen Reflexion von Methoden und Theorien literarischen Übersetzens werden. Denn in herausragender Weise verband ihr Namenspatron August Wilhelm von Schlegel in seinem Schaffen philologische Forschung, eigene Dichtung und literarische Übersetzung.

Der Deutsche Übersetzerfonds und das Peter Szondi-Institut erachten die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur als markanten Schritt auf dem Weg zu einer Aufwertung der literarischen Übersetzung als eigenständige künstlerische Leistung.

Ihre öffentliche Antrittsvorlesung wird Gabriele Leupold Anfang November 2018 halten; Ort und Termin werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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Robert Bosch Stiftung und Deutscher Übersetzerfonds rufen gemeinsames Übersetzerförderprogramm ins Leben
Pressemitteilung vom 2.2.2018

Stuttgart/Berlin, 2. Februar 2018 – Die Robert Bosch Stiftung GmbH erweitert ihre Übersetzerförderung. Gemeinsam mit dem Deutschen Übersetzerfonds e.V. (DÜF) startet sie das internationale Förderprogramm „TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen“ für literarische Übersetzerinnen und Übersetzer.

„Übersetzer sind unverzichtbare Akteure der Völkerverständigung. Mit TOLEDO erweitert die Robert Bosch Stiftung ihre bisherige Übersetzerförderung und stärkt damit nachhaltig die Rolle von Übersetzern als Kulturmittler. Denn: Sie sorgen dafür, dass Menschen weltweit an Geschichten und Wissen anderer Kulturen teilhaben. Mit dem Deutschen Übersetzerfonds als einer bedeutenden und hervorragend vernetzten Institution haben wir außerdem den idealen Partner für TOLEDO gefunden.“, so Dr. Maja Sibylle Pflüger, stellvertretende Bereichsleiterin „Völkerverständigung Europa und seine Nachbarn“ der Robert Bosch Stiftung.

Jürgen Jakob Becker, Geschäftsführer des Deutschen Übersetzerfonds, ergänzte: „Übersetzer sind Fachleute für Verständigung und Kosmopoliten sui generis. TOLEDO wird sie dabei unterstützen, sich in der Welt zu bewegen, Netzwerke aufzubauen und ihr Wissen mit dem Publikum zu teilen. Die Möglichkeiten hierfür durch diese Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung auszubauen und fortzuentwickeln, ist für den Deutschen Übersetzerfonds ein großer Ansporn.“

Vernetzung und Mobilität von Übersetzern stärken

Unter dem Dach von TOLEDO wird es Werkstattformate wie „ViceVersa“ geben, in denen Übersetzer eines bestimmten Sprachenpaares (z.B. Deutsch-Hebräisch und Hebräisch-Deutsch) gemeinsam an ihren Texten und deren sprachlichen Herausforderungen arbeiten können. Darüber hinaus wird der TOLEDO-Mobilitätsfonds Übersetzern Aufenthalte in den Ländern ihrer Ausgangssprache und in europäischen Übersetzerzentren wie dem Übersetzerhaus Looren in der Schweiz, der Villa Decius in Polen oder dem Collège international des traducteurs littéraires (CITL) in Frankreich ermöglichen. Eine weitere Aufgabe von TOLEDO wird die Förderung des Austauschs zwischen Übersetzern und anderen Akteuren des Literaturbetriebs wie Autoren und Lektoren sein. An der Übersetzungskunst Interessierten wird das Programm zudem ein breitgefächertes Veranstaltungsangebot präsentieren. So wird es beispielsweise eine Kooperation mit dem Übersetzerzentrum auf der Leipziger Buchmesse geben. Zu den Neuentwicklungen des Programms werden Expeditionen in Städte mit lebendigen Übersetzerszenen wie Kolkata gehören.

Benannt ist das Förderprogramm TOLEDO nach der kastilischen Stadt, die eine wichtige Rolle in der langen Tradition europäischer Übersetzungskunst spielt und zum Sinnbild für den Brückenschlag zwischen Wissenschaften, Religionen, von Orient und Okzident wurde.

Programmstart in Berlin

Den Programmstart bildet die heutige Auftaktveranstaltung im Literarischen Colloquium Berlin, die unter dem Motto „Der Traum von Toledo“ steht. Veranstaltungshöhepunkt ist die Festrede des amerikanischen Schriftstellers und Übersetzers Joshua Cohen, dessen Roman „Buch der Zahlen“ kürzlich auf Deutsch erschienen ist. Ergänzt wird die Veranstaltung durch Gespräche und Performances mit Übersetzern.

Übersetzerförderung für die Völkerverständigung

Mit TOLEDO baut die Robert Bosch Stiftung ihre bislang unter dem Namen „Literarische Brückenbauer“ laufende Übersetzerförderung weiter aus. Die Stiftung stellt dafür insgesamt 450.000 € bereit. Für den Deutschen Übersetzerfonds bedeutet das gemeinsame Programm TOLEDO, seine Fördertätigkeit um eine stark international geprägte Komponente zu erweitern. 

Kontakt:

Aurélie Maurin, Deutscher Übersetzerfonds e.V.
Telefon +49(0)30 / 80490859
maurin@uebersetzerfonds.de
www.toledo-programm.de

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Deutscher Übersetzerfonds vergibt Stipendien - Herbstvergabe 2017
Pressemitteilung vom 5.12.2017

Die Jury des Deutschen Übersetzerfonds hat auf ihrer letzten Sitzung 37 Stipendien in der Gesamthöhe von 145.200 Euro vergeben. Je nach Art und Umfang der Arbeitsprojekte bewegen sich die Stipendien zwischen 1.500 Euro und 10.000 Euro.

Arbeitsstipendien für derzeit laufende Übersetzungsprojekte wurden u.a. vergeben an:

Elina Kritzokat (Minna Rytisalo / Finnisch), Patricia Klobusiczky und Brigitte Große (Hélène Gestern / Französisch), Christian Hansen (Roberto Bolaño/ Spanisch), Àxel Sanjosé (Màrius Torres / Katalanisch), Timea Tankó (György Dragomán / Ungarisch) und Olga Radetzkaja (Maria Stepanova / Russisch). Das nach Luise Adelgunde Victorie Gottsched benannte Stipendium für persönliche Weiterbildungsinitiativen erhält Lydia Nagel. Das Bode-Stipendium ist die Umsetzung eines Mentorenmodells. In diesem Herbst kommt Sophie Nieder (Übersetzung eines französischen Romans, begleitet von Patricia Klobusiczky) in den Genuss dieser Förderung.

Die nächste Stipendienvergabe erfolgt im Frühjahr 2018, Einsendeschluss für Bewerber ist der 31. März 2018.

Pressemitteilung mit der vollständigen Liste der Geförderten als PDF zum Download

Pociao gewinnt den DeLillo-Übersetzungswettbewerb des Deutschen Übersetzerfonds und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Pressemitteilung vom 20.10.2017

Die in Bonn und Tanger lebende Übersetzerin Pociao hat den DeLillo-Übersetzungswettbewerb des Deutschen Übersetzerfonds und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gewonnen. Der mit 2.000 € dotierte und von der Kulturstiftung der Länder gestiftete Preis wurde am Freitagabend als Abschluss des Symposiums zum 20. Jubiläum des Deutschen Übersetzerfonds überreicht.

Gegenstand des öffentlichen Wettbewerbs war eine deutsche Übersetzung des hierzulande wenig bekannten und noch nicht übersetzten Frühwerks Don DeLillos, der  Anfang des Romans  „Great Jones Street“ aus dem Jahr 1973. Eine Fachjury (Ulrich Blumenbach, Kerstin Gleba, Andreas Jandl, Miriam Mandelkow und Andreas Platthaus) hatte mehr als 400 Einsendungen – in der großen Mehrzahl von übersetzenden Laien – zu prüfen.

Die Wahl der Jury fiel auf Pociaos Version, denn:

„Pociao schöpft aus dem Vollen, und in ihrer Übersetzung gibt es immer wieder Anlässe zum Jubeln. Das geht beim ersten Satz los, einem Paukenschlag, dessen Dröhnen wiederhergestellt wird: „Ruhm erfordert Exzesse jeglicher Art.“ Oder um ein anderes Beispiel zu nehmen: Das unauffällige Adjektiv „visceral“ ist ein semantischer Cocktail aus konkreten Eingeweiden und figurativem Bauchgefühl, der einen Englischübersetzer zur Verzweiflung treiben kann, aber der Ausdruck ist nicht unübersetzbar, wie Pociao beweist, bei der aus „There was less sense of simple visceral abandon at our concerts during these last weeks“ der Satz wird: „In diesen letzten Wochen hatten schlichte, hemmungslose Ausschreitungen bei unseren Konzerten spürbar nachgelassen.“ Bei all dem war eigene Kreativität gefragt, all das geht über das Handwerk hinaus, all das ist wahre Kunst des Übersetzens. Und ein Buch fängt an zu klingen, trifft man nur das Zauberwort.“

Pociao studierte nach längeren Aufenthalten in London und New York Anglistik, Germanistik und vergleichende Literaturwissenschaften in Bonn. Anfang der 70er Jahre Gründung von Pociao’s Books, einem Vertrieb für experimentelle Literatur aus der amerikanischen Small-Press-Szene für den europäischen Raum, Mitarbeit beim Verlag Expanded Media Editions und Mitte der 90er Jahre zusammen mit der Komponistin Ulrike Haage Gründung des eigenen Verlags Sans Soleil. Übersetzung zahlreicher Autoren aus den Vereinigten Staaten, England und Spanien, darunter Paul und Jane Bowles, Gore Vidal, William S. Burroughs, Bill Ayers, Patti Smith, Laurie Anderson, Zelda Fitzgerald, Adam Haslett, Tom Robbins, Nicholas Christopher, Gina Ochsner, Evelyn Waugh und Jeremy Reed. Pociao, die auch als Autorin zahlreicher Features über Clarice Lispector oder Mohamed Choukri hervorgetreten ist,  lebt in Bonn und Tanger.

Ein Anliegen des Wettbewerbs ist die Diskussion der Frage, ob und inwieweit sich das Literaturübersetzen in Deutschland  in den vergangenen Jahrzehnten weiterentwickelt hat. In einem F.A.Z.-Beitrag am Samstag, 21. Oktober 2017 geht Ulrich Blumenbach auf die Befunde des Wettbewerbs ein. Dort werden auch DeLillos Originaltext und Pociaos deutsche Übersetzung nachzulesen sein.

(Nachtrag: hier geht es zum Artikel in der F.A.Z.)

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Der Deutsche Übersetzerfonds wird 20 Jahre alt
Pressemitteilung vom 19.10.2017

Sein 20-jähriges Gründungsjubiläum feiert der Deutsche Übersetzerfonds (DÜF) am heutigen Abend im Literarischen Colloquium Berlin.
Der Deutsche Übersetzerfonds (DÜF) hat die Förderung literarischer Übersetzerinnen und Übersetzer in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit einer Vielfalt an Instrumenten und neuen Inhalten Gestalt werden lassen. Der heutige Festakt mit Reden von Staatsministerin Monika Grütters, Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe und DÜFVorsitzenden Thomas Brovot ist verbunden mit der Eröffnung der von Marie Luise Knott und Andreas Tretner kuratierten Ausstellung „Urbans Orbit. Einblicke in den Nachlass eines Übersetzers“. Sie zeigt den großen Übersetzer Peter Urban (1941-2013) als leidenschaftlichen Čechov-Philologen, als Anwalt und Vermittler der Werke Velimir Chlebnikovs, als Wegbegleiter zeitgenössischer Autoren. Hervorgegangen ist die Ausstellung aus einer Sichtung des im Deutschen Literaturarchiv Marbach aufbewahrten Nachlasses. „Urbans Orbit“ wird bis zum 8. Februar 2018 vor und nach den Veranstaltungen im Literarischen Colloquium zu sehen sein. Am 20. Oktober 2017 wird sich ein ganztägiges Symposium mit dem Titel „Zaitenklänge“ – eine Wortschöpfung aus einer Chlebnikov-Übersetzung von Gerhard Rühm – exemplarischen Geschichten aus der Geschichte der Übersetzung widmen. Detailplan hier.

Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums hat der DÜF im Sommer gemeinsam mit der FAZ einen Übersetzerwettbewerb ausgelobt und eine Fachjury damit betraut, die mehr als 400 Einsendungen zu begutachten. Am Freitag, 20. Oktober um 19 Uhr nun wird, zum Abschluss des Symposiums die herausragende deutsche Übersetzung eines hierzulande wenig bekannten Frühwerks Don DeLillos gekürt, der Anfang des Romans „Great Jones Street“ aus dem Jahr 1973. Nebenbei stellt der Wettbewerb die Frage, ob und vor allem auf welche Weise sich das Literaturübersetzen in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten weiterentwickelt hat.

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Satzung

§ 1 Name, Sitz und Rechtsform

1. Der Verein führt den Namen: Deutscher Übersetzerfonds e.V.

2. Der Verein (im Folgenden Deutscher Übersetzerfonds genannt) hat seinen Sitz in Berlin.

3. Er soll ins Vereinsregister eingetragen werden.

§ 2 Ziele und Aufgaben

1. Zweck des Deutschen Übersetzerfonds ist es, die Kunst des Übersetzens zu fördern und damit der qualitätvollen Vermittlung fremder Literaturen ins Deutsche, der Völkerverständigung, der Sprachkultur und dem literarischen Leben zu dienen. Er kann dafür Mittel entgegennehmen und einwerben.

2. Seinen Zweck soll er insbesondere erfüllen durch die Vergabe von Fördermitteln an Übersetzerinnen und Übersetzer. Diese Fördermittel können u.a. bestimmt sein für

            Arbeitsstipendien

            Reise- und Aufenthaltsstipendien

            Fortbildungsstipendien

            Prämien und Auszeichnungen.

Die Übersetzerinnen und Übersetzer müssen sich durch ihre bisherige Arbeit ausgewiesen haben. Die weiteren Vergabedingungen legt der Vorstand fest. Über die Vergabe entscheidet eine fachkundige Jury.

3. Darüber hinaus kann der Deutsche Übersetzerfonds Initiativen und Projekte unterstützen, die der Entwicklung der Übersetzungskunst förderlich sind.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Deutsche Übersetzerfonds verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und dient keinerlei eigenwirtschaftlichen Zwecken. Der Deutsche Übersetzerfonds erstrebt keinen Gewinn.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins verwendet werden. Die Mitglieder der Organe des Vereins können für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten. Über die Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Mitglieder der Organe des Vereins können für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten. Über die Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5 Mitglieder

1. Mitglieder des Vereins können Vereinigungen oder Institutionen sein, die einen oder mehrere Bereiche des literarischen Lebens seit einem längeren Zeitraum vertreten und deren Tätigkeit vorwiegend überregional in der  Bundesrepublik Deutschland von Bedeutung ist (Mitgliedsorganisationen). Gründungsmitglieder sind

  • die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung e.V.
  • der Deutsche Literaturfonds e.V.
  • das Europäische Übersetzer-Kollegium Nordrhein-Westfalen in Straelen e.V.
  • der Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V.
  • das Kulturwerk deutscher Schriftsteller e.V.
  • das Literarische Colloquium Berlin e.V.
  • der Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke e.V.
  • die Verwertungsgesellschaft WORT (Rechtsfähiger Verein kraft Verleihung).

2. Jede Mitgliedsorganisation hat eine Stimme.

3. Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 6 Mitgliedsbeitrag

Art und Höhe des Mitgliedsbeitrags wird von den Mitgliedern einstimmig festgesetzt.

§ 7 Ende der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, durch Auflösung der Mitgliedsorganisation oder durch Ausschluß.

2. Der Austritt ist dem Vorstand mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres mitzuteilen.

3. Bei schwerwiegendem Verstoß eines Mitgliedes gegen Satzung oder Interessen des Deutschen Übersetzerfonds kann die Mitgliederversammlung den Ausschluß des Mitgliedes beschließen.

§ 8 Organe

Organe des Deutschen Übersetzerfonds sind:

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand.

§ 9 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung besteht aus den Vertretern der Mitgliedsorganisationen. Jede Mitgliedsorganisation kann bis zu zwei Vertreter entsenden, hat jedoch nur eine Stimme.

2. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) den Vorstand und Sprecherin oder Sprecher sowie deren Stellvertreterin oder Stellvertreter  
zu wählen,

b) die Kassenprüfer zu wählen,

c) den Haushaltsplan zu beschließen,

d) den Tätigkeitsbericht des Vorstandes entgegenzunehmen,

e) den Vorstand zu entlasten,

f) Mitglieder aufzunehmen oder auszuschließen,

g) die Mitgliedsbeiträge festzusetzen,

h) über Satzungsänderungen zu beschließen,

i) über die Auflösung des Vereins zu beschließen,

j) das Statut über Wahl, Zusammensetzung, Amtsdauer und Arbeitsweise der jeweiligen Jury zu beschließen.

§ 10 Sitzung

1. Die Mitgliederversammlung wird von der Sprecherin oder dem Sprecher mindestens einmal jährlich und unter Mitteilung der Tagesordnung schriftlich und unter Einhaltung einer Monatsfrist einberufen.

2. Beantragt mindestens ein Drittel der Mitglieder die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, so ist diese von der Sprecherin oder dem Sprecher innerhalb eines Monats entsprechend den Bestimmungen des Abs. 1 einzuberufen.

3. Der Vorstand kann sachverständige Gäste (insbesondere Vertreter des Bundes, der Länder und weiterer Behörden, Stellen und Institutionen) zu den Sitzungen hinzuziehen.

4. In den Sitzungen führt die Sprecherin oder der Sprecher den Vorsitz, im Falle ihrer Verhinderung Stellvertreterin oder Stellvertreter.

5. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn zwei Drittel aller Mitglieder anwesend sind. Abgestimmt wird mit einfacher Stimmenmehrheit. Für die Aufnahme und  den Ausschluß von Mitgliedern und Satzungsänderungen ist Dreiviertelmehrheit aller (auch der nicht anwesenden) Mitglieder erforderlich. § 6 bleibt davon unberührt.

6. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift gefertigt, die von Sprecherin oder Sprecher, im Falle ihrer Verhinderung Stellvertreterin oder Stellvertreter, und von Geschäftsführerin oder Geschäftsführer zu unterschreiben sind.

§ 11 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus Sprecherin oder Sprecher und deren Stellvertreterin oder Stellvertreter und einem oder drei weiterer Mitglieder. Sprecherin oder Sprecher und deren Stellvertreterin oder Stellvertreter sind Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Jeder von ihnen besitzt Einzelvertretungsbefugnis.

2. Die Mitglieder des Vorstands werden für drei Jahre gewählt.

§ 12 Geschäftsführerin/Geschäftsführer

1. Die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer wird vom Vorstand bestellt.

2. Die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer leitet die Geschäftsstelle des Deutschen Übersetzerfonds. Sie oder er führt Beschlüsse der Mitgliederversammlung durch und nimmt die laufenden Angelegenheiten des Deutschen Übersetzerfonds wahr. An den Sitzungen der Jury nehmen sie mit beratender Stimme teil.

§ 13 Finanzierung

Der Deutsche Übersetzerfonds soll finanziert werden durch

a) Zuwendungen des Bundes, der Länder und Kommunen,

b) Spenden und Schenkungen.

§ 14 Auflösung

1. Für den Beschluß über die Auflösung des Deutschen Übersetzerfonds ist die Anwesenheit von drei Vierteln aller Mitglieder erforderlich. Die Mitgliederversammlung muß ausdrücklich mit dem Tagesordnungspunkt Auflösung eingeladen sein. Ist eine Mitgliederversammlung für eine Auflösung nicht beschlußfähig, kann eine weitere einberufen werden, die dann auf jeden Fall beschlußfähig ist.

2. Die Liquidation wird durch die Geschäftsführerin oder den Geschäftsführer durchgeführt, soweit die Mitgliederversammlung, die die Auflösung beschließt, keine anderen Liquidatoren bestellt.

3. Im Falle des Ausscheidens von Mitgliedern sowie bei Auflösung des Vereins findet eine Erstattung etwaiger Zuwendungen an den Verein sowie eine Verteilung von Vereinsvermögen an die Mitglieder nicht statt.

4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zur Verwendung für solche kulturelle Zwecke, welche den Zwecken des Deutschen Übersetzerfonds möglichst nahekommen. Der Beschluß über die Vermögensübertragung bedarf zu seiner Wirksamkeit der Zustimmung des zuständigen Finanzamtes.

Berlin, den 12. September 1997 (mit Änderung vom 12. Februar 2012)

 

  • Dr. Gerhard Dette, Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung e.V.
  • Dr. Gerhard Dette, Deutscher Literaturfonds e.V.
  • Claus Sprick, Europäisches Übersetzer-Kollegium Nordrhein-Westfalen in Straelen
  • Rosemarie Tietze, Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V.
  • Sabine Herholz, Kulturwerk deutscher Schriftsteller e.V.
  • Dr. Ulrich Janetzki, Literarisches Colloquium Berlin e.V.
  • Helga Pfetsch, Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke e.V.
  • Iris Mai, VG Wort (Rechtsfähiger Verein kraft Verleihung)

Stipendien

Einleitung

Die Vergabe von Stipendien gehört zum Kernbereich des Deutschen Übersetzerfonds. Gefördert werden Übersetzerinnen und Übersetzer fremdsprachiger Werke ins Deutsche, sofern die Übersetzung dieser Werke eine anspruchsvolle sprachliche, literarische Gestaltung im Deutschen erfordert.

Es werden gegenwärtig acht verschiedene Formen individueller Förderung angeboten:

  • Arbeitsstipendien ermöglichen längeres und intensiveres Arbeiten an einem Projekt, Recherche und Nachbearbeitung. Die Höhe variiert nach Art und Umfang des Werkes.
  • Reisestipendien dienen der Recherche, dem Gespräch mit Autoren oder der Auffrischung sprachlicher und landeskundlicher Kenntnisse.
  • Das Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendium stellt den Stipendiaten erfahrene Mentoren zur Seite.
  • Das Luise-Adelgunde-Victorie-Gottsched-Stipendium dient der persönlichen Weiterbildung.
  • Das Barthold-Heinrich-Brockes-Stipendium ermöglicht einem erfahrenen Kollegen / einer erfahrenen Kollegin ein „sabbatical“.
  • Initiativstipendien werden für die Vermittlung und Entwicklung vielversprechender, literarisch hochwertiger Projekte vergeben, für die noch keine Zusage eines deutschsprachigen Verlags besteht.

  • Exzellenzstipendien unterstützen Übersetzerinnen und Übersetzer, die an literarisch besonders anspruchsvollen Übersetzungsprojekten arbeiten, mit monatlichen Zuschüssen über einen Zeitraum von 3 bis 12 Monaten.

  • Aufenthaltsstipendien im Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen (Nordrhein-Westfalen),
  • Aufenthaltsstipendien im Collège International des Traducteurs Littéraires in Arles (Frankreich),
  • Aufenthaltsstipendien im Baltic Centre for Writers and Translators in Visby (Schweden) und
  • Aufenthaltsstipendien im Übersetzerhaus Looren (Schweiz) bieten neben einer Spezialbibliothek vor allem eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre und den Austausch mit internationalen Kollegen.

Die Stipendienvergabe erfolgt dreimal jährlich jeweils zum 15. Januar, zum 15. Mai und zum 15. September über ein Bewerbungsverfahren. Für das Jahr 2018 gelten jedoch folgende Fristen: 31. August und 15. Oktober!

Die Fachjury entscheidet in der Regel innerhalb von acht Wochen nach Bewerbungsschluss über die Stipendien.

Die für die einzelnen Stipendienarten einzureichenden Antragsunterlagen sind den jeweiligen Ausschreibungen zu entnehmen.

Arbeitsstipendien

Was ist ein Arbeitsstipendium?

Die Gewährung eines Arbeitsstipendiums ermöglicht Übersetzern, länger und intensiver an einem Text zu arbeiten. Denn die sprachlich komplexe Gestaltung, die Nachdichtung einer anspruchsvollen Vorlage im Deutschen, der Einsatz eines reichen Wortschatzes und das Ausfeilen der Syntax kosten viel mehr Zeit, als die gängigen, selbst die als “gut” geltenden Honorare abdecken. Aber auch aufwendige Studien, von der Internetrecherche bis zur Datenbankabfrage, vom Lesepensum im Umkreis eines zu übersetzenden Werkes und der Sekundärliteratur bis zur Interpretation und Nachbearbeitung besonders schwieriger Textstellen werden mit Hilfe von Arbeitsstipendien auf eine seriös zu kalkulierende Grundlage gestellt. Auch bei den Arbeitsstipendien wird nach Art und Umfang der Projekte differenziert. Die Stipendien bewegen sich in der Regel zwischen 1.000 € und 10.000 €.

Bewerbungsformular

Wir bitten darum, das Online-Bewerbungsformular (Link) auszufüllen und abzuschicken. Sie erhalten daraufhin eine Bestätigung per Email.

Die Angaben werden nur für Zwecke der Antragsbearbeitung verwendet. Im Falle einer Förderung wird jedoch vorausgesetzt, daß die Empfänger der Förderung mit der Veröffentlichung ihres Namens in den Mitteilungen des Deutschen Übersetzerfonds einverstanden sind.

Außerdem sind in siebenfacher Ausfertigung (sieben identische, getrennte Stapel; bitte ohne Spiralbindung oder Heftnadeln; gern papiersparend kopiert) einzureichen:

  • Kurzbiographie, beruflicher Werdegang
  • Verzeichnis der Veröffentlichungen und ggf. Auszeichnungen
  • Angaben über gleichzeitige Stipendienanträge bei anderen Stellen sowie über Stipendien in den letzten drei Jahren
  • kurze Charakteristik des zu übersetzenden Werks (max. 1 Seite)
  • Kopie des Verlagsvertrags
  • 10 Manuskriptseiten der Übersetzung
  • Kopie der entsprechenden Stelle des Originals
  • Kalkulation des voraussichtlichen Manuskriptumfangs und der benötigten Arbeitszeit

Anschrift:
Deutscher Übersetzerfonds
c/o Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin

Einsendeschluss für Anträge: dreimal jährlich, jeweils am 15. Januar, am 15. März und am 15. September; für 2018 gelten jedoch die Fristen 31. August und 15. Oktober!

Reisestipendien

Was ist ein Reisestipendium?

Reisestipendien ermöglichen dem Übersetzer entweder Recherchen zu einem bestimmten Buchprojekt oder verhelfen ihm durch eine zwei- bis vierwöchige Reise ins Land seiner Ausgangssprache zur Auffrischung seiner sprachlichen und landeskundlichen Kenntnisse. Die Höhe des Stipendiums richtet sich nach den tatsächlichen Reisekosten (Fahrtkosten und Unterkunft, in der Regel zwischen 500 € und 4.000 €).

Bewerbungsformular

Wir bitten darum, das Online-Bewerbungsformular (Link) auszufüllen und abzuschicken. Sie erhalten daraufhin eine Bestätigung per Email.

Die Angaben werden nur für Zwecke der Antragsbearbeitung verwendet. Im Falle einer Förderung wird jedoch vorausgesetzt, daß die Empfänger der Förderung mit der Veröffentlichung ihres Namens in den Mitteilungen des Deutschen Übersetzerfonds einverstanden sind.

Außerdem sind in siebenfacher Ausfertigung (sieben identische, getrennte Stapel; bitte ohne Spiralbindung oder Heftnadeln; gern papiersparend kopiert) einzureichen:

  • Kurzbiographie, beruflicher Werdegang
  • Verzeichnis der Veröffentlichungen und ggf. Auszeichnungen
  • Angabe über gleichzeitige Stipendienanträge bei anderen Stellen sowie über Stipendien in den letzten drei Jahren

dazu:

a) bei Reisen in Verbindung mit einem bestimmten Übersetzungsprojekt:

  • kurze Charakteristik des zu übersetzenden Werks (max. 1 Seite) und Begründung des Reisevorhabens
  • Kopie des Verlagsvertrags
  • 10 Manuskriptseiten der Übersetzung
  • Kopie der entsprechenden Stelle des Originals
  • Kalkulation der voraussichtlichen Dauer und der Kosten der Reise

b) bei allgemein landeskundlichen Reisen:

  • ausführliche Begründung des Reiseprojekts
  • 10 Manuskriptseiten einer in Arbeit befindlichen Übersetzung
  • Kopie der entsprechenden Stelle des Originals
  • Kalkulation der voraussichtlichen Dauer und der Kosten der Reise

Anschrift:
Deutscher Übersetzerfonds
c/o Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin

Einsendeschluss für Anträge: dreimal jährlich, jeweils am 15. Januar, am 15. März und am 15. September; für 2018 gelten jedoch die Fristen 31. August und 15. Oktober!

Bode-Stipendien

Was ist ein Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendium?

Literaturübersetzer bedauern zuweilen, daß sie sich in ihrem einsamen Beruf mit niemandem beraten können, sei es in den unsicheren Anfangsjahren, sei es später, angesichts eines ungewöhnlichen Textes. Wie viele Schnitzer hätten sie vermieden, wie viele Zweifel und Irrwege sich erspart, wenn sie ab und zu vom Erfahrungsschatz bewanderter Kollegen hätten profitieren können.

Damit nicht jeder – und immer wieder – das Rad neu erfinden muss, schreibt der Deutsche Übersetzerfonds das Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendium für Literaturübersetzer aus. Ein erfahrener Kollege wird dem Stipendiaten als Mentor zur Seite gestellt und soll ihn mit sicherer Hand über die Hürden und durch die Untiefen des Textes geleiten. Jede der beiden Seiten erhält vom Deutschen Übersetzerfonds für diesen privaten Workshop - je nach Art und Umfang des Projekts - einen Betrag zwischen 2.000 - 4.000 €. Voraussetzung ist, dass es sich um ein Übersetzungsprojekt handelt, für das ein Verlagsvertrag besteht.

Johann Joachim Christoph Bode (1730-1793), berühmt für seine Übersetzungen aus dem Englischen (Sterne, Goldsmith, Fielding) und Französischen, war von Haus aus Musiker und hatte sich Sprachen in Nachtarbeit allein beigebracht. Als streitbarer Literat ergriff er auch oftmals selbst das Wort; in seiner legendären Ausgabe der „Essais“ von Montaigne stellte er mitten im Text einen „jungen Freund“ und Kollegen vor, dem er die Übersetzung der eingestreuten Sonette aufgetragen hatte.

Bewerbungsformular

Wir bitten darum, das Online-Bewerbungsformular (Link) auszufüllen und abzuschicken. Sie erhalten daraufhin eine Bestätigung per Email.

Die Angaben werden nur für Zwecke der Antragsbearbeitung verwendet. Im Falle einer Förderung wird jedoch vorausgesetzt, daß die Empfänger der Förderung mit der Veröffentlichung ihres Namens in den Mitteilungen des Deutschen Übersetzerfonds einverstanden sind.

Außerdem sind in siebenfacher Ausfertigung (sieben identische, getrennte Stapel; bitte ohne Spiralbindung oder Heftnadeln; gern papiersparend kopiert) einzureichen:

  • Kurzbiographie, beruflicher Werdegang
  • Verzeichnis bisheriger Veröffentlichungen
  • Angaben über gleichzeitige Stipendienanträge bei anderen Stellen sowie ggf. über bisherige Stipendien
  • kurze Charakteristik des zu übersetzenden Werks (max. 1 Seite)
  • Kopie des Verlagsvertrags
  • 10 Manuskriptseiten der Übersetzung
  • Kopie der entsprechenden Stelle des Originals
  • Kalkulation des voraussichtlichen Manuskriptumfangs

Anschrift:
Deutscher Übersetzerfonds
c/o Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin

Einsendeschluss für Anträge: dreimal jährlich, jeweils am 15. Januar, am 15. März und am 15. September; für 2018 gelten jedoch die Fristen 31. August und 15. Oktober!

Gottsched-Stipendien

Was ist ein Luise-Adelgunde-Victorie-Gottsched-Stipendium?

Jeder zu übersetzende Text entführt in seine eigene Welt – und so begleitet den Literaturübersetzer lebenslanges Lernen. Doch läßt der Alltag nie genug Luft, damit sich der Übersetzer mit der gebotenen Sorgfalt auf eine neue Sonder- oder Fachsprache einläßt, ein neues Themenfeld beackert. Oder gar eine seit Jahren brachliegende Fremdsprache reaktiviert und so seine beruflichen Chancen mehrt.

Um professionellen Literaturübersetzern einen solchen „Bildungsurlaub“ zu ermöglichen, schreibt der Deutsche Übersetzerfonds das Luise-Adelgunde-Victorie-Gottsched-Stipendium aus. Der Stipendiat erhält den Betrag von € 3.000 und kann sich eine Zeitlang gezielt und konzentriert um seine persönliche Weiterbildung kümmern.

Luise Adelgunde Victorie Gottsched (1713-1762), Übersetzerin von Pope, Molière, Addison u.a., Verfasserin von Satiren, Rezensionen und gewitzten Vorreden, galt als eine der geistreichsten und gebildetsten Frauen Ihrer Zeit. Lessing rühmte: „Sie schrieb ihre Muttersprache gewiß um sehr viel besser als ihr lieber Gatte“. Dennoch musste die „Gottschedin“ heimlich vor der Tür draußen sitzen, wenn sie, als Frau, den Vorlesungen ihres Mannes an der Universität lauschen wollte.

Bewerbungsformular

Für eine Bewerbung bitten wir darum, das Online-Bewerbungsformular (Link) auszufüllen und abzuschicken. Sie erhalten daraufhin eine Bestätigung per Email.

Die Angaben werden nur für Zwecke der Antragsbearbeitung verwendet. Im Falle einer Förderung wird jedoch vorausgesetzt, daß die Empfänger der Förderung mit der Veröffentlichung ihres Namens in den Mitteilungen des Deutschen Übersetzerfonds einverstanden sind.

Für die Bewerbung sind außerdem in siebenfacher Ausfertigung (sieben identische, getrennte Stapel; bitte ohne Spiralbindung oder Heftnadeln; gern papiersparend kopiert) einzureichen:

  • Kurzbiographie, beruflicher Werdegang
  • ausführliche Bibliographie
  • Planskizze für das Bildungsvorhaben
  • 10 Manuskriptseiten einer Übersetzung aus jüngerer Zeit
  • Kopie der entsprechenden Stelle des Originals
  • Angaben über gleichzeitige Stipendienanträge bei anderen Stellen sowie über bisherige Stipendien

Anschrift:
Deutscher Übersetzerfonds
c/o Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin

Einsendeschluss für Anträge: dreimal jährlich, jeweils am 15. Januar, am 15. März und am 15. September; für 2018 gelten jedoch die Fristen 31. August und 15. Oktober!

Brockes-Stipendien

Was ist ein Barthold-Heinrich-Brockes-Stipendium?

Wissenschaftler bekommen Freisemester, um unbeschwert lesen und forschen zu können. Und Übersetzer? Wer jahrelang unter Finanz- und Termindruck arbeitet, fühlt sich oft wie ausgebrannt. Die Sprachreservoire im Gehirn müßten durch deutsche Lektüre aufgefüllt, die Informationen über die fremde Literatur auf den aktuellen Stand gebracht werden - sei es in der nächsten Bibliothek, sei es im Ausland, auf landeskundlichen Reisen. Vielleicht wäre es auch an der Zeit, einmal das Übersetzen und seine Poetik zu reflektieren?

Um erfahrenen, seit Jahren tätigen Literaturübersetzern eine solche schöpferische Auszeit zu ermöglichen, schreibt der Deutsche Übersetzerfonds das Barthold-Heinrich-Brockes-Stipendium aus. Der Stipendiat erhält den Betrag von € 8.000, um sich eine Zeitlang ausschließlich der Stärkung seiner Sprachkraft widmen zu können. Dieses Stipendium ist zugleich eine Auszeichnung für das bisherige übersetzerische Werk.

Barthold Heinrich Brockes (1680-1747), Dichter und Hamburger Ratsherr, Übersetzer von Pope, Milton u.a. Dank einem beträchtlichen Vermögen konnte er Bildungsreisen unternehmen und sich in Muße den schönen Künsten widmen.

Bewerbungsformular

Wir bitten darum, das Online-Bewerbungsformular (Link) auszufüllen und abzuschicken. Sie erhalten daraufhin eine Bestätigung per Email.

Die Angaben werden nur für Zwecke der Antragsbearbeitung verwendet. Im Falle einer Förderung wird jedoch vorausgesetzt, daß die Empfänger der Förderung mit der Veröffentlichung ihres Namens in den Mitteilungen des Deutschen Übersetzerfonds einverstanden sind.

Außerdem sind in siebenfacher Ausfertigung (sieben identische, getrennte Stapel; bitte ohne Spiralbindung oder Heftnadeln; gern papiersparend kopiert) einzureichen :

  • Kurzbiographie, beruflicher Werdegang
  • ausführliche Bibliographie
  • Skizze der Pläne für die übersetzungsfreie Zeit
  • Angaben über gleichzeitige Stipendienanträge bei anderen Stellen sowie über bisherige Stipendien.

Anschrift:
Deutscher Übersetzerfonds
c/o Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin

Einsendeschluss für Anträge: dreimal jährlich, jeweils am 15. Januar, am 15. März und am 15. September; für 2018 gelten jedoch die Fristen 31. August und 15. Oktober!

Aufenthaltsstipendien

Was ist ein Aufenthaltsstipendium?

Schreiben in konzentrierter Atmosphäre, Nutzung einer auf Übersetzerbelange ausgerichteten Bibliothek, Erfahrungsaustausch mit Kollegen: ein Aufenthalt in einem Übersetzerhaus bringt die Arbeit an Übersetzer-Projekten voran. Der Deutsche Übersetzerfonds vergibt  Aufenthaltsstipendien für das Europäische Übersetzer-Kollegium in Straelen (NRW), im Collège International des Traducteurs Littéraires (Frankreich), im Baltic Centre for Writers and Translators in Visby (Schweden) und im Übersetzerhaus Looren (Schweiz) an Literaturübersetzer. Die Stipendien sind für Aufenthalte von zwei bis vier Wochen vorgesehen und mit 400 € pro Woche dotiert.

Bewerbungsformular

Wir bitten darum, das Online-Bewerbungsformular (Link) auszufüllen und abzuschicken. Sie erhalten daraufhin eine Bestätigung per Email.

Die Angaben werden nur für Zwecke der Antragsbearbeitung verwendet. Im Falle einer Förderung wird jedoch vorausgesetzt, daß die Empfänger der Förderung mit der Veröffentlichung ihres Namens in den Mitteilungen des Deutschen Übersetzerfonds einverstanden sind.

Außerdem sind einzureichen (in siebenfacher Ausfertigung, d.h. sieben identische, voneinander getrennte Stapel, gerne papiersparend kopiert):

  • Kurzbiographie, beruflicher Werdegang
  • Verzeichnis bisheriger Veröffentlichungen
  • Angaben über gleichzeitige Stipendienanträge bei anderen Stellen sowie ggf. über Stipendien in den letzten drei Jahren
  • kurze Charakteristik des Arbeitsprojekts (max. 1 Seite)
  • Kopie des Verlagsvertrags
  • 10 Manuskriptseiten der Übersetzung (evtl. auch einer anderen, in Arbeit befindlichen Übersetzung)
  • Kopie der entsprechenden Stelle des Originals
  • Angaben über die gewünschte Aufenthaltsdauer im EÜK

Anschrift:
Deutscher Übersetzerfonds
c/o Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin

Einsendeschluss für Anträge: dreimal jährlich, jeweils am 15. Januar, am 15. März und am 15. September; für 2018 gelten jedoch die Fristen 31. August und 15. Oktober!

Weitere Informationen: www.euk-straelen.de, www.looren.net, www.bcwt.org, www.atlas-citl.org

Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds

Die Robert Bosch Stiftung finanziert aus Mitteln der DVA-Stiftung den Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Übersetzerfonds werden daraus Arbeits- und Rechercheaufenthalte in Zusammenhang mit französisch-deutschen Übersetzungsprojekten sowie der Erforschung von Übersetzernachlässen gefördert.

Ziele

  • Eintauchen in die Kultur der Ausgangs- oder Zielsprache
  • Austausch und Vernetzung mit anderen Übersetzern oder Wissenschaftlern
  • Arbeitstreffen mit Autorinnen und Autoren
  • Besuch von Archiven
  • Recherche an Romanschauplätzen
  • Ermöglichung einer konzentrierten Arbeitsphase

Partnerinstitutionen

  • Centre International des Traducteurs Littéraires in Arles
  • Deutsches Literaturarchiv Marbach
  • Europäisches Übersetzer-Kollegium in Straelen
  • Fondation Maison des sciences de l’homme in Paris (Unterkunft in der Maison Suger)
  • Goethe-Institut Paris (Unterkunft im Centre Les Recollets)
  • Internationale Jugendbibliothek in München
  • Literarisches Colloquium Berlin
  • Übersetzerhaus Looren bei Zürich

Darüber hinaus sind auch selbst organisierte Aufenthalte an anderen Orten förderfähig.
Bewerbungen können jederzeit eingereicht werden, Aufenthalte in Paris und Marbach benötigen einen Vorlauf von mindestens vier Monaten. Die Entscheidung der Auswahlkommission erfolgt zeitnah.

Elmar Tophoven (1923-1989) gehörte zu den bedeutendsten Vermittlern französischer Literatur seiner Zeit und zu den engagiertesten Literaturübersetzern in der Bundesrepublik. Er übersetzte – teilweise gemeinsam mit seiner Ehefrau Erika Tophoven – Werke von Autoren wie Samuel Beckett, Alain Robbe-Grillet, Nathalie Sarraute und Claude Simon ins Deutsche. Auf seine Initiative geht die Gründung des Europäischen Übersetzer-Kollegiums in seiner Heimatstadt Straelen zurück.

Die Ausschreibung zum Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds (beide Angebote) als PDF zum Download

Kontakt:

Deutscher Übersetzerfonds
c/o Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin
Tel. ++49 – 30 – 80 49 08 56
mail@uebersetzerfonds.de
www.uebersetzerfonds.de

Weitere Informationen zu beiden Mobilitätsangeboten sowie Bewerbungsformulare:

Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds für Übersetzerinnen und Übersetzer

Der Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds für Übersetzerinnen und Übersetzer richtet sich an Literaturübersetzer der Sprachenkombination Französisch>Deutsch und Deutsch>Französisch und ermöglicht einen Arbeitsaufenthalt in deutsch- und französischsprachigen Ländern. Zusätzlich stellt der Fonds Mittel für Veranstaltungen zur Verfügung, in deren Rahmen das Übersetzungsprojekt präsentiert wird. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein zu übersetzendes Werk folgender Gattungen: Roman, Kinder- und Jugendliteratur, Essayistik, geistes- und sozialwissenschaftliche Texte, Lyrik, Drama und Comic. Für das Übersetzungsvorhaben muss ein Verlagsvertrag vorliegen.

Bewerbungsunterlagen (bitte per Post senden):

  • Vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular inklusive Exposé des Übersetzungsvorhabens (Bewerbungsformular zum Download)
  • Motivationsschreiben, das den Mehrwert des Aufenthalts für das Übersetzungsprojekt erläutert
  • Übersetzungsvertrag mit einem Verlag oder Theater
  • Angaben über erhaltene Förderungen in den letzten drei Jahren
  • Angaben zur Teilnahme an DÜF-Fortbildungen und Projekten, die von der DVA-Stiftung oder der Robert Bosch Stiftung („Literarische Brückenbauer“) gefördert wurden

 Leistungen:

  • Zuschuss in Höhe von 400 Euro pro Woche (für die Dauer von 2-4 Wochen)
  • Erstattung der Reisekosten
  • freie Unterkunft in den Häusern der genannten Partnerinstitutionen (je nach Verfügbarkeit); bei anderer Unterbringung können bis zu 300 Euro Unterkunftskosten pro Woche erstattet werden
  • Honorare und Reisekostenzuschüsse für Veranstaltungen in Zusammenhang mit den Übersetzungsprojekten

Nachweise:

  • Arbeitsbericht über den Aufenthalt sowie ein Porträtfoto
  • im Impressum der übersetzten Werke ist auf die Förderung durch die Robert Bosch Stiftung und den Deutschen Übersetzerfonds hinzuweisen
  • die Robert Bosch Stiftung, der Deutsche Übersetzerfonds und ggf. die gastgebende Institution erhalten je ein Belegexemplar der publizierten Übersetzung

Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds für die Erforschung von Übersetzernachlässen

Neben Arbeitsaufenthalten für Übersetzerinnen und Übersetzer fördert die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Übersetzerfonds auch die Erforschung von Übersetzernachlässen. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein Forschungsvorhaben in Zusammenhang mit einem übersetzerischen Nachlass. Zusätzlich stellt der Fonds Mittel für Veranstaltungen zur Verfügung, in deren Rahmen das Forschungsprojekt präsentiert wird.

Bewerbungsunterlagen:

  • Vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular inklusive Exposé des Forschungsvorhabens (Bewerbungsformular zum Download )
  • Motivationsschreiben, das den Mehrwert des Aufenthalts für das Forschungsvorhaben erläutert
  • Nachweis über Forschungsvorhaben (der Universität o.ä.)
  • Angaben über weitere erhaltene Förderungen

Leistungen:

  • Zuschuss in Höhe von 400 Euro pro Woche (für die Dauer von 2-4 Wochen)
  • Erstattung der Reisekosten
  • freie Unterkunft in den genannten Häusern (je nach Verfügbarkeit)
  • bei anderer Unterbringung können bis zu 300 Euro Unterkunftskosten pro Woche erstattet werden
  • Honorare und Reisekostenzuschüsse für Veranstaltungen in Zusammenhang mit den Forschungsprojekten

Nachweise:

  • Arbeitsbericht über den Aufenthalt sowie ein Porträtfoto
  • im Impressum der wissenschaftlichen Arbeit ist auf die Förderung durch die Robert Bosch Stiftung und den Deutschen Übersetzerfonds hinzuweisen
  • die Robert Bosch Stiftung, der Deutsche Übersetzerfonds und ggf. die gastgebende Institution erhalten je ein Belegexemplar der wissenschaftlichen Publikation

Richtlinien für alle Stipendien

Voraussetzung für die Bewilligung eines DÜF-Stipendiums ist ein entscheidungsreifer Antrag, der an die Geschäftsstelle des Deutschen Übersetzerfonds zu richten ist.

Anträge können grundsätzlich alle Übersetzerinnen und Übersetzer stellen, die nicht Mitglieder des Vorstands oder einer Jury des Deutschen Übersetzerfonds sind.

Bewerbungen werden ab 2019 jeweils zum 15. Januar, zum 15. Mai und zum 15. September entgegengenommen, 2018 gelten jedoch die Fristen 31. August und 15. Oktober. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine fachkundige, unabhängige Jury, die innerhalb von zwei Monaten nach Bewerbungsschluss zusammentritt.

Die Bewilligung eines Arbeits- oder Reisestipendiums, eines Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendiums, eines Aufenthaltsstipendiums und eines Exzellenzstipendiums ist gebunden an ein in Arbeit befindliches Übersetzungsprojekt mit Zielsprache Deutsch, für das ein Verlagsvertrag vorliegt. Der Verlagsvertrag soll die branchenüblichen Honorare nicht ohne triftigen Grund zu Lasten der Übersetzerin oder des Übersetzers unterschreiten. Günstigere Vertragsbedingungen und höhere Honorare können  bei der Bewilligung des Antrags und der Stipendienhöhe als Pluspunkt bewertet werden.

Reisestipendien zur allgemeinen landeskundlichen Information können in begründeten Fällen auch ohne konkretes Übersetzungsprojekt beantragt werden. Das Luise-Adelgunde-Victorie-Gottsched-Stipendium, das Barthold-Heinrich-Brockes-Stipendium und das Initiativstipendium sind nicht an ein vertragliches Übersetzungsprojekt gebunden; hierfür gelten die in der Ausschreibung genannten Voraussetzungen.

Die alternative Bewerbung für unterschiedliche Stipendienarten ist zulässig. Soweit die formalen Voraussetzungen gegeben sind, ist eine Wiederbewerbung mit demselben Projekt grundsätzlich möglich.

Der Verlagsvertrag soll nicht ohne triftigen Grund zu Lasten der Übersetzerin oder des Übersetzers von dem zwischen dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V./Verlegerausschuß und dem Verband deutscher Schriftsteller (VS) in der IG Medien zuletzt vereinbarten ”Normvertrag für den Abschluß von Übersetzungsverträgen” abweichen.

Die Entscheidung der Jury wird den Antragstellern ohne Angabe von Gründen für die Bewilligung oder Ablehnung des Antrags mitgeteilt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Geschäftsführung ist für die Auszahlung der Stipendien nach Maßgabe der Jury verantwortlich. Die Auszahlung kann in mehreren Raten erfolgen. Die Abtretung des Stipendiums an Dritte ist ausgeschlossen.

Die Verwendung des Stipendiums ist der Geschäftsstelle durch einen Sachbericht und ggf. durch ein Belegexemplar nachzuweisen. Zweckwidrig verwendete Mittel werden zurückgefordert. Über Fortzahlung, Aussetzung oder Rückforderung eines Stipendiums entscheidet die Jury.

Die Antragsunterlagen werden nur für Zwecke der Antragsbearbeitung verwendet. Im Falle einer Förderung wird vorausgesetzt, dass die Stipendiaten mit der Veröffentlichung ihres Namens in den Mitteilungen des Deutschen Übersetzerfonds einverstanden sind.

Initiativstipendien

Was ist ein Initiativstipendium?

Übersetzerinnen und Übersetzer sind Anwälte der Literaturen, aus denen sie übersetzen. Sie ergreifen häufig selbst die Initiative, engagieren sich als Scouts für Autorinnen und Autoren, lebende wie tote. Das gilt in besonderem Maße für Übersetzer aus kleineren Sprachen. Um ein Initiativstipendium kann sich bewerben, wer an der Vermittlung eines vielversprechenden, literarisch hochwertigen Projekts arbeitet, für das noch keine Zusage eines deutschsprachigen Verlags besteht. Das Stipendium soll weitere Recherchen, die Entwicklung des Projektes, die Erstellung eines Exposés und einer Probeübersetzung fördern, ferner Rechterecherchen und die Vermittlungsarbeit zu den Buch- oder Zeitschriften-Verlagen. Die Bewerber sollten über übersetzerische Publikationserfahrung verfügen. Die Höhe des Stipendiums bewegt sich zwischen 1.000 und 4.000 Euro.

Bewerbungsformular

Wir bitten darum, das Online-Bewerbungsformular (Link folgt) auszufüllen und abzuschicken. Sie erhalten daraufhin eine Bestätigung per Email.

Die Angaben werden nur für Zwecke der Antragsbearbeitung verwendet. Im Falle einer Förderung wird jedoch vorausgesetzt, dass die Empfänger der Förderung mit der Veröffentlichung ihres Namens in den Mitteilungen des Deutschen Übersetzerfonds einverstanden sind.

Außerdem sind in siebenfacher Ausfertigung (sieben identische, getrennte Stapel; bitte ohne Spiralbindung oder Heftnadeln; gern papiersparend kopiert) einzureichen:

  • Kurzbiographie, beruflicher Werdegang
  • Verzeichnis der Veröffentlichungen und ggf. Auszeichnungen
  • Angaben über gleichzeitige Stipendienanträge bei anderen Stellen sowie über Stipendien in den letzten drei Jahren
  • Projektbeschreibung (max. 3 Seiten)
  • Eine kurze Probeübersetzung (5 Manuskriptseiten)
  • Kopie der entsprechenden Stelle des Originals

Einsendeschluss für Anträge: dreimal jährlich, jeweils am 15. Januar, am 15. März und am 15. September; für 2018 gelten jedoch die Fristen 31. August und 15. Oktober!

Anschrift:
Deutscher Übersetzerfonds
c/o Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin

Exzellenzstipendien

Was ist ein Exzellenzstipendium?

Schwierige, literarisch besonders anspruchsvolle Übersetzungsprojekte erfordern längere Recherchen, intensiveres Nachdenken über Lösungen und bewusstere Entscheidungen bei der sprachlichen Gestaltung eines literarischen Textes. Je zeitaufwendiger die Übersetzungsarbeit, umso dürftiger der Verdienst für die Übersetzerin, den Übersetzer. Die Exzellenzstipendien des Deutschen Übersetzerfonds rücken diesem Paradox zu Leibe, unterstützen diejenigen, die es mit besonders schwierigen Fällen zu tun haben. Sie sind mit monatlich 2.000 Euro dotiert und werden über einen  Zeitraum von 3 bis 12 Monaten vergeben.

Bewerbungsformular

Wir bitten darum, das Online-Bewerbungsformular (Link folgt) auszufüllen und abzuschicken. Sie erhalten daraufhin eine Bestätigung per Email.

Die Angaben werden nur für Zwecke der Antragsbearbeitung verwendet. Im Falle einer Förderung wird jedoch vorausgesetzt, dass die Empfänger der Förderung mit der Veröffentlichung ihres Namens in den Mitteilungen des Deutschen Übersetzerfonds einverstanden sind.

Außerdem sind in siebenfacher Ausfertigung (sieben identische, getrennte Stapel; bitte ohne Spiralbindung oder Heftnadeln; gern papiersparend kopiert) einzureichen:

  • Kurzbiographie, beruflicher Werdegang
  • Verzeichnis der Veröffentlichungen und ggf. Auszeichnungen
  • Angaben über gleichzeitige Stipendienanträge bei anderen Stellen sowie über Stipendien in den letzten drei Jahren
  • Kurze Charakteristik des zu übersetzenden Werks und Darstellung der übersetzerischen Herausforderung (max. 2 Seiten)
  • Kopie des Verlagsvertrags
  • 10 Manuskriptseiten der Übersetzung
  • Kopie der entsprechenden Stelle des Originals
  • Kalkulation des voraussichtlichen Manuskriptumfangs und der benötigten Arbeitszeit

Einsendeschluss für Anträge: dreimal jährlich, jeweils am 15. Januar, am 15. März und am 15. September; für 2018 gelten jedoch die Fristen 31. August und 15. Oktober!

Anschrift:
Deutscher Übersetzerfonds
c/o Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin

Jury

Über die Anträge befindet eine unabhängige Fachjury. Ihr gehören Experten aus verschiedenen Bereichen des Schreibens und der Literaturvermittlung an, die über eigene Übersetzungserfahrung verfügen. Derzeit sind dies:

Christiane Körner (Frankfurt am Main) ist Übersetzerin aus dem Russischen, Herausgeberin und Publizistin. Sie war als Dozentin beim DAAD in Moskau tätig und leitet Fortbildungen zum literarischen Übersetzen, unter anderem die ViceVersa-Werkstatt Russisch-Deutsch.

Sabine Küchler (Köln) ist Publizistin und Autorin. Beim Deutschlandfunk arbeitet sie als Leiterin der Hörspielredaktion. Sie hat Lyrik, Prosa und Hörspiele veröffentlicht und aus dem Englischen übersetzt.

Anna Leube (Berlin) war viele Jahre als Lektorin im Hanser Verlag tätig und hat italienische Literatur ins Deutsche übersetzt.

Kristof Magnusson (Berlin) ist Schriftsteller und Übersetzer. Er publizierte Theaterstücke und Romane und profilierte sich mit Übersetzungen isländischer Literatur.

Burkhard Müller (Chemnitz) ist freier Kulturjournalist und Dozent für Latein an der TU Chemnitz. Er publizierte mehrere Essaybände und rezensiert regelmäßig im Feuilleton der ZEIT und der Süddeutschen Zeitung. 2008 wurde er mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik, 2012 mit der Übersetzerbarke ausgezeichnet.

Geförderte Übersetzungen

Liste der geförderten und bereits publizierten Übersetzungen

Übersetzungen aus dem Afrikaans

Deon Meyer: Schwarz.Weiß.Tot., Aufbau Verlag 2009 - aus dem Afrikaans von Stefanie Schäfer

Übersetzungen aus dem Albanischen

Ismail Kadare: Der Raub des königlichen Schlafs. Ammann Verlag 2008 - aus dem Albanischen von Joachim Röhm

Übersetzungen aus dem Arabischen

Adonis: Ein Grab für New York. Gedichte 1965-1971, Ammann Verlag 2004 - aus dem Arabischen von Stefan Weidner

Chalid al-Chamissi: Arche Noah. Roman aus Ägypten, Lenos Verlag 2013 - aus dem Arabischen Leila Chammaa

Mohammed Bennis: die Gabe der Leere. Ausgewählte Gedichte, Carl Hanser Verlag 2012 - aus dem Arabischen von Stephan Milich

Hassan Dawud: Der Gesang des Pinguins, Lenos Verlag 2000 - aus dem Arabischen von Doris Kilias

Div.: Die Farbe der Ferne. Moderne arabische Dichtung, Verlag C.H. Beck 2000 - aus dem Arabischen von Stefan Weidner

Div.: Zwischen Zauber und Zeichen. Moderne arabische Lyrik von 1945 bis heute, Das Arabische Buch 2000 - aus dem Arabischen von Khalid Al-Maaly

Div.: Tausendundeine Nacht, C.H. Beck 2004 - aus dem Arabischen von Claudia Ott

Rabi Jabir: Die Reise des Grenadiners, Verlag Hans Schiler 2005 - aus dem Arabischen von Nermin Sherkawi

Elias Khoury: Das Tor zur Sonne, Lenos Verlag 2004 - aus dem Arabischen von Leila Chammaa

Ahmed Touriq: Abu Musas Nachbarinnen, Insel Verlag 2008 - aus dem Arabischen von Imke Ahlf-Wien

Najem Wali: Engel des Südens, Hanser 2011 - aus dem Arabischen von Imke Ahlf-Wien

Übersetzungen aus dem Baskischen

Joseba Sarrionandia: Der gefrorene Mann, Blumenbar Verlag 2007 - aus dem Baskischen von Raul Zelik

Übersetzungen aus dem Bosnischen

Andrej Nikolaidis: Der ungarische Satz. Ein Trauerspiel, Voland & Quist 2018 - aus dem Bosnischen von Margit Jugo

Übersetzungen aus dem Chinesischen

Div.: Chinabox, Verlagshaus Berlin 2016 - aus dem Chinesischen von Lea Schneider (u.a.)

Liao Yiwu: Die Wiedergeburt der Ameisen, S. Fischer Verlag 2016 - aus dem Chinesischen von Karin Betz

Mai Jia: Das verhängnisvolle Talent des Herrn Rong, Deutsche Verlags-Anstalt 2015 - aus dem Chinesischen von Karin Betz

Menzius: Den Menschen gerecht. Ein Menzius-Lesebuch, Ammann Verlag 2010 - aus dem Chinesischen von Henrik Jäger

Übersetzungen aus dem Dänischen

Jens Andersen: H.C. Andersen. Eine Biographie, Insel Verlag 2005 - aus dem Dänischen von Ulrich Sonnenberg

Inger Christensen: Det, Kleinheinrich Verlag 2002 - aus dem Dänischen von Hanns Grössel

Ulrikka S. Gernes: Wo Schmetterlinge überwintern können. Gedichte, Friedenauer Presse 2009 - aus dem Dänischen von Hanns Grössel

Per Højholt: Auricula, Eichborn Verlag 2003 - aus dem Dänischen von Peter Urban-Halle

Carsten Jensen: Wir Ertrunkenen, Knaus Verlag 2008 - aus dem Dänischen von Ulrich Sonnenberg

Johannes V. Jensen: Himmerlandsfolk, Guggolz Verlag 2017 - aus dem Dänischen von Ulrich Sonnenberg

Kristian D. Jensen: Leibspeise, Hoffmann und Campe 2006 - aus dem Dänischen von Sigrid Engeler

Pia Juul: Das Leben nach dem Happy End, DuMont Buchverlag 2011 - aus dem Dänischen von Ursel Allenstein

Kim Leine: Ewigkeitsfjord, Carl Hanser Verlag 2014 - aus dem Dänischen von Ursel Allenstein

Annette Lindegaard: Am letzten Tag der Ewigkeit, Lübbe Verlag 2002 - aus dem Dänischen von Karl-Ludwig Wetzig

Johan de Mylius: Der Preis der Verwandlung. Hans Christian Andersen und seine Märchen, Königshausen & Neumann 2010 - aus dem Dänischen von Peter Urban-Halle

Simon Pasternak: Tote Zonen, Knaus Verlag 2014 – aus dem Dänischen von Ulrich Sonnenberg

Leonora Christina Skov: Der erste Liebhaber, btb Verlag 2014 - aus dem Dänischen von Nora Pröfroc

Übersetzungen aus dem Englischen

Lorraine Adams: Crash, Arche Literatur Verlag 2011 - aus dem Englischen von Miriam

Elisa Albert: Das Buch Dahlia, dtv 2009 - aus dem Englischen von Miriam Mandelkow

Naomi Aldermann: Ungehorsam, Berlin Verlag 2007 - aus dem Englischen von Christiane Buchner mit Miriam Mandelkow

Caroline Alexander: Die Bounty, Berlin Verlag 2004 - aus dem Englischen von Friedrich Griese

Naomi Alderman: Die Lektionen, Bloomsbury Verlag 2012 - aus dem Englischen von Christiane Buchner

Martin Amis: Die Hauptsachen, Carl Hanser Verlag 2005 - aus dem Englischen von Werner Schmitz

Martin Amis: Die schwangere Witwe, Carl Hanser Verlag 2012 - aus dem Englischen von Werner Schmitz

Nadeem Aslam: Das Haus der fünf Sinne, Rowohlt Verlag 2010 - aus dem Englischen von Bernhard Robben

Jane Austen: Anne Elliot oder die Kraft der Überredung, dtv 2010 - aus dem Englischen von Sabine Roth

Jane Austen: Northanger Abbey, dtv 2011 - aus dem Englischen von Sabine Roth

Bill Ayers: Flüchtige Tage: Erinnerungen aus dem Weather Underground, Ventil Verlag 2010 - aus dem Englischen von pociao und Walter Hartmann

Nicholson Baker: Der Eckenknick, Rowohlt Verlag 2005 - aus dem Englischen von Susanne Höbel und Helmut Frielinghaus

Nicholson Baker: Der Anthologist, C.H. Beck Verlag 2010 - aus dem Englischen von Matthias Göritz und Uta Strätling

Jonathan Balcombe: Was Fische wissen. Wie sie lieben, spielen, planen: unsere Verwandten unter Wasser, mare Verlag 2018 - aus dem Englischen von Tobias Rothenbücher

James Baldwin: Von dieser Welt, dtv 2018 - aus dem Englischen von Miriam Mandelkow

John Banville: Sonnenfinsternis, Kiepenheuer & Witsch 2002 - aus dem Englischen von Christa Schuenke

John Banville: Unendlichkeiten, Kiepenheuer & Witsch 2012 - aus dem Englischen von Christa Schuenke

John Banville (alias Benjamin Black): Eine Frau verschwindet. Kriminalroman aus Dublin, Kiepenheuer & Witsch 2012 - aus dem Englischen von Andrea O’Brien

John Banville: Die blaue Gitarre, Kiepenheuer & Witsch 2017 - aus dem Englischen von Christa Schuenke

Julian Barnes: Liebe usw., Kiepenheuer & Witsch 2002 - aus dem Englischen von Gertraude Krueger

Julian Barnes: Der Zitronentisch, Kiepenheuer & Witsch 2005 - aus dem Englischen von Gertraude Krueger

Julian Barnes: Nichts, was man fürchten müsste, Kiepenheuer & Witsch 2010 - aus dem Englischen von Gertraude Krueger

Julian Barnes: Unbefugtes Betreten, Kiepenheuer & Witsch 2012 - aus dem Englischen von Gertraude Krueger

Andrea Barrett: Die Luft  zum Atmen, Dörlemann Verlag 2008 - aus dem Englischen von Karen Nölle

Guy Bass: Billy Bibber und Die Drei Schröcken, Dressler Verlag 2011 - aus dem Englischen von Yvonne Hergane-Magholder

Sybille Bedford: Am liebsten nach Süden. Unterwegs in Europa, SchirmerGraf 2008 - aus dem Englischen von Matthias Fienbork

Louis Begley: Schiffbruch, Suhrkamp Verlag 2003 - aus dem Englischen von Christa Krüger

Saul Bellow: Humboldts Vermächtnis, Kiepenheuer & Witsch 2008 - aus dem Englischen von Eike Schönfeld

Neil Belton: Ein Spiel mit geschliffenen Klingen, S. Fischer Verlag 2007 - aus dem Englischen von Bernhard Robben

Ronan Bennett: Zugzwang, Bloomsbury 2007 - aus dem Englischen von Stefanie Röder

Tim Binding: Henry Seefahrer, Marebuchverlag 2005 - aus dem Englischen von Rudolf Hermstein

Benjamin Black: Tod im Sommer, Kiepenheuer & Witsch 2016 - aus dem Englischen von Andrea O’Brien

NoViolet Bulawayo: Wir brauchen neue Namen, Suhrkamp 2014 - aus dem Englischen von Miriam Mandelkow

Rodney Bolt: Lorenzo da Ponte. Mozarts Librettist und sein Aufbruch in die neue Welt, Berlin Verlag 2011 - aus dem Englischen von Martin Pfeiffer

George A. Bonanno: Die andere Seite der Trauer. Verlustschmerz und Träume, Aithesis Verlag 2012 - aus dem Engllischen von Michael Halfbrodt

Elizabeth Bowen: Das Haus in Paris, Schöffling & Co. 2002 - aus dem Englischen von Sigrid Ruschmeier

Elisabeth Bowen: In der Hitze des Tages, Schöffling & Co. 2006 - aus dem Englischen von Sigrid Ruschmeier

Roger Boyes: My Dear Krauts, Ullstein Verlag 2007 - aus dem Englischen von Axel Henrici

Clare Boylan: Irische Rosen, C. Bertelsmann Verlag 2002 - aus dem Englischen von Wieland Grommes

Kay Boyle: Meine nächste Braut, Verlag Neue Kritik 2000 - aus dem Englischen von Hannah Harders

Larry Brown: Fay, Heyne Verlag 2017 - aus dem Englischen von Thomas Gunkel

T. Coraghessan Boyle: Drop City, Carl Hanser Verlag 2003 - aus dem Englischen von Werner Richter

T. Coraghessan Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist, Hanser Verlag 2012 - aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren

Matt Burgess: Die Prinzen von Queens, Suhrkamp Verlag 2012 - aus dem Englischen von Johann Christoph Maass

Melvin Burgess: Nicholas Dane, Carlsen Verlag 2011 - aus dem Englischen von Heike Brandt

David Byrne: Bicycle Diaries, S. Fischer Verlag 2012 - aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit

Robert Byron: Der Weg nach Oxiana, Eichborn Verlag. Die andere Bibliothek 2004 - aus dem Englischen von Matthias Fienbork

Robert Byron: Der Weg nach Oxiana, Eichborn Verlag 2003 - aus dem Englischen von Matthias Fienbork

Carole Cadwalladr: Wie man Liebe erklärt, Goldmann Verlag 2006 - aus dem Englischen von Regina Rawlinson

Truman Capote: Kaltblütig, Kein und Aber 2007 - aus dem Englischen von Thomas Mohr

Philip Caputo: Im Namen des Guten (1. Teil), Pendo Verlag 2006 - aus dem Englischen von Sabine Hübner

Peter Carey: Gebrauchsanweisung für Sydney, Piper Verlag 2003 - aus dem Englischen von Regina Rawlinson

Lewis Carroll: Silvie und Bruno, Dtv 2006 - aus dem Englischen von Michael Walter

Robert Carter: Taiping, List Verlag 2000 - aus dem Englischen von Werner Peterich

Willa Cather: Meine Antonia, Knaus Verlag 2008 - aus dem Englischen von Stefanie Kremer

Leonora Carrington: Die Windsbraut - Bizarre Geschichten, Edition Nautilus 2009 - aus dem Englischen, Französischen und Spanischen von Heribert Becker

Vikram Chandra: Der Gott von Bombay, Aufbau Verlag 2006 - aus dem Englischen von Kathrin Razum und Barbara Heller

John Cheever: Der Schwimmer, Dumont 2009 - aus dem Englischen von Thomas Gunkel

John Cheever: Die Lichter vom Bullet Park, Dumont 2011 - aus dem Englischen von Thomas Gunkel

Clare Clark: Der Vermesser, Hoffmann & Campe 2005 - aus dem Englischen von Rita Seuß und Bernhard Jendricke

Daniel Clay: Die Bewohner von Drummond Square, Kein & Aber 2013 - aus dem Englischen von Rudolf Hermstein

Christopher Coakes: Bis an das Ende der Nacht, Goldmann Verlag 2006 - aus dem Englischen von Sabine Roth

Richard Cobb: Tod in Paris. Die Leichen der Seine, Klett Cotta Verlag 2011 - aus dem Englischen von Gabriele Gockel und Thomas Wollermann

Christopher Coakes: Bis an das Ende der Nacht, Goldmann Verlag 2006 - aus dem Englischen von Sabine Roth

John M. Coetzee: Schande, S. Fischer Verlag 2000 - aus dem Englischen von Reinhild Böhnke

Albert Cohen: Die Tapferen, Weidle Verlag 2006 - aus dem Englischen von Andrea Spingler

Colin Cotterill: Dr. Siri und seine Toten, Manhattan 2008 - aus dem Englischen von Thomas Mohr

Joseph Coulson: Abnehmender Mond, C.H. Beck Verlag 2005 - aus dem Englischen von Ingo Herzke

Ivan E. Coyote: Als das Cello vom Himmel fiel, Krug & Schadenberg Verlag 2011 - aus dem Englischen von Andrea Krug

Jim Crace: In Arkadien, btb 2000 - aus dem Englischen von Walter Ahlers

Adam Creed: Niemand kennt den Tod, S. Fischer Verlag 2010 - aus dem Englischen von Andrea von Struve und Petra Post

E.E. Cummings: was spielt der leierkasten eigentlich. Die frühen Sonette. Urs Engeler Editor 2009 - aus dem Englischen von Günter Plessow

Ronald F. Currie: Gott ist tot, Goldmann Verlag 2008 - aus dem Englischen von Sabine Roth

Rachel Cusk: Die Bradshaw-Variationen, Rowohlt Verlag 2011 - aus dem Englischen von Sabine Hedinger

Mark Z. Danielewski: Das Haus, Klett-Cotta 2007 - aus dem Englischen von Christa Schuenke

Charles Darwin: Zur Evolution der Arten und zur Entwicklung der Erde. Frühe Schriften zur Evolutionstheorie, Suhrkamp Verlag 2009 - aus dem Englischen von Rita Seuß

Claire Davis: Der Schnee von Montana, Hoffmann & Campe 2001 - aus dem Englischen von Bernhard Robben

Mike Davis: Die Geburt der Dritten Welt, Association A 2004 - aus dem Englischen von Ingrid Scherf

Mike Davis: Planet der Slums, Assoziation A 2007 - aus dem Englischen von Ingrid Scherf

Roger Deakin: Wilde Wälder, Matthes & Seitz 2018 - aus dem Englischen von Andreas Jandl und Frank Sievers

Don de Lillo: Der Engel Esmeralda, Kiepenheuer & Witsch 2012 - aus dem Englischen von Frank Heibert

Don de Lillo: Falling Man, Kiepenheuer & Witsch 2008 - aus dem Englischen von Frank Heibert

Andrew Delbanco: Melville. Biografie, Hanser 2007 - aus dem Englischen von Werner Schmitz

Patrick Dennis: Tante Mame, Goldmann Verlag 2004 - aus dem Englischen von Thomas Stegers

Sally Denton, Roger Morris: Las Vegas. Geld Macht Politik, Zweitausendeins 2005 - aus dem Englischen von Andrea von Struve, Petra Post

Daniel Depp: Stadt der Verlierer, C. Bertelsmann Verlag 2009 - aus dem Englischen von Regina Rawlinson

Charles Dickens: Große Erwartungen, Hanser Verlag 2011 - aus dem Englischen von Melanie Walz

Joan Didion: Nach dem Sturm, Rowohlt Verlag 1999 - aus dem Englischen von Sabine Hedinger

Hilda Doolittle: Hermeneutic Definition, Urs Engeler Editor 2006 - aus dem Englischen von Ulrike Draesner

Ariel Dorfman: Cristobals Sohn und die Reise des Eisbergs, Europa Verlag 2000 - aus dem Englischen von Gabriele Gockel u. Thomas Wollermann

Brian Doyle: Boy O’Boy, Oetinger 2005 - aus dem Englischen von Sylke Hachmeister

Jennifer duBois: Das Leben ist groß, Aufbau Verlag 2013 - aus dem Englischen von Gesine Schröder

David Duchovny: Ein Papagei in Brooklyn, Wilhelm Heyne Verlag 2017, aus dem Englischen von Jan Schönherr

Tristan Egolf: Monument für John Kaltenbrunner, Suhrkamp Verlag 2000 - aus dem Englischen von Frank Heibert

Jason Elliot: Persien. Gottes vergessener Garten. Meine Reisen durch den Iran, Malik Verlag 2007 - aus dem Englischen von Rudolf Hermstein

James Ellroy: Hollywood, Nachtstücke, Hoffmann & Campe 2000 - aus dem Englischen von Thomas Mohr

R.J. Ellroy: Vergib uns unsere Sünden, Goldmann Verlag 2010 - aus dem Englischen von Walter Ahlers

Louise Erdrich: Das Haus des Windes, Aufbau Verlag 2014 - aus dem Englischen von Gesine Schröder

Lissa Evans, Miss Vee oder wie man Welt buchstabiert, List Verlag 2014 - aus dem Englischen von Sabine Roth

Nuruddin Farah: Gekapert, Suhrkamp Verlag 2013 - aus dem Englischen von Susann Urban

Maggie O’Farrell: Die Hand, die damals meine hielt, C. Bertelsmann Verlag 2010 - aus dem Englischen von Regina Rawlinson

James Gordon Farrell: Die Belagerung von Krishnapur, Matthes & Seitz Berlin 2015 - aus dem Englischen von Grete Osterwald

William Faulkner: Licht im August, Rowohlt Verlag 2008 - aus dem Englischen von Susanne Höbel und Helmut Frielinghaus

William Faulkner: Schall und Wahn, Rowohlt Taschenbuch Verlag 2015 - aus dem Englischen von Frank Heibert

Julian Fellowes, Eine Klasse für sich, C. Bertelsmann Verlag 2011 - aus dem Englischen von Maria Andreas

Henry Fielding: Tom Jones, Manesse Verlag 2004 - aus dem Englischen von Eike Schönfeld

Timothy Findley: Mauberleys Ende, Claassen Verlag 2001 - aus dem Englischen von Sabine Roth

William Finnegan: Barbarentage, Suhrkamp Verlag 2018 - aus dem Englischen von Tanja Handels

F. Scott Fitzgerald: Der große Gatsby, Diogenes Verlag 2006 - aus dem Englischen von Bettina Abarbanell

F. Scott Fitzgerald: Die letzte Schöne des Südens, Diogenes Verlag 2009 - aus dem Englischen von Bettina Abarbanell, Anna Cramer-Klett, Dirk van Gunsteren, Christa Hotz, Alexander Schmitz, Walter Schürenberg und Melanie Walz

F. Scott Fitzgerald: Wiedersehen mit Babylon, Diogenes Verlag 2009 - aus dem Englischen von Bettina Abarbanell, Christa Hotz, Renate Orth-Guttmann, Alexander Schmitz, Christa Schuenke, Walter Schürenberg und Melanie Walz

F. Scott Fitzgerald: Winterträume, Diogenes Verlag 2009 - aus dem Englischen von Bettina Abarbanell, Dirk van Gunsteren, Christa Hotz, Alexander Schmitz, Christa Schuenke, Walter Schürenberg und Melanie Walz

Jasper Fforde: Das Auge des Zoltars, Bastei Lübbe 2017, aus dem Englischen von Barbara Neeb und Katharina Schmidt

Jonathan Safran Foer: Alles ist erleuchtet, Kiepenheuer & Witsch 2003 - aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren

Charles Henri Ford & Parker Tyler:  Verruchte Jugend, Männerschwarm Verlag 2017 - aus dem amerikanischen Englisch von Joachim Bartholomae

Richard Ford: Die Lage des Landes, Berlin Verlag 2007 - aus dem Englischen von Frank Heibert

Richard Ford: Kanada, Hanser Berlin 2012 - aus dem Englischen von Frank Heibert

Richard Ford: Frank, Hanser Berlin 2015 - aus dem Englischen von Frank Heibert

E.R. Frank: Ich bin Amerika, Beltz Verlag 2005 - aus dem Englischen von Heike Brandt

Nell Freudenberger: Lucky Girls. Erzählungen, Berlin Verlag 2004 - aus dem Englischen von Monika Schmalz

Kate Furnivall: Die russische Konkubine, Random House 2006 - aus dem Englischen von Werner Schmitz

Kate Furnivall: Bis ans Ende des Himmels, Page & Turner 2009 - aus dem Englischen von Werner Schmitz

John Fusco: Das Gesetz der Familie, Nagel & Kimche 2003 - aus dem Englischen von Eike Schönfeld

Petina Gappah: Die Farben des Nachtfalters, Arche Verlag 2016 – aus dem Englischen von Patricia Klobusiczky

Petina Gappah: Die Schuldigen von Rotten Row, Arche Verlag 2017 - aus dem Englischen von Patricia Klobusiczky

John Eliot Gardiner: Bach. Musik für die Himmelsburg, Carl Hanser Verlag 2016 - aus dem Englischen von Richard Barth

Elyse Gasco: Winkst Du mir zum Abschied, Piper Verlag 2000 - aus dem Englischen von Silvia Morawetz

Alicia Gaspar de Alba: Die Hexenschrift, S. Fischer Verlag 2010 - aus dem Englischen von Susanne Goga-Klinkenberg

Amitav Ghosh: Das mohnrote Meer, Blessing Verlag 2008 - aus dem Englischen von Rudolf Hermstein und Barbara Heller

Edward Gibbon: Verfall und Untergang des Römischen Imperiums, dtv 2004 - aus dem Englischen von Michael Walter

David Glen Gold: Carter - Das Spiel mit dem Teufel, Karl Blessing Verlag 2001 - aus dem Englischen von Gerlinde Schermer-Rauwolf u. Robert Weiß

Patricia Grace: Anapuke. Berg der Ahnen, Unionsverlag 2003 - aus dem Englischen von Helmi und Jürgen Martini-Honus

Jessica Grant: Die erstaunlichen Talende der Audrey Flowers, Manhattan 2010 - aus dem Englischen von Thomas Moor

John Green & David Levithan: Will & Will, CBT 2012 - aus dem Englischen von Bernadette Ott

Barbara Greene: Im Hinterland. Barbara und Graham Greene in Liberia, P. Kirchheim Verlag 2008 - aus dem Englischen von Christiane Buchner

Kelle Groom: Ich trug das Meer in Gestalt eines Mädchens, Arche 2013 - aus dem Englischen von Susanne Höbel

Michael Gruber: Das Totenfeld, Paul Zsolnay Verlag 2007 - aus dem Englischen von Silvia Morawetz

Michael Gruber: Nacht des Jaguar, Paul Zsolnay Verlag 2012 - aus dem Englischen von Silvia Morawetz

Uki Goñi: Odessa. Die wahre Geschichte, Assoziation A 2006 - aus dem Englischen von Theo Bruns

Patrice Gueniffey: Bonaparte, Suhrkamp 2017 - aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer, Tobias Scheffel und Claudia Steinitz

Mark Haddon: Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone. Karl Blessing Verlag 2003 - aus dem Englischen von Sabine Hübner

Mark Haddon: Boom, cbj Verlag 2010 - aus dem Englischen von Sabine Hübner

Seré Prince Halverson: Das Haus der gefrorenen Träume, S.Fischer Verlag 2016 - aus dem Englischen von Helga Augustin

Redmond O’Hanlon: Trawler, Piper Verlag 2005 - aus dem Englischen von Jochen Schwarzer

Kent Haruf: Flüchtiges Glück, Goldmann Verlag 2001 - aus dem Englischen von Rudolf Hermstein

Matthea Harvey: Du kennst das auch (Gedichte), kookbooks 2010 - aus dem Englischen von Uljana Wolf

David G. Haskell: Das Verborgene Leben des Waldes, Verlag Antje Kunstmann 2015 - aus dem Englischen von Christine Ammann

Ernest Hemingway: Die Wahrheit im Morgenlicht. Eine Afrikanische Safari, Rowohlt Verlag 1999 - aus dem Englischen von Werner Schmitz

Ernest Hemingway: Fiesta. Rowohlt Verlag 2013 - aus dem Englischen von Werner Schmitz

Peter Hessler: Über Land. Begegnungen im neuen China, Berlin Verlag 2009 - aus dem Englischen von Friedrich Griese

Betty Hicks: Der Sommer, in dem meine Sonnenblume gekillt wurde, Dressler Verlag 2006 - aus dem Englischen von Sylke Hachmeister

Justin Hill: Das Teehaus der Träume, Goldmann Verlag 2002 - aus dem Englischen von Werner Schmitz

Marjorie Hillies: Live alone and like it, Pendo Verlag 2005 - aus dem Englischen von Sabine Hübner

Philip Hoare: Leviathan oder Der Wal, Mare Verlag 2013 - aus dem Englischen von Hans-Ulrich Möhring

Alan Hollinghurst: Die Verzauberten, Karl Blessing Verlag 1999 - aus dem Englischen von Eike Schönfeld

Eva Hornung: Dog Boy, Suhrkamp Verlag 2010 - aus dem Englischen von Thomas Gunkel

Polly Horvath: Familie Peppin kann sich kaum retten, Berlin Verlag 2009 - aus dem Englischen von Christiane Buchner

W.H. Hudson: Müssige Tage in Patagonien, Achilla Presse 2007 - aus dem Englischen von Rainer G. Schmidt

Declan Hugues: Blutrivalen, Rowohlt Verlag 2008 - aus dem Englischen von Tanja Handels

Andrew Michael Hurley: Noney, Ullstein Verlag 2016 – aus dem Englischen von Yasemin Dinçer

Zora Neale Hurston: Dust Tracks on a Road, Ammann Verlag 2000 - aus dem Englischen von Barbara Henninges

Siri Hustvedt, Die gleissende Welt, Rowohlt Verlag Hamburg 2015 - aus dem Englischen von Uli Aumüller

John Irving: Bis ich dich finde, Diogenes Verlag 2006 - aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl

John Irving: Letzte Nacht in Twisted River, Diogenes Verlag 2010 - aus dem Englischen von  Hans M. Herzog

Frances Itani: Requiem, Berlin Verlag 2014 - aus dem Englischen von Patricia Klobusiczky

Eowyn Ivey: Das Leuchten am Rand der Welt, Kindler 2017 - aus dem Englischen von Claudia Arlinghaus und Martina Tichy

Charles Jackson: Die Niederlage, Männerschwarm Verlag 2016 - aus dem Englischen von Joachim Bartholomae

A.J. Jacobs: Britannica & ich, List Verlag 2006 - aus dem Englischen von Thomas Mohr

Henry James: Die Europäer, Manesse Verlag 2015 - aus dem Englischen von Andrea Ott

Konrad H. Jarausch u. Michael Geyer: Zerbrochener Spiegel. Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert, DVA 2007 - aus dem Englischen von Friedrich Griese

Konrad u. Michael Jarauch: Zerbrochener Spiegel. Deutsche Geschichten im 20. Jahrhundert, DVA 2005 - aus dem Englischen von Friedrich Griese

Ma Jian: Peking Koma, Rowohlt Verlag 2009 - aus dem Englischen von Susanne Höbel

Denis Johnson: Ein gerader Rauch, Rowohlt Verlag 2008 - aus dem Englischen von Bettina Abarbanell

Graham Joyce: Frontal, Fischer T.B. Verlag 2006 - aus dem Englischen von Thomas Gunkel

Mary Karr: Lange Straßen, weite Meere, Goldmann Verlag 2002 - aus dem Englischen von Walter Ahlers

Matthew Kneale: Als wir Römer waren, Sammlung Luchterhand 2007 - aus dem Englischen von Regina Rawlinson

Claire King: Der Nachtregenbogen, Bloomsbury Berlin 2013 - aus dem Englischen von Kathrin Behringer

John King: Der letzte Kick, Goldmann Verlag 1999 - aus dem Englischen von Gunnar Kwisinski

Todd Komarnicki: Hunger, S. Fischer Verlag 1999 - aus dem Englischen von Silvia Morawetz

Nicole Krauss: Die Geschichte der Liebe, Rowohlt Verlag 2005 - aus dem Englischen von Grete Osterwald

Nicole Krauss: Das große Haus, Rowohlt Verlag 2011 - aus dem Englischen von Grete Osterwald

Eric Koch: Die Braut im Zwielicht. Erinnerungen, Weidle Verlag 2008 - aus dem Englischen von Ruth Keen und Stefan Weidle

Paul Krugman: Nach Bush. Das Ende der Neokonservativen und die Stunde der Demokraten, campus Verlag 2008 - aus dem Englischen von Friedrich Griese

Nicholas Kulish und Souad Mekhennet, Dr. Tod, C.H.Beck Verlag München 2015 - aus dem Englischen von Rita Seuß

Benjamin Kunkel, Utopie oder Untergang - Ein Wegweiser für die gegenwärtige Krise, Suhrkamp Verlag Berlin 2014 - aus dem Englischen von Richard Barth

Rachel Kushner: Flammenwerfer, Rowohlt Verlag 2015 - aus dem Englischen von Bettina Abarbanell

Sofie Laguna: Lichterloh, Fahrenheit Verlag 2009 - aus dem Englischen von Sabine Roth

Jhumpa Lahiri: Melancholie der Ankunft, Karl Blessing Verlag 2000 - aus dem Englischen von Barbara Heller

Joe R. Landsdale: Kahlschlag, Golkonda Verlag 2010 - aus dem Englischen von Katrin Mrugalla

Anne Landsman: Wellenschläge, Schöffling & Co. 2014 - aus dem Englischen von Miriam Mandelkow

Philip Larkin: Gedichte, zweisprachig. Privatdruck, Marburg 2003 - aus dem Englischen von Ulrich Horstmann

John le Carré: Der Spion, der aus der Kälte kam - aus dem Englischen von Sabine Roth

Ursula K. Le Guin: Freie Geister, Fischer Tor Verlag 2017 - aus dem Amerikanischen von Karen Nölle

Jonatham Lethem: Die Festung der Einsamkeit, Tropen Verlag 2004 - aus dem Englischen von Michael Zöllner

Gideon Lewis-Kraus: Die irgendwie richtige Richtung. eine Pilgerreise, Suhrkamp Verlag 2013 - aus dem Englischen von Thomas Pletzinger

Penelope Lively: Familienalbum, C. Bertelsmann Verlag 2012 - aus dem Englischen von Maria Andreas

Ian McEwan: Saturday, Diogenes Verlag 2005 - aus dem Englischen von Bernhard Robben

Alistair MacLeod: Die Insel, S. Fischer Verlag 2003 - aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit

Graeme Macrae Burnet: Sein blutiges Projekt. Der Fall Roderick Macrae, Europa Verlag 2017 - aus dem Englischen von Claudia Feldmann

Karan Mahajan: Das Universum der Familie Ahuja, C. Bertelsmann Verlag 2010 - aus dem Englischen von Richard Barth

Benjamin Markovits: Manhattan Love Story, Insel Verlag 2009 - aus dem Englischen von Christa Krüger

Zachary Mason: Die verlorenen Bücher der Odyssee, Insel Verlag 2012 - aus dem Englischen von Martina Tichy

Adrian Mathews: Das Geheimnis des Meisters, Godmann 2007 - aus dem Englischen von Martina Tichy

Eimaer McBride: Das Mädchen ein halbfertiges Ding, Roman Schöffling & Co. Frankfurt am Main 2015 - aus dem Englischen von Miriam Mandelkow

Charles McCarry: In später Mission, Scherz Verlag 2007 - aus dem Englischen von Theresia Übelhör

Malcolm Mackay, Der Killer hat das letzte Wort, Fischer Verlag 2014 - aus dem Englischen von Thomas Gunkel

Frank McCourt: Ein rundherum tolles Land, Luchterhand Literaturverlag 1999 - aus dem Englischen von Rudolf Hermstein

Jon McGregor: Als letztes die Hunde, Berlin Verlag 2011 - aus dem Englischen von Anke Caroline Burger

Philipp Meyer: Rost, Klett Cotta Verlag 2010 - aus dem Englischen von Frank Heibert

Megan Miranda: Gefährliche Wahrheiten, Carlsen Verlag 2018 - aus dem Englischen von Birgit Maria Pfaffinger

David Mitchell: Der Wolkenatlas, Rowohlt Verlag 2006 - aus dem Englischen von Volker Oldenburg

David Mitchell: number9dream, Rowohlt Verlag 2011 - aus dem Englischen von Volker Oldenburg

Erin Morgenstern: Der Nachtzirkus, Ullstein Verlag 2012 - aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit

Ingrid Law: Der Schimmer des Ledger Kale, Carlsen Verlag 2011 - aus dem Englischen von Birgit Schmitz

Ben Lerner: Die Lichtenbergfiguren, luxbooks 2010 - aus dem Englischen von Steffen Popp

Lorrie Moore: Ein Tor zur Welt, Berlin Verlag 2011 - aus dem Englischen von Frank Heibert und Patricia Klobusiczky

Ewan Morrison: Swinger, Random House 2007 - aus dem Englischen von Claudia Feldmann

Donna Morrissey: Leuchtfeuer, dtv 2012 - aus dem Englischen von Miriam Mandelkow

Naeem Murr: Es nähme einer mich plötzlich ans Herz, Luchterhand Literaturverlag 1999 - aus dem Englischen von Rudolf Hermstein

Les Murray: Fredy Neptune, Ammann Verlag 2004 - aus dem Englischen von Thomas Eichhorn

Größer im Liegen. Gedichte, Edition Rugerup 2011 - aus dem Englischen von Margitt Lehbert

Paul Murray: Skippy stirbt, Verlag Antje Kunstmann 2011 - aus dem Englischen von Rudolf Hermstein und Martine Tichy

Vladimir Nabokov: Kommentar zu Eugen Onegin, Stroemfeld Verlag 2009 - aus dem Englischen von Sabine Baumann

V.S. Naipaul: Ein Haus für Mr. Biswas, List TB 2002 - aus dem Englischen von Sabine Roth

V.S. Naipaul: Des Nachtwächters Stundenbuch, Claassen Verlag 2004 - aus dem Englischen von Walter Ahlers

V.S. Naipaul: Das Rätsel der Ankunft, List Verlag 2005 - aus dem Englischen von Sabine Roth

Gina Ochsner: Die versteckten Briefe, dtv 2018 - aus dem Englischen von Pociao

Stewart O’Nan: Der Zirkusbrand, Rowohlt Verlag 2003 - aus dem Englischen von Thomas Gunkel

Stewart O’Nan: Alle, alle lieben dich, Rowohlt Verlag 2009 - aus dem Englischen von Thomas Gunkel

Stewart O’Nan: Halloween, Rowohlt Verlag 2004 - aus dem Englischen von Thomas Gunkel

David Nicholls: Keine weiteren Fragen, Kein & Aber 2005 - aus dem Englischen von Ruth Keen

Ted Nield: Superkontinent, Antje Kunstmann Verlag 2008 - aus dem Englischen von Thomas Wollermann und Gabriele Gockel, Kollektiv Druck-Reif

John Julius Norwich: Sizilien. Eine Geschichte von der Antike bis in die Moderne, Klett-Cotta 2017 - aus dem Englischen von Gerlinde Schermer-Rauwolf und Rita Seuss

Joyce Carol Oates: Blond, S. Fischer Verlag 2000 - aus dem Englischen von Sabine Hedinger und Uta Strätling

Joyce Carol Oates: Hudson River, S. Fischer Verlag 2003 - aus dem Englischen von Silvia Morawetz

Joyce Carol Oates: Geheimnisse, S. Fischer Verlag 2012 - aus dem Englischen von Silvia Morawetz

Téa Obreht: Die Tigerfrau, Rowohlt Berlin 2012 - aus dem Englischen von Bettina Abarbanell

Simon Packham: Stumme Helden, dtv 2017 - aus dem Englischen von Katja Frixe

Chuck Palahniuk: Stranger Than Fiction. Wahre Geschichten, Goldmann Verlag 2008

Grace Paley: Die kleinen Widrigkeiten des Lebens, Schöffling & Co. 2013 aus dem Englischen von Sigrid Ruschmeier

Favel Parrett: Jenseits der Untiefen, Hoffmann und Campe 2013 - aus dem Englischen von Antje Rávic Strubel

Adele Parks: Bis du alles verlierst, Harper Collins 2017 - aus dem Englischen von Birgit Salzmann

Tim Parks: Weißes Wasser, Kunstmann Verlag 2005 - aus dem Englischen von Ulrike Becker

Tim Parks: Thomas & Mary, Kunstmann Verlag 2017 - aus dem Englischen von Ulrike Becker

Fred Pearce: Das Wetter von morgen. Wenn das Klima zur Bedrohung wird, Verlag Antje Kunstmann 2009 - aus dem Englischen von Barbara Steckhan und Gabriele Gockel

Matthew Pearl: Der Dante Club, Hoffmann & Campe 2003 - aus dem Englischen von Rudolf Hermstein

Elliot Perlman: Tonspuren, Deutsche Verlags-Anstalt 2013 - aus dem Englischen von Grete Osterwald

Julius Posener: Heimliche Erinnerungen. In Deutschland 1904 bis 1933, Siedler Verlag 2004 - aus dem Englischen von Ruth Keen

Richard Price: Cash, S. Fischer Verlag 2010 - aus dem Englischen von Miriam Mandelkow

Richard Price: Die Unantastbaren, S.Fischer  Frankfurt am Main 2015 - aus dem Englischen von Miriam Mandelkow

Thomas Pynchon: Mason & Dixon, Rowohlt Verlag 1999 - aus dem Englischen von Nikolaus Stingl

Thomas Pynchon: Gegen den Tag, Rowohlt 2008 - aus dem Englischen von Nikolaus Stingl und Dirk van Gunsteren

Zia Haider Rahman: Soweit wir wissen, Berlin Verlag 2017 - aus dem Englischen von Sabine Hübner

Michael Raleigh: Im Haus der Flynns, Hoffmann & Campe 2003 - aus dem Englischen von Susanne Höbel

Morton Rhue: Creature. Gefahr aus der Tiefe, Ravensburger Verlag 2017 - aus dem amerikanischen Englisch von Nicolai von Schweder-Schreiner

Mordecai Richler: Die Lehrjahre des Duddy Kravitz, Liebeskind 2007 - aus dem Englischen von Silvia Morawetz

Philip Roth: Der menschliche Makel, Carl Hanser Verlag 2002 - aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren

Philipp Roth: Portnoys Beschwerden, Hanser Verlag 2009 - aus dem Englischen von Werner Schmitz

Henry Roth: Requiem für Harlem, Rotbuch Verlag 2005 - aus dem Englischen von Heide Sommer

Patrick Rothfuss: Der Name des Windes, Klett-Cotta 2008 - aus dem Englischen von Jochen Schwarzer

James Roy: Town. Irgendwo in Australien, Gerstenberg 2010 - aus dem Englischen von Stefanie Schaeffler

Alan Rusbridger: Play it again. Ein Jahr zwischen Noten und Nachrichten, Secession Verlag 2015 - aus dem Englischen von Simon Elson

Salman Rushdie: Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte, Bertelsmann Verlag 2015 - aus dem Englischen von Sigrid Ruschmeier

William Russel: Meine sieben Kriege. Die ersten Reportagen von den Schlachtfeldern des 19. Jahrhunderts, Eichborn Verlag, Die Andere Bibliothek 2000 - aus dem Englischen von Matthias Fienbork

Jennifer Ryan: Der Frauenchor von Chilbury, Kiepenheuer & Witsch 2017 - aus dem Englischen von Andrea O’Brien

Lorna Sage: Die Anfänge meiner Welt, Piper Verlag - aus dem Englischen von Barbara Heller

George Saunders: Zehnter Dezember, btb 2015 - aus dem Englischen von Frank Heibert

Saïd Sayrafiezadeh: Kurze Berührungen mit dem Feind, Hanser Berlin 2014 - aus dem Englischen von Bettina Abarbanell

Rachel Seiffert: Feldstudien, Knaus Verlag 2004 - aus dem Englischen von Barbara Heller

Gitta Sereny: Das deutsche Trauma. Eine heilende Wunde, C. Bertelsmann Verlag 2002 - aus dem Englischen von Rudolf Hermstein

Leslie Marmon Silko: Gärten in der Wüste, Rogner & Bernhard 2000 - aus dem Englischen von Bettina Münch

Craig Silvey: Wer hat Angst vor Jasper Jones?, Rowohlt Verlag 2012 - aus dem Englischen von Bettina Münch

Upton Sinclair: Öl!, Manesse Verlag 2013 - aus dem Englischen von Andrea Ott

Indra Sinhas: Menschentier, Büchergilde Gutenberg 2011 - aus dem Englischen von Susann Urban

Robin Sloan: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra, Karl Blessing Verlag 2014 - aus dem Englischen von Ruth Keen

Zadie Smith, Sinneswechsel, Kiepenheuer & Witsch Köln 2015 - aus dem Englischen von Tanja Handels

Zadie Smith, Swing Time, Kiepenheuer & Witsch 2017 - aus dem Englischen von Tanja Handels

Lemony Snicket: Eine Reihe betrüblicher Ereignisse: Das erstaunliche Ende, Manhattan Verlag 2007 - aus dem Englischen von Sabine Roth

Lemony Snicket: Die singende Statue, Goldmann Verlag 2016 - aus dem Englischen von Sabine Roth

Brittani Sonnenberg: Heimflug, Arche Literatur Verlag AG 2014 - aus dem Englischen Patricia Klobusiczky

Susan Sontag: Ich schreibe, um herauszufinden, was ich denke. Tagebücher 1964-1980, Carl Hanser Verlag 2013 - aus dem Englischen von Kathrin Razum

Francis Spufford: Neu-York, Rowohlt Verlag 2017 - aus dem Englischen von Jan Schönherr

Tom Standage: Der Türke, Campus Verlag 2002 - aus dem Englischen von Thomas Merk und Thomas Wollermann

Jason Starr: Die letzte Wette, Diogenes Verlag 2001 - aus dem Englischen von Bernhard Robben

Gertrude Stein. Das große Lesebuch, S. Fischer Verlag 2017 - aus dem Englischen von Uda Strätling

Neal Stephenson: Cryptonomicon, Goldmann Verlag 2001 - aus dem Englischen von Juliane Gräbener-Müller und Nikolaus Stingl

Fritz Stern: Fünf Deutschland und ein Leben. Erinnerungen, C.H. Beck Verlag 2007 - aus dem Englischen von Friedrich Griese

Laurence Sterne: Eine empfindsame Reise durch Frankreich und Italien. Von Mr. Yorick, Galiani Verlag Berlin 2010 - aus dem Englischen von Michael Walter

Robert Stone: Die Professorin, Marebuchverlag 2004 - aus dem Englischen von Rudof Hermstein

Paul Strathern: Schumpeters Reithosen, Campus Verlag 2003 - aus dem Englischen von Sonja Schuhmacher und Rita Seuß

Diana Sweeney: Am tiefen Grund, Königskinder Verlag 2015 - aus dem Englischen von Karen Nölle

Graham Swift: Wärst du doch hier, dtv 2012 - aus dem Englischen von Susanne Höbel

Jonathan Swift: Gullivers Reisen, Manesse Verlag 2006 - aus dem Englischen von Christa Schuenke

Studs Terkel: Gespräche um Leben und Tod - Grenzerfahrungen, Ängste, Wünsche und Hoffnungen, Verlag Antje Kunstmann 2003 - aus dem Englischen von Inge Leipold

Madeleine Thien: Sag nicht, wir hätten gar nichts, Luchterhand 2017 - aus dem kanadischen Englisch von Anette Grube

Ross Thomas: Fette Ernte, Alexander Verlag Berlin 2014 - aus dem Englischen von Jochen Stremmel

Miriam Toews: Ein komplizierter Akt der Liebe, Berlin Verlag 2005 - aus dem Englischen von Christiane Buchner

Miriam Toews: Sommer meines Lebens, bloomsbury Verlag 2012 - aus dem Englischen von Katrin Behringer

Miriam Toews: Das gläserne Klavier, Berlin Verlag 2014 - aus dem Englischen von Monika Baark

J.R.R. Tolkien: Die Legende von Sigrun und Gudrun, Klett-Cotta 2010 - aus dem Englischen von Hans-Ulrich Möhring

J.R.R. Tolkien, König Arthurs Untergang, Klett-CottaStuttgart 2015 - aus dem Englischen von Hans-Ulrich Möhring

Dianne Touchell: Zwischen zwei Fenstern, Carlsen Verlag 2014 - aus dem Englischen von Birgit Schmitz

William Trevor: Seitensprung - Erzählungen, Hoffmann & Campe 2005 - aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit

Hugh Trevor-Roper: Der Eremit von Peking. Die Geschichte eines genialen Fälschers. Die andere Bibliothek im Eichborn Verlag, Frankfurt 2009 - aus dem Englischen von Andrea Ott

Anthony Trollopes: Die Türme von Barchester, Manesse Verlag 2005 - aus dem Englischen von Andrea Ott

Monique Truong: Das Buch vom Salz, C. H. Beck Verlag 2004 - aus dem Englischen von Barbara Rojahn-Deyk

Mark Twain, Ich bin der eselhafteste Mensch, den ich je gekannt habe - neue Geheimnisse meiner Biographie, Aufbau Verlag Berlin 2014 - aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser

Emma Jane Unsworth: Biester, Metrolit Verlag 2014 - aus dem Englischen von Gesine Schröder

David Vann: Goat Mountain, Suhrkamp 2014 - aus dem Englischen von Miriam Mandelkow

Kirsten Claudia Voigt (Hrsg. der deutschen Ausgabe): Inner. Gesammelte Schriften und ausgewählte Interviews von Sean Scully, Hatje Cantz Verlag 2018 - aus dem Englischen von Stefanie Kremer (Schriften)

Ann Wadsworth: Mrs. Medina, Krug & Schadenberg 2006 - aus dem Englischen von Andrea Krug

Angel Wagenstein: Leb wohl, Shanghai, Edition Elke Heidenreich b. C. Bertelsmann Verlag 2010 - aus dem Englischen von Thomas Frahm

Vikki Wakefield: Alles was ich will, Bloomsbury Verlag 2013 - aus dem Englischen von Birgit Schmitz

David Foster Wallace: Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich, Marbebuchverlag 2002 - aus dem Englischen von Marcus Ingendaay

David Foster Wallace: Unendlicher Spaß, Kiepenheuer & Witsch 2009 - aus dem Englischen von Ulrich Blumenbach

Robert Warshow: Die unmittelbare Erfahrung. Filme, Comics, Theater und andere Aspekte der Populärkultur, Vorwerk8 2014 - aus dem Englischen von Thekla Dannenberg

John Waters: Carsick. Meine unglaubliche Reise per Anhalter durch Amerika, ullstein 2015 - aus dem Amerikanischen von Nicolai von Schweder-Schreiner

Edith Wharton: Ein altes Haus am Hudson River, Manesse Verlag 2011 - aus dem Englischen von Andrea Ott

Edmund White, Hotel de Dream, Männerschwarm Verlag Hamburg 2015 - aus dem Englischen von Joachim Bartholomae

Charles Webb: Nachsitzen, Diana Verlag 2002 - aus dem Englischen von Ulrike Becker

Fay Weldon: Beste Feindinnen, Hoffmann & Campe 2000 - aus dem Englischen von Sigrid Ruschmeier

Ross Welford: Zeitreise mit Hamster, Coppenrath 2017 - aus dem Englischen von Petra Knese

John Corey Whaley: Das zweite Leben des Travis Oates, Carl Hanser Verlag 2015 - aus dem Englischen von Andreas Jandl

John Edgar Wideman: Spielfeld meines Lebens, Claassen Verlag 2004 - aus dem Englischen von Uda Strätling

Oscar Wilde: Neuübersetzung der Theaterstücke, S. Fischer Verlag - aus dem Englischen von Peter Torberg

Luke Williams: Das Echo der Zeit, Hoffmann und Campe 2012 - aus dem Englischen von Eike Schönfeld

Naomi J. Williams, Die letzten Entdecker, DuMont Verlag Köln 2015 - aus dem Englischen von Monika Köpfer

Niall Williams, Die Geschichte des Regens, Deutsche Verlags-Anstalt München 2015 - aus dem Englischen von Tanja Handels

John Wilmot, Earl of Rochester: Der beschädigte Wüstling, MännerschwarmSkript Verlag 2005 - aus dem Englischen von Christine Wunnicke

James Wilson: Der Bastard, Insel Verlag 2005 - aus dem Englischen von Rita Seuß und Thomas Wollermann

Robert Wilson: Der Blinde von Sevilla, Goldmann Verlag 2004 - aus dem Englischen von Kristian Lutze

Tom Wolfe: Ich bin Charlotte Simmons, Karl Blessing Verlag 2005 - aus dem Englischen von Walter Ahlers

Thomas Wolfe: Die Party bei den Jacks, Manesse Verlag 2011 - aus dem Englischen von Susanne Höbel

Virginia Woolf: Tagebücher Bd. IV, Fischer Verlag 2002 - aus dem Englischen von Maria Bosse-Sporleder

Virginia Woolf: Orlando, Insel Verlag 2012 - aus dem Englischen von Melanie Walz

William Wordsworth: I wandered lonely as a cloud. Balladen, Sonette, Verseben, Straelener Manuskripte 2011 - aus dem Englischen von Wolfgang Schlüter

William Wordsworth, Gedicht, noch ohne Titel, für S.T. Coloridge, Matthes & Seitz Berlin 2015 - aus dem Englischen von Wolfgang Schlüter

Austin Wright: Tony & Susan, Luchterhand 2012 - aus dem Englischen von Sabine Roth

Tamar Yellin: Das Vermächtnis, Goldmann Verlag 2008 - aus dem Englischen von Isabel Bogdan

Adam Zamoyski: 1812. Napoleons Feldzug in Russland, C.H. Beck Verlag 2012 - aus dem Englischen von Ruth Keen

Adam Zamoyski: 1815 - Napoleons Sturz und der Wiener Kongreß, C.H. Beck Verlag 2014 - aus dem Englischen von Ruth Keen

Übersetzungen aus dem Estnischen

Mari Saat: Im Grunde. Novelle, Ihleo Verlag 2011 - aus dem Estnischen von Irja Grönholm

Übersetzungen aus dem Finnischen

Elina Hirvonen: Erinnere dich, dtv 2008 - aus dem Finnischen von Elina Kritzokat

Olli Jalonen: Vierzehn Knoten bis Greenwich, Mare Verlag 2010 - aus dem Finnischen von Stefan Moster

Hanna Marjut Marttila: Filmreif, Carlsen Verlag 2010 - aus dem Finnischen von Elina Kritzokat

Rika Pulkkinen: Wahr, Ullstein Verlag 2012 - aus dem Finnischen von Elina Kritzokat

Minna Rytisalo: Lempi, das heißt Liebe, Carl Hanser Verlag 2018 - aus dem Finnischen von Elina Kritzokat

Übersetzungen aus dem Französischen

Soazig Aaron: Klaras Nein, Friedenauer Presse 2003 - aus dem Französischen von Grete Osterwald

Carl Aderhold: Die Roten, Arche Literatur Verlag 2017 - aus dem Französischen von Timea Tankó

Yann Apperry: Das zufällige Leben des Homer Idlewilde, Aufbau Verlag 2005 - aus dem Französischen von Nathalie Mälzer-Semlinger

Nelly Arcan: Hörig, Ullstein Verlag 2005 - aus dem Französischen von Brigitte Große

Michka Assayas: Zu schön um wahr zu sein, Dumont Verlag 2004 - aus dem Französischen von Brigitte Große

Nathalie Azoulai: An Liebe stirbt man nicht, Secession Verlag 2017 - aus dem Französischen von Paul Sourzac

Etienne Balibar: Der Schauplatz des Anderen, Hamburger Edition 2006 - aus dem Französischen von Thomas Laugstien

Honoré de Balzac: Verlorene Illusionen, Carl Hanser Verlag 2014 - aus dem Französischen von Melanie Walz

Henry Bauchau: Licht gegen Schatten, Matthes & Seitz Berlin, 2012 - aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer

Maurice Blanchot: Jener, der mich nicht begleitete, Urs Engeler Editor 2006 - aus dem Französischen von Jürg Laederach

Emmanuèle Bernheim: Alles ist gutgegangen, Hanser Verlag 2014 - aus dem Französischen von Angela Sanmann

Hélène Berr: Pariser Tagebuch 1942-1944, Hanser Verlag 2009 - aus dem Französischen von Elisabeth Edl

Laurent Binet: HHhH. Himmlers Hirn heißt Heydrich, Rowohlt Verlag 2011 - aus dem Französischen von Mayela Gerhardt

Véronique Bizot, Die Heimsucher, Steidl Verlag Göttingen 2015 – aus dem Französischen von Tobias Scheffel und Claudia Steinitz

Julien Blanc-Gras, Tourist – wie ich mit Buddhas Mutter zu Abend aß, in Mosambik Frösche fing und Radarfallen im Busch entkam, Mare Verlag Hamburg 2015 - aus dem Französischen von Annika Loose

Marc Bloch: Aus der Werkstatt des Historikers, Campus Verlag 2000 - aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller

Robert Bober: Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen, Verlag Antje Kunstmann 2011 - aus dem Französischen von Tobias Scheffel

Xavier-Marie Bonnot: Der große Jäger, Zsolnay 2008 - aus dem Französischen von Tobias Scheffel

Pierre Bourdieu: Über den Staat, Suhrkamp Verlag 2014 - aus dem Französischen von Horst Brühmann

Dominique Bourel: Moses Mendelssohn. Begründer des modernen Judentums, Ammann Verlag 2007 - aus dem Französischen von Horst Brühmann

Dominique Bourel: Martin Buber. Was es heißt, ein Mensch zu sein. Biografie, Gütersloher Verlagshaus 2017 - aus dem Französischen von Horst Brühmann

Emmanuel Bove: Colette Salmand, Friedenauer Presse 2001 - aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer

Catherine Breillat: Ein Mädchen, Kowalke Verlag 2001 - aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller

André Breton: Pont-Neuf. Texte 1945-1954, Rimbaud Verlag 2013 - aus dem Französischen von Heribert Becker

Roger Caillois: Die Schrift der Steine, Literaturverlag Droschl 2004 - aus dem Französischen von Rainer G. Schmidt

Emmanuel Carrère: Limonow, Matthes & Seitz 2012 - aus dem Französischen von Claudia Hamm

Emmanuel Carrère: Das Reich Gottes, Matthes & Seitz Berlin 2016 - aus dem Französischen von Claudia Hamm

Emmanuel Carrère: Ein russischer Roman, Matthes & Seitz Berlin 2017 - aus dem Französischen von Claudia Hamm

Patrick Chamoiseau: Kindertage auf Martinique, Zebu Verlag 2007 - aus dem Französischen von Klaus Laabs

Sorj Chalandon: Rückkehr nach Killybegs, Deutscher Taschenbuch Verlag 2013 - aus dem Französischen von Brigitte Große

Nathalie Chaix: Liegender Akt in Blau, kunstanstifter Verlag 2016 - aus dem Französischen von Lydia Dimitrow

Louis-Ferdinand Céline: Reise ans Ende der Nacht, Rowohlt Verlag 2003 - aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel

Blaise Cendrars: Die Signatur des Feuers, Lenos Verlag 2000 - aus dem Französischen von Giovanna Waeckerlin-Induni

Aimé Césaire: Rede über den Kolonialismus und andere Texte, Karin Kramer Verlag 2010 - aus dem Französischen von Heribert Becker

Francois Cheng: Regenbogen überm Jangtse, Kindler Verlag 2001 - aus dem Französischen von Sigrid Vagt

Hélène Cixous: Osnabrück, Passagen Verlag 2017 - aus dem Französischen Esther von der Osten

Albert Cohen: Die Tapferen, Weidle Verlag 2006 - aus dem Französischen von Andrea Spingler

Jérôme Colin: Ich warte auf dich am Ende der Strasse, Hoffmann und Campe Verlag 2018 - aus dem Französischen von Christian Kolb

Jacques Darras: Endlich raus aus dem Wald. 1914 noch einmal von vorne. Ein rasendes Thesengedicht, KLAK Verlag 2017 - aus dem Französischen von Odile Kennel

Marie Darrieussecq: Prinzessinnen, Hanser Verlag 2013 - aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky

Maylis de Kerangal: Die Lebenden reparieren, Suhrkamp Verlag 2015 - aus dem Französischen von Andrea Spingler

Chloé Delaume: Der Schrei der Sanduhr, Deutsche Verlagsanstalt 2004 - aus dem Französischen von Christiane Seiler

Blas de Roblès: Wo Tiger zu Hause sind, S. Fischer Verlag 2012 - aus dem Englischen von Hinrich Schmidt-Henkel

Philippe Descola: Jenseits von Natur und Kultur, Suhrkamp 2011 - aus dem Französischen von Eva Moldenhauer

Virginie Despentes: Das Leben des Vernon Subutex, Kiepenheuer & Witsch 2017 - aus dem Französischen von Claudia Steinitz

Deville: Äquatoria. Auf den Spuren von Pierre Savorgnan de Brazza, Bilgerverlag 2013, aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller

Patrick Deville: Pest & Cholera, Bilgerverlag 2013 - aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller

Denis Diderot: Jacques der Fatalist und sein Herr, Matthes & Seitz Berlin 2014 - aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel

Sophie Divry: Als der Teufel aus dem Badezimmer kam, Ullstein 2017 - aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky

Div.: Fatrasien. Absurde Poesie des Mittelalters, Wallstein Verlag 2010 - aus dem Französischen von Ralph Dutli

Assia Djebar: Nirgendwo im Haus meines Vaters, S. Fischer Verlag 2009 - aus dem Französischen von Marlene Frucht

Hélène Duffau: Schrei!, Eichborn 2005 - aus dem Französischen von Brigitte Große

Umberto Eco/Jean-Claude Carrière: Die große Zukunft des Buches. Gespräche mit Jean-Philippe de Tonnac, Carl Hanser Verlag 2010 - aus dem Französischen von Barbara Kleiner

Mathias Énard: Zone, Berlin Verlag 2010 - aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller

Julie Estève: Lola, Rowohlt Verlag 2017 - aus dem Französischen von Christian Kolb

Gustave Flaubert: Universalenzyklopädie der menschlichen Dummheit, Eichborn 2004  - aus dem Französischen von Hans-Horst Henschen

David Foenkinos: Charlotte, Deutsche Verlagsanstalt 2015 – aus dem Französischen von Christian Kolb

David Foenkinos: Lennon, Deutsche Verlagsanstalt 2018 - aus dem Französischen von Christian Kolb

Michel Foucault: Die Strafgesellschaft, Suhrkamp Verlag 2015 – aus dem Französischen von Andrea Hemminger

Michel Foucault: Subjektivität und Wahrheit. Vorlesung am Collège de France 1980-1981, Suhrkamp Verlag 2016 – aus dem Französischen von Andrea Hemminger

Michel Foucault: Theorien und Institutionen der Strafe, Suhrkamp 2017 - aus dem Französischen von Andrea Hemminger

Théophile Gautier: Mademoiselle de Maupin, Manesse Verlag 2011 - aus dem Französischen von Caroline Vollmann

Hélène Gestern: Der Duft des Waldes, S. Fischer Verlag 2018 - aus dem Französischen von Brigitte Große und Patricia Klobusiczky

Franz-Olivier Giesbert, Ein Diktator zum Dessert, Carl’s books 2014 - aus dem Französischen von Katrin Segerer

Françoise Giroud: Ich bin eine freie Frau, Paul Zsolnay Verlag 2016 - aus dem Französischen von Patricia Klobuciszky

Georges-Arthur Goldschmidt, Die Faust im Mund, Ammann Verlag 2008 - aus dem Französischen von Brigitte Große

Julien Green: Tagebücher 1990-1996, List Verlag 1999 - aus dem Französischen von Elisabeth Edl

Julien Green: Adrienne Mesurat, Carl Hanser Verlag 2000 - aus dem Französischen von Elisabeth Edl

Julien Green: Fremdling auf Erden, Carl Hanser Verlag 2006 - aus dem Französischen von Elisabeth Edl

Denis Grozdanovitch: Kleine Abhandlung über die Gelassenheit, Verlagsbuchhdlg. Libeskind 2004 - aus dem Französischen von Tobias Scheffel

Denis Hollier (Hg.): Das Collège de Sociologie 1937-1939, Suhrkamp Verlag 2012 - aus dem Französischen von Horst Brühmann

Victor Hugo: Die Arbeiter des Meeres, Achilla Presse 2003 - aus dem Französischen von Rainer G. Schmidt

Pascale Hugues: Marthe & Mathilde. Eine Familie zwischen Frankreich und Deutschland, Rowohlt Verlag 2009 - aus dem Französischen von Lis Künzli

Alexander von Humboldt: Ansichten der Kordilleren, Eichborn Verlag - Die andere Bibliothek 2004 - aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer

Nancy Huston: Infrarot, Rowohlt Verlag 2012 - aus dem Französischen von Claudia Steinitz

Georges Hyvernaud: Haut und Knochen, Suhrkamp Verlag 2010 - aus dem Französischen von Julia Schoch

Thierry Jonquet: Die Unsterblichen, Hoffmann & Campe 2003 - aus dem Französischen von Holger Fock

Hédi Kaddour: Waltenberg, Eichborn 2009 - aus dem Französischen von Grete Osterwald

Hédi Kaddour: Die Grossmächtigen, Aufbau Verlag 2017 - aus dem Französischen von Grete Osterwald

Beate und Serge Klarsfeld, Erinnerungen, Piper Verlag 2015 - aus dem Französischen von Anna Schade, Andrea Stephani und Helmut Reuter

Jacques Le Goff: Ludwig der Heilige, Klett-Cotta 2000 - aus dem Französischen von Grete Osterwald

Linda Lê: Flutwelle, Dörlemann Verlag 2014 - aus dem Französischen von Brigitte Große

Emmanuelle Loyer: Lévi-Strauss. Eine Biographie, Suhrkamp 2017 - aus dem Französischen von Eva Moldenhauer

Ghérasim Luca: Das Körperecho / Lapsus linguae, Urs Engeler Editor 2004 - aus dem Französischen von Mirko Bonné

Amin Maalouf: Die Spur des Patriarchen, Insel Verlag 2005 - aus dem Französischen von Ina Kronenberger

Amin Maalouf: Die Auflösung der Weltordnungen, Suhrkamp Verlag 2010 - aus dem Französischen von Andrea Spingler

Pierre Mac Orlan & Gus Bofan, Matthes & Seitz Berlin 2014 - aus dem Französischen von Nicola Denis

Karan Mahajan: Das Universum der Familie Ahuja, C. Bertelsmann Verlag 2010 - aus dem Englischen von Richard Barth

Stéphane Mallarmé: Gabe des Gedichts, Dietrichische Verlagsbuchhandlung 2004 - aus dem Französischen von Christoph Ferber

André Pieyre de Mandiargues: Der Rand, Matthes & Seitz Berlin 2012 - aus dem Französischen von Rainer G. Schmidt

Marcel Mariën: Das Massengrab, Karin Kramer Verlag 2012 - aus dem Französischen von Heribert Becker

Laurent Mauvignier: Fern von euch, Eichborn Berlin 2001 - aus dem Französischen von Josef Winiger

Laurent Mauvignier: Ein Ende finden, Eichborn Verlag 2004 - aus dem Französischen von Josef Winiger

Pierre Michon: Rimbaud der Sohn, Suhrkamp Verlag 2008 - aus dem Französischen von Anne Weber

Wajdi Mouawad: Anima, Deutscher Taschenbuch Verlag 2014 - aus dem Französischen von Sonja Finck

Philippe Muray: Céline, Matthes & Seitz 2012 - aus dem Französischen von Nicola Denis

Jean-Luc Nancy: singulär plural sein, Diaphanes Verlag 2004 - aus dem Französischen von Ulrich Müller-Scholl

Marie Ndiaye: Alle meine Freunde, Suhrkamp 2006 - aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer

Lorette Nobécourt: Gespräch mit Anna, Verlagsbuchhdlg. Liebeskind 2001 - aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller

Valère Novarina: 311 Gottesdefinitionen, Matthes & Seitz 2012 - aus dem Französischen von Leopold von Verschuer

Valère Novarina: Der Monolog des Adramelech, Matthes & Seitz 2014 - aus dem Französischen von Leopold von Verschuer

Véronique Olmi: In diesem Sommer, Verlag Antje Kunstmann 2012 - aus dem Französischen von Claudia Steinitz

Martin Page: Die Libelle des achten Jahres, Wagenbach Verlag 2003 - aus dem Französischen von Liz Künzli

Jean-Michel Palmier: Walter Benjamin. Lumpensammler, Engel und bucklicht Männlein. Ästhetik und Politik bei Walter Benjamin, Suhrkamp Verlag 2009 - aus dem Französischen von Horst Brühmann

Patrick Pécherot: Nebel am Montmartre, Nautilus Verlag 2010 - aus dem Französischen von Katja Meintel

Benoît Peeters: Derrida. Eine Biographie, Suhrkamp Verlag 2013 - aus dem Französischen von Horst Brühmann

Daniel Pennac: Adel vernichtet, Kiepenheuer & Witsch 2000 - aus dem Französischen von Eveline Passet

Daniel Pennac: Vorübergehend unsterblich, Kiepenheuer & Witsch 2000 - aus dem Französischen von Eveline Passet

Georges Perec: Dee Weedergenger, Verlag Helmut Lang 2003 - aus dem Französischen von Peter Ronge

Judith Perrignon: Kümmernisse, Wagenbach Verlag 2011 - aus dem Französischen von Karin Uttendörfer

Marie-Françoise Peteuil: Helen Hessel. Die Frau, die Jule und Jim liebte, Schöffling & Co. 2013 - aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky

Catherine Poulain: Die Seefahrerin, btb Verlag 2017 - aus dem Französischen von Bettina Bach und Christiane Kuby

Michel Ragon: Das Gedächtnis der Besiegten, Edition AV 2006 - aus dem Französischen von Michael Halfbrodt

Elisée Reclus: Geschichte eines Berges, Verlag Edition AV 2013 - aus dem Französischen von Michael Halfbrodt

Mathieu Riboulet: Und dazwischen nichts, Matthes & Seitz 2017 - aus dem Französischen von Karin Uttendörfer

Arthur Rimbaud: Korrespondenz. Briefe, Texte und Dokumente Bd. I-III, Matthes und Seitz 2017 - aus dem Französischen von Tim Trzaskalik

Pierre Rosanvallon: Demokratische Legitimität, Hamburger Edition 2010 - aus dem Französischen von Thomas Laugstien

Jean Rouaud: Der Porzellanladen, Piper Verlag 2000 - aus dem Französischen von Josef Winiger

Jean Rouaud: Meine alten Geliebten, Piper Verlag 2002 - aus dem Französischen von Josef Winiger

Marion Ruggieri: Heute Abend nicht, ich geh mit meinem Vater essen, Berliner Taschenbuch Verlag 2009 - aus dem Französischen von Stefanie Jacobs

Gilles Rozier: Abrahams Sohn, Dumont 2007 - aus dem Französischen von Claudia Steinitz

Jean-Christophe Rufin: Globalia, Kiepenheuer & Witsch 2005 - aus dem Französischen von Claudia Steinitz

Georges Salles: Der Blick, Verlag Vorwerk 2001 - aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer

Olivier Sillig: Schule der Gaukler, bilgerverlag 2010 - aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer

Stendhal: Rot und Schwarz, Carl Hanser Verlag 2004 - aus dem Französischen von Elisabeth Edl

Stendhal: Die Kartause von Parma, Carl Hanser Verlag 2007 - aus dem Französischen von Elisabeth Edl

Vincent de Swarte: Der Leuchtturmwärter, Suhrkamp Verlag 2000 - aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel

Michel Terestchenko: Der dünne Putz Menschlichkeit, Matthes & Seitz Verlag 2012 - aus dem Französischen von Nicola Denis

Chantal Thomas: Leb wohl, Königin!, Klett-Cotta 2005 - aus dem Französischen von Carina von Enzenberg

Fred Vargas: Das Orakel von Port-Nicolas, Aufbau Verlag 2001 - aus dem Französischen von Tobias Scheffel

Jean-Peerre Vernant: Mythos und Denken bei den Griechen. University Press Konstanz 2016 - aus dem Französischen von Horst Brühmann

Jean-François Vilar: Die Verschwundenen, Assoziation A 2008 - aus dem Französischen von Andrea Stephani und Barbara Heber-Schärer

Éric Vuillard: Ballade vom Abendland, Matthes & Seitz Berlin 2014 - aus dem Französischen von Nicola Denis

Éric Vuillard: Kongo, Matthes & Seitz Berlin 2015 - aus dem Französischen von Nicola Denis

Cécile Wajsbrot: Aus der Nacht, Liebeskind - aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller

Léon Werth: Als die Zeit stillstand. Tagebuch 1940-1944 - aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer und Tobias Scheffel

Jacques Yonnet: Rue des maléfices - Straße der Verwünschungen, Matthes & Seitz Berlin, 2012 - aus dem Französischen von Katrin Uttendörfer

Übersetzungen aus dem Georgischen

Tschabua Amiredschibi: Data Tutaschchia. Der edle Räuber vom Kaukasus, Alfred Kröner Verlag 2018 - aus dem Georgischen von Kristiane Lichtenfeld

Iosseb Grischaschwili: Niemals hat der Dichter eine Schönere erblickt…, Nora Verlag 2007 - aus dem Georgischen von Kristiane Lichtenfeld

Ekaterine Togonizde: Einsame Schwestern, Septime Verlag 2018 - aus dem Georgischen von Nino Osepashvili und Eva Profousová

Übersetzungen aus dem Griechischen

Ioanna Karystiani: Die Schattenhochzeit, Suhrkamp Verlag 2003 - aus dem Griechischen von Michaela Prinzinger

Lily Zografou: Beruf: Porni [Hure], Edition AV 2006 - aus dem Griechischen von Ralf Dreis

Übersetzungen aus dem Hebräischen

Gabriela Avigur-Rotem: Loja, Suhrkamp Verlag 2008 - aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer

Chaim Be’er: Strick, dtv 2000 - aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer

Chaim Be’er: Federn, dtv 2002 - aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer

David Grossman: Aus der Zeit fallen, Hanser Verlag 2013 - aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer

David Grossman: Eine Frau flieht vor einer Nachricht, Hanser Verlag 2009 - aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer

Yael Hedaya: Liebe pur, Diogenes Verlag 2000 - aus dem Hebräischen von Ruth Melcer

Alona Kimhi: Die weinende Susannah, Carl Hanser Verlag 2002 - aus dem Hebräischen von Ruth Melcer

Yitzhak Laor: Auf dieser Erde die in Schönheit gehüllt ist und Wörtern misstraut, Matthes & Seitz Berlin 2017 - aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer

Eshkol Nevo: Vier Häuser und eine Sehnsucht, Dtv 2007 - aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer

Übersetzungen aus dem Hindi

Krishna Baldev Vaid: Tagebuch eines Dienstmädchens, Draupadi Verlag 2012 - aus dem Hindi von Anna Petersdorf

Geetanjali Shree: Unsere Stadt in jenem Jahr, Drapaudi Verlag 2013 - aus dem Hindi von André Penz

Übersetzungen aus dem Indonesischen

Dorothe Rosa Herliany: Hochzeit der Messer, Edition Polyphon 2015 - aus dem Indonesischen von Inna Herlina und Sophie Mahakam Anggawi (Interlinearübersetzungen) bzw. Brigitte Oleschinski und Ulrike Draesner (Übertragungen)

Übersetzungen aus dem Isländischen

Audur Jónsdóttir: Wege die das Leben geht, btb Verlag 2016 - aus dem Isländischen von Kristof Magnusson

Einar Kárason: Sturmerprobt, btb Verlag 2007 - aus dem Isländischen von Kristof Magnusson

Jón Kalman Stefánsson: Das Licht auf den Bergen, Lübbe Verlag 2003 - aus dem Isländischen von Karl-Ludwig Wetzig

Jón Kalman Stefánsson: Verschiedenes über Riesenkiefern und die Zeit, Reclam Verlag 2008 - aus dem Isländischen von Karl-Ludwig Wetzig

Jón Kalman Stefánsson: Das Knistern in den Sternen, Reclam Verlag 2005 - aus dem Isländischen von Karl-Ludwig Wetzig

Mikael Torfason: Lost in Paradise, STROUX edition 2017 - aus dem Isländischen von Tina Flecken

Übersetzungen aus dem Italienischen

Giorgio Agamben: Die Sprache und der Tod, Suhrkamp Verlag 2007 - aus dem Italienischen von Andreas Hiepko

Giorgio Agamben: Nacktheiten, S. Fischer Verlag 2010 - aus dem Italienischen von Andreas Hiepko

Roberto Alajmo: Es war der Sohn, Hanser Verlag 2011 - aus dem Italienischen von Annette Kopetzki

Edmondo De Amicis, Istanbul, Hauptstadt der Welt, Corso Verlag 2014 - aus dem Italienischen von Annette Kopetzki

Andrea De Carlo, Villa Metaphora, Diogenes Verlag 2015 – aus dem Italienischen von Maja Pflug

Niccolò Ammaniti: Wie es Gott gefällt, S. Fischer Verlag 2008 - aus dem Italienischen von Katharina Schmidt

Stefano d’Arrigo: Horcynus Orca, S. Fischer Verlag 2015 - aus dem Italienischen von Moshe Kahn

Giovanna Bandini: Verbotene Gärten, Goldmann Verlag 2006 - aus dem Italienischen von Judith Elze

Nanni Balestrini: Sandokan. Eine Camorra-Geschichte, Assoziation A 2006 - aus dem Italienischen von Max Henninger

Alessandro Baricco: Novecento, Piper Verlag 1999 - aus dem Italienischen von Karin Krieger

Lidia Beccaria Rolfi: Zurückkehren als Fremde, Metropol Verlag 2007 - aus dem Italienischen von Martina Kempter

Angelo Bolaffi: Deutsches Herz. Das Modell Deutschland und die europäische Krise, Klett Cotta 2014 - aus dem Italienischen von Christine Ammann und Antje Peter

Attilio Bolzoni: Die Mafia. 100 Fragen 100 Antworten, Klett-Cotta Verlag 2012 - aus dem Italienischen von Walter Kögler

Italo Calvino: Ich bedaure, daß wir uns nicht kennen. Briefe 1941-1985, Hanser Verlag 2005 - aus dem Italienischen von Barbara Kleiner

Andrea Camilleri: Streng vertraulich. Nagel & Kimche 2011 - aus dem Italienischen von Sigrid Vagt

Ottavio Cappellani: Habe die Ehre! Eine Mafia-Komödie, Rowohlt Verlag 2009 - aus dem Italienischen von Annette Kopetzki

Gaetano Cappelli: Ferne Verwandte, C. Bertelsmann Verlag 2010 - aus dem Italienischen von Sylvia Höfer

Luigi Capuana: Giacinta, Manesse Verlag 2017 - aus dem Italienischen von Stefanie Römer

Mauro Covacich: Triest verkehrt. Fünfzehn Spaziergänge in der Stadt des Windes, Wagenbach Verlag 2012 - aus dem Italienischen von Esther Hansen

Edmondo De Amicis, Istanbul, Hauptstadt der Welt, Corso Verlag 2014 - aus dem Italienischen von Annette Kopetzki

Diego de Silva: Meine Schwiegermutter trinkt, Luchterhand Verlag 2013 – aus dem Italienischen von Martina Kempter

Marcello Fois: Tausend Schritte, Diana Verlag 2000 - aus dem Italienischen von Petra Kaiser und Peter Klöss

Marcello Fois: Die blaue Zunge, Diana Verlag 2004 - aus dem Italienischen von Petra Kaiser und Peter Klöss

Marcello Fois: Sardische Vendetta, List Verlag 2008 - aus dem Italienischen von Esther Hansen

Carlo Fruttero: Frauen, die alles wissen, Piper Verlag 2008 - aus dem Italienischen von Luis Ruby

Carlo Fruttero: Ein Herr mit Zigarette. Erinnerungen, Piper Verlag 2013 - aus dem Italienischen von Luis Ruby

Fabio Genovesi: Fische füttern, Bastei Verlag 2012 - aus dem Italienischen von Rita Seuß

Paolo Giordano: Der menschliche Körper, Rowohlt Verlag 2014 - aus dem Italienischen von Barbara Kleiner

Primo Levi: So war Auschwitz. Zeugnisse 1945-1986, Hanser Verlag 2017 - aus dem Italienischen von Barbara Kleiner

Nicolai Lilin: Sibirische Erziehung, Suhrkamp Verlag 2010 - aus dem Italienischen von Peter Klöss

Nicolai Lilin: Freier Fall, Suhrkamp Verlag 201 - aus dem Italienischen von Peter Klöss

Saverio Lodato: Andrea Camilleri. Mein Leben, Piper Verlag 2005 - aus dem Italienischen von Monika Lustig

Erri de Luca: Der Tag vor dem Glück, Graf Verlag 2010 - aus dem Italienischen von Annette Kopetzki

Loriano Macciavelli: Unter den Mauern von Bologna, Piper Verlag 2004 - aus dem Italienischen von Sylvia Höfer

Maurizio Maggiani: Königin ohne Schmuck, Edition Nautilus 2001 - aus dem Italienischen von Andreas Löhrer

Claudio Magris: Die Welt en gros und en détail, Carl Hanser Verlag 1999 - aus dem Italienischen von Ragni Maria Gschwend

Claudio Magris: Ein Nilpferd in Lund. Reisebilder, Carl Hanser Verlag 2009 - aus dem Italienischen von Karin Krieger

Claudio Magris: Das Alphabet der Welt, Carl Hanser Verlag 2011 - aus dem Italienischen von Ragni Maria Gschwend

Stefano Mancuso und Alessandra Viola, Die Intelligenz der Pflanzen, Verlag Antje Kunstmann 2015 - aus dem Italienischen von Christine Ammann

Armando Massarenti: Zwergenweitruf und andere philosophische Übungen - aus dem Italienischen von Karin Krieger

Margaret Mazzantini: Das schönste Wort der Welt, Dumont Verlag 2011 - aus dem Italienischen von Karin Krieger

Margaret Mazzantini: Herrlichkeit, Dumont Verlag 2015 - aus dem Italienischen von Karin Krieger

Andrea Molesini: Zu lieben und zu sterben, Piper Verlag 2012 - aus dem Italienischen von Petra Kaiser und Barbara Kleiner

Antonio Moresco: Aufbrüche, Ammann Verlag 2005 - aus dem Italienischen von Ragni Maria Gschwend

Michela Murgia: Murmelbrüder. Eine Geschichte aus Sardinien, Verlag Klaus Wagenbach 2014 - aus dem Italienischen von Julika Brandestini

Ippolito Nievo: Bekenntnisse eines Italieners, Manesse Verlag 2005 - aus dem Italienischen von Barbara Kleiner

Ippolito Nievo: Ein Engel an Güte, Manesse Verlag 2010 - aus dem Italienischen von Barbara Kleiner

Salvatore Niffoi: Die Legende von Redenta Tiria, Zsolnay Verlag 2007 - aus dem Italienischen von Sigrid Vagt

Salvatore Niffoi: Die barfüßige Witwe, Paul Zsolnay Verlag 2011 - aus dem Italienischen von Andreas Löhrer

Aldo Nove: Amore mio infinito, Rowohlt Verlag 2003 - aus dem Italienischen von Steve Klimchak

Margherita Oggero: Der Duft von Erde und Zitronen, DVA 2012 - aus dem Italienischen von Peter Klöss

Francesco Pacifico: Geschichte meiner Unschuld, Piper Verlag 2011 - aus dem Italienischen von Frank Heibert

Renzo Paris: Die Nacht der Diebe, KiWi 2000 - aus dem Italienischen von Peter Klöss

Pier Paolo Pasolini/Theresia Prammer (Hg.): Schreibheft, Zeitschrift für Literatur. Eine Wissenschaft vom Licht – Pier Paolo Pasolini. Gedichte (1960-1975) - aus dem Italienischen von Theresia Prammer

Antonio Pennacchi: Canale Mussolini, Carl Hanser Verlag 2012 - aus dem Italienischen von Barbara Kleiner

Guiseppe Pontiggia: Zwei Leben, Carl Hanser Verlag 2002 - aus dem Italienischen von Karin Krieger

Fabrizia Ramondino: Im Spiegel einer Insel, Arche Verlag 1999 - aus dem Italienischen von Maja Pflug

Fabrizia Ramondino: Blühende Mandelbäume. Frühe Jahre auf Mallorca, Arche Verlag 2004 - aus dem Italienischen von Maja Pflug

Fabrizia Ramondino: La Via, Arche Verlag 2010 - aus dem Italienischen von Maja Pflug

Udo Riccarelli: Der vollkommene Schmerz, Paul Zsolnay Verlag 2006 - aus dem Italienischen von Karin Krieger

Ugo Riccarelli: Der Zauberer, Zsolnay Verlag 2009 - aus dem Italienischen von Karin Krieger

Rosanna Rossanda: Die Tochter des 20. Jahrhunderts, Suhrkamp Verlag 2007 - aus dem Italienischen von Friederike Hausmann

Goliarda Sapienza: In den Himmel stürzen, Aufbau-Verlag 2005 - aus dem Italienischen von Constanze Krings

Alberto Savinio: Capri, Insel Verlag 2001 - aus dem Italienischen von Martina Kempter

Leonardo Sciascia: Salz, Messer und Brot, Zsolnay Verlag 2002 - aus dem Italienischen von Sigrid Vagt

Elena Stancanelli: Benzin, KiWi 2000 - aus dem Italienischen von Peter Klöss

Italo Svevo: Zenos Gewissen, Verlag Zweitausendeins 2000 - aus dem Italienischen von Barbara Kleiner

Antonio Tabucchi: Es wird immer später. Roman in Briefform, Carl Hanser Verlag 2002 - aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl

Paolo Teobaldi: Der Duft der Dinge, Verlagsbuchhandlung Liebeskind 2001 - aus dem Italienischen von Peter Klöss

Luigi Trucillo, Die Geometrie der Liebe, Mare Verlag Hamburg – aus dem Italienischen von Valerie Schneider

Giorgio Vasta: Die Glasfresser, DVA 2011 - aus dem Italienischen von Ulrich Hartmann

Sandro Veronesi: Stilles Chaos, Knaus Verlag 2007 - aus dem Italienischen von Ulrich Hartmann

Maurizio Viroli: Das Lächeln des Niccolò. Machiavelli und seine Zeit, Pendo Verlag 2000 - aus dem Italienischen von Friederike Hausmann

Fabio Volo: Zeit für mich und Zeit für dich, Diogenes Verlag 2013 - aus dem Italienischen von Peter Klöss

Übersetzungen aus dem Japanischen

Kenzaburō Ōe: Tagame. Berlin-Tokyo, S. Fischer Verlag 2005 - aus dem Japanischen von Nora Bierich

Kenzaburō Ōe: Sayonara, meine Bücher, S. Fischer Verlag 2008 - aus dem Japanischen von Nora Bierich

Übersetzungen aus dem Jiddischen

Lajser Aichenrand: Aus der Tiefe rufe ich, Ammann Verlag 2006 - Hubert Witt

Übersetzungen aus dem Katalanischen

Joan Margarit: Joana und andere Gedichte, Edition Delta 2007 - aus dem Katalanischen von Juana und Tobias Burghardt

Übersetzungen aus dem Kroatischen

Miljenko Jergovic:  Wolga, Wolga, Schöffling Verlag 2011 - aus dem Kroatischen von Brigitte Döbert

Edo Popovic: Der Aufstand der Ungenießbaren, Luchterhand Literaturverlag 2012 - aus dem Kroatischen von Alida Bremer

Übersetzungen aus dem Ladinischen

Roberta Dapunt: Nauz. Gedichte und Bilder, Folio Verlag 2012 - aus dem Ladinischen von Alma Vallazza

Übersetzungen aus dem Lateinischen

Francesco Petrarca: Das einsame Leben, Klett-Cotta 2004 - aus dem Lateinischen von Friederike Hausmann

Übersetzungen aus dem Litauischen

Jurgis Kuncinas: Mobile Röntgenstationen, Athena Verlag 2002 - aus dem Litauischen von Klaus Berthel

Übersetzungen aus dem Makedonischen

Petre M. Andreevski: Quecke, Guggolz Verlag 2017 - aus dem Makedonischen von Benjamin Langer

Luan Starova: Das Buch der Mutter. Balkansaga, Wieser Verlag 2010 - aus dem Makedonischen von Will Firth

Übersetzungen aus dem Niederländischen

Ferdinand Bordewijk: Charakter. Roman von Sohn und Vater, C.H. Beck Verlag 2007 - aus dem Niederländischen von Marlene Müller-Haas

Anneke Brassinga: Fata Morgana, dürste nach uns, Matthes & Seitz 2016

Geert Buelens: Europas Dichter und Der Erste Weltkrieg, Suhrkamp Verlag 2014 - aus dem Niederländischen von Waltraud Hüsmert

Hugo Claus: Unvollendete Vergangenheit, Klett-Cotta 2001 - aus dem Niederländischen von Waltraud Hüsmert

Maria Dermoût: Die zehntausend Dinge, Dtv 2016 – aus dem Niederländischen von Bettina Bach

Cherry Duyns: Eine Rose für Onkel Ying, Droemersche Verlagsanstalt 2006 - aus dem Niederländischen von Barbara Heller

Dola de Jong: Das Feld in der Fremde, Verlag Antje Kunstmann 2016 – aus dem Niederländischen von Anna Carstens

Stephan Enter: Spiel, Berlin Verlag 2009 - aus dem Niederländischen von Christiane Kuby

Arnon Grünberg: Der jüdische Messias, Diogenes Verlag 2013 - aus dem Niederländischen von Rainer Kersten

Arnon Grünberg: Der Vogel ist krank, Diogenes Verlag 2005 - aus dem Niederländischen von Rainer Kersten

Arnon Grünberg: Phantomschmerz, Diogenes Verlag 2003 - aus dem Niederländischen von Rainer Kersten

Arnon Grünberg: Tirza, Diogenes Verlag 2008 - aus dem Niederländischen von Rainer Kersten

A.F.Th. van der Heijden: Das Gefahrendreieck, Suhrkamp Verlag 2000 - aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen

A.F.Th. van der Heijden: Der Gerichtshof der Barmherzigkeit, Suhrkamp Verlag 2003 - aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen

A.F.Th. van der Heijden: Unter dem Pflaster der Sumpf, Suhrkamp Verlag 2003 - aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen

A.F.Th. van der Hejden: Das Scherbengericht, Suhrkamp Verlag 2010 - aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen

Willem Frederik Hermans: Die Tränen der Akazien, Gustav Kiepenheuer Verlag 2005 - aus dem Niederländischen von Waltraud Hüsmert

Johan Huizinga: Briefe I (1894-1927), Wilhelm Fink Verlag 2016 – aus dem Niederländischen von Annette Wunschel

Johan Huizinga: Briefe II (1928-1945), Wilhelm Fink Verlag 2017 - aus dem Niederländischen von Annette Wunschel

Marek van der Jagt: Amour fou, Diogenes Verlag 2002 - aus dem Niederländischen von Rainer Kersten

Guus Kuijer: Das Buch von allen Dingen, Oetinger Verlag 2006 - aus dem Niederländischen von Sylke Hachmeister

Guus Kuijer: Wunder kann man nicht bestellen, Friedrich Oetinger 2004 - aus dem Niederländischen von Sylke Hachmeister

Tomas Lieske: Franklin, Rowohlt Verlag 2004 - aus dem Niederländischen von Christiane Kuby

Marcel Möring: Der nächtige Ort, Luchterhand Literaturverlag 2009 - aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen

Erwin Mortier: Götterschlaf, Dumont Verlag 2010 - aus dem Niederländischen von Christiane Kuby

Charlotte Mutsaers: Kutscher Herbst, Hanser Verlag 2011 - aus dem Niederländischen von Marlene Müller-Haas

Gustaaf Peek: Göttin und Held, DVA 2016 – aus dem Niederländischen von Nathalie Lemmens

Ilja Leonard Pfeijffer: Das schönste Mädchen von Genua, Aufbau Verlag 2016 - aus dem Niederländischen von Rainer Kersten

Elvis Peeters: Der Sommer, als wir unsere Röcke hoben und die Welt gegen die Wand fuhr, Blumenbar 2014 - aus dem Niederländischen von Meike Blatnik

Lize Spit: Und es schmilzt, S. Fischer Verlag 2017 - aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen

Paul Verhaegen: Omega Minor, Eichborn Verlag 2006 - aus dem Niederländischen von Stefanie Schäfer

J. J. Voskuil: Das Büro 6. Abgang, Verbrecher Verlag 2017 - aus dem Niederländischen von Gerd Busse

J. J. Voskuil: Das Büro 7. Der Tod des Maarten Koning, Verbrecher Verlag 2017 - aus dem Niederländischen von Gerd Busse

Pieter Waterdrinker: Die Hochzeit von Zandvoort, Aufbau Verlag 2007 - aus dem Niederländischen von Rainer Kersten

Miek Zwamborn: Wir sehen uns am Ende der Welt, Nagel & Kimche 2015 - aus dem Niederländischen von Bettina Bach

Übersetzungen aus dem Norwegischen

Tor Bomann-Larsen: Amundsen. Bezwinger beider Pole. Die Biographie, marebuchverlag 2007 - aus dem Norwegischen von Karl-Ludwig Wetzig

Niels Fredrik Dahl: Auf dem Weg zu einem Freund, Kiepenheuer & Witsch 2004 - aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger

Jon Fosse: Melancholie, Kindler Verlag 2001 - aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel

Frode Grytten: Was im Leben zählt, Nagel & Kimche 2001 - aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger

Beate Grimsrud: Verrückt und frei, btb Verlag 2014 - aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger

Johan Harstad: Buzz Aldrin, wo warst du in all dem Durcheinander, Piper 2006 - aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger

Gaute Heivoll: Bevor ich verbrenne, Schöffling Verlag 2012 - aus dem Norwegischen von Ulrich Sonnenberg

Jan Kjaerstad: Der Verführer, Kiepenheuer & Witsch 1999 - aus dem Norwegischen von Angelika Gundlach

Jan Kjaerstad: Der Eroberer, Kiepenheuer & Witsch 2002 - aus dem Norwegischen von Angelika Gundlach

Mirjam Kristensen: Ein reiches Leben, Dörlemann 2011 - aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger

Gunnhild Øyehaug: Ich wär gern wie ich bin, Suhrkamp Verlag 2010 - aus dem Norwegischen von Ebba D. Drolshagen

Carl Frode Tiller: Kennen Sie diesen Mann?, btb Verlag 2015 - aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger

Linn Ullmann: Das Verschwiegene, Luchterhand Verlag 2013 - aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger

Übersetzungen aus dem Polnischen

Joana Bator: Sandberg, Suhrkamp Verlag 2011 - aus dem Polnischen von Esther Kinsky

Mariusz Czubaj: 21:37, Prospero Verlag 2013 - aus dem Polnischen von Lisa Palmes

Zygmunt Haupt: Ein Ring aus Papier, Suhrkamp Verlag 2003 - aus dem Polnischen von Esther Kinsky

Zygmunt Haupt : Vorhut, Suhrkamp Verlag 2007 - aus dem Polnischen von Esther Kinsky

Andrzej Kopacki: Chansons de gestes, Edition Thanhäuser 2005 - aus dem Polnischen von Doreen Daume

Andrzej Kopacki: An der Ampel. Gedichte, Edition Korrespondenzen 2011 - aus dem Polnischen von Doreen Daume

Jozef Ignacy Kraszewski: Der Gouverneur von Warschau, Aufbau Verlag 2003 - aus dem Polnischen von Kristiane Lichtenfeld

Dorota Masłowska: Die Reiherkönigin. Ein Rap. Kiepenheuer und Witsch 2007 - aus dem Polnischen von Olaf Kühl

Lidia Ostalowska, Wasserfarben, KLAK Verlag 2015 – aus dem Polnischen von Lisa Palmes

Andrzej Stasiuk: Neun, Suhrkamp Verlag 2002 - aus dem Polnischen von Renate Schmidgall

Andrzej Stasiuk: Hinter der Blechwand, Suhrkamp Verlag 2011 - aus dem Polnischen von Renate Schmidgall

Jerzy Szacki: Der Liberalismus nach dem Ende des Kommunismus, Suhrkamp Verlag 2003 - aus dem Polnischen von Friedrich Griese

Olga Tokarczuk: Letzte Geschichten, DVA 2006 - aus dem Polnischen von Esther Kinsky

Olga Tokarczuk: Unrast, Schöffling Verlag 2009 - aus dem Polnischen von Esther Kinsky

Übersetzungen aus dem Portugiesischen

Ricardo Adolfo: Mizé. Die schärfste Braut der Vorstadt, Bloomsbury Berlin 2008 - aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita

Jorge Amado: Die Werkstatt der Wunder, S. Fischer Verlag 2012 - aus dem Portugiesischen von Karin von Schweder-Schreiner

António Lobo Antunes: Fado alexandrino, Luchterhand Literaturverlag 2002 - aus dem Portugiesischen von Maralde Meyer-Minnemann

António Lobo Antunes: Guten Abend ihr Dinge hier unten, Luchterhand Literaturverlag 2005 - aus dem Portugiesischen von Maralde Meyer-Minnemann

António Lobo Antunes: Das Archipel der Schlaflosigkeit, Luchterhand Literaturverlag 2012 - aus dem Portugiesischen von Maralde Meyer-Minnemann

J.M. Machado de Assis: Tagebuch des Abschieds, Friedenauer Presse 2009 - aus dem Portugiesischen von Berthold Zilly

J.M. Machado de Assis: Das babylonische Wörterbuch. Erzählungen, Manesse Verlag 2018 - aus dem Portugiesischen von Marianne Gareis und Melanie P. Strasser

Alfonso de Lima Barreto: Das traurige Ende des Policarpo Quaresma, Ammann Verlag 2001 - aus dem Portugiesischen von Berthold Zilly

Mia Couto: Imani, Unionsverlag 2017 - aus dem Portugiesischen von Karin von Schweder-Schreiner

Ricardo Domeneck: Körper: Ein Handbuch, Verlagshaus J. Frank, 2013 - aus dem Portugiesischen von Odile Kennel

Angélica Freitas: Rilke Shake, luxbooks Verlag 2011 - aus dem brasilianischen Portugiesisch von Odile Kennel

Milton Hatoum: Asche vom Amazonas, Suhrkamp Verlag 2009 - aus dem brasilianischen Portugiesisch von Karin Schweder-Schreiner

Lídia Jorge: Die Decke des Soldaten, Suhrkamp Verlag 2000 - aus dem Portugiesischen von Karin von Schweder-Schreiner

Lídia Jorge: Milene, Suhrkamp Verlag 2005 - aus dem Portugiesischen von Karin von Schweder-Schreiner

Paulo Lins: Die Stadt Gottes, Blumenbar Verlag 2004 - aus dem Portugiesischen von Nicolai von Schweder-Schreiner

Patricia Melo: Inferno, Klett-Cotta 2003 - aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita

Raduan Nassar: Das Brot des Patriarchen, Suhrkamp Verlag 2004 - aus dem Portugiesischen von Berthold Zilly

Ondjaki: Die Durchsichtigen, Wunderhorn 2015 - aus dem Portugiesischen von Michael Kegler

Luiz Ruffato: Teilansicht der Nacht. Vorläufige Hölle, Band 3, Assoziation A 2017 - aus dem Portugiesischen von Michael Kegler

Carola Saavedra: Landschaft mit Dromedar, C.H. Beck 2013 – aus dem Portugiesischen von Maria Hummitzsch

José Saramago: Eine Zeit ohne Tod, Rowohlt 2007 - aus dem Portugiesischen von Marianne Gareis

José Saramago: Der Doppelgänger, Rowohlt Verlag 2004 - aus dem Portugiesischen von Marianne Gareis

José Saramago: Die Stadt der Sehenden, Rowohlt Verlag 2006 - aus dem Portugiesischen von Marianne Gareis

José Saramago: Die Reise des Elefanten, Hoffman und Campe 2010 - aus dem Portugiesischen von Marianne Gareis

Gonçalo M. Tavares: Die Versehrten, DVA 2012 - aus dem Portugiesischen von Marianne Gareis

Goncalo M. Tavares, Joseph Walsers Maschine, Deutsche Verlags-Anstalt 2014 – aus dem Portugiesischen von Marianne Gareis

Übersetzungen aus dem Rumänischen

Lavinia Braniște: Null Komma Irgendwas, mikrotext 2018 - aus dem Rumänischen von Manuela Klenke

Mircea Cartarescu: Die Wissenden, Zsolnay Verlag 2007 - aus dem Rumänischen von Gerhardt Csejka

Übersetzungen aus dem Russischen

M. Agejew: Roman mit Kokain, Manesse Verlag 2012 - aus dem Russischen von Norma Cassau und Valerie Engler

Boris Akunin: Die Bibliothek des Zaren, Goldmann Verlag 2005 - aus dem Russischen von Birgit Veit

Boris Akunin: Der Favorit der Zarin, Goldmann Verlag 2006 - aus dem Russischen von Birgit Veit

Anatoli Asolski: Die Zelle, Reclam Leipzig 1999 - aus dem Russischen von Andreas Tretner

Julia Belomlinskaja: Apfel, Huhn und Puschkin, Matthes & Seitz 2007 - aus dem Russischen von Anne-Friederike Meltendorf

Andrej Bitow: Der Symmetrielehrer, Suhrkamp Verlag 2012 - aus der russischen Übersetzung ins Deutsche gebracht von Rosemarie Tietze

Iwan Bunin: Verfluchte Tage. Ein Revolutionstagebuch, Dörlemann 2005 - aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg

Iwan Bunin: Das Dorf, Suchodol, Dörlemann 2011 - aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg

Iwan Bunin: Ein Herr aus San Francisco. Erzählungen 1914/1915, Dörlemann 2017 - aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg

Joseph Brodsky: Brief in die Oase, Hanser Verlag 2006 - aus dem Russischen von Ralph Dutli

Margarita Chelin: Die Stille um Maja Abramowna, Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag 2012 - aus dem Russischen von Olga Radetzkaja

Div.: Russische Lyrik, Akzente Sonderheft Herbst 2003 - aus dem Russischen von Hendrik Jackson

Alissa Ganijewa: Die russische Mauer, Suhrkamp Verlag 2014 - aus dem Russischen von Christiane Körner

Martin George, Jens Herlth, Christian Münch, Ulrich Schmid, Tolstoj als theologischer Denker und Kirchenkritiker, Vandenhoeck & Ruprecht 2014 – aus dem Russischen von Olga Radetzkaja und Dorothea Trottenberg

Nikolai Gogol: Tote Seelen, Patmos Verlag 2009 - aus dem Russischen von Vera Bischitzky

Wassili Golowanow: Die Insel oder Rechtfertigung des sinnlosen Reisens, Matthes & Seitz Berlin 2012 - aus dem Russischen von Eveline Passet

Iwan Gontscharow: Oblomow, Artemis & Winkler Verlag 2012  - aus dem Russischen von Vera Bischitzky

Andrej Iwanow: Hanumans Reise nach Lolland, Verlag Antje Kunstmann 2012 - aus dem Russischen von Friederike Meltendorf

Christiane Körner (Hg.): Das schönste Proletariat der Welt. Junge Erzähler aus Russland, Edition Suhrkamp 2011 - aus dem Russischen von Christiane Körner

Michail Kononow: Die nackte Pionierin, Kunstmann Verlag 2003 - aus dem Russischen von Andreas Tretner

Leonid Lipavskij, Jakov Druskin: Dem Schrecken auf der Spur, Matthes & Seitz Berlin 2017 - aus dem Russischen von Anja Dagmar Schloßberger

Jurij M. Lotman: Die Innenwelt des Denkens, Suhrkamp Verlag 2010 - aus dem Russischen von Gabriele Leupold und Olga Radetzkaja

Anatoli Marienhof: Jekatharina, Kindler Verlag 2003 - aus dem Russischen von Birgit Veit

Olga Martynova, Jelena Schwarz: Rom liegt irgendwo in Russland - Gedichte, per prokura 2006 - aus dem Russischen von Elke Erb und Olga Martynova

David Markish: Babels Wandlung, Berlin Verlag 2004 - aus dem Russischen von Alfred Frank

Ljudmila Petruschewskaja: Sie begegneten sich, wie das so vorkommt, beim Schlangestehen in der Bierbar, Berlin Verlag 2012 - aus dem Russischen von Antje Leetz

Andrej Platonow: Die Baugrube, Suhrkamp Verlag 2016 - Neuübersetzung aus dem Russischen von Gabriele Leupold

Oleg und Wladimir Presnjakov: Tötet den Schiedrichter, Kiepenheuer und Witsch 2007 - aus dem Russischen von Olga Radetzkaja

Dmitri Prigow: Moskau - Japan und zurück, Folio 2007 - aus dem Russischen von Christiane Körner

Michael Ryklin: Buch über Anna, Suhrkamp Verlag 2014 - aus dem Russischen von Gabriele Leupold

Juri Rytchëu: Gold der Tundra, Unionsverlag 2006 - aus dem Russischen von Kristiane Lichtenfeld

Warlam Schalamow: Durch den Schnee. Erzählungen aus Kolyma 1, Matthes & Seitz 2007 - aus dem Russischen von Gabriele Leupold

Warlam Schalamow: Linkes Ufer. Erzählungen aus Kolyma 2, Matthes & Seitz 2008 - aus dem Russischen von Gabriele Leupold

Michail Schischkin: Venushaar, DVA 2011 - aus dem Russischen von Andras Tretner

Viktor Schklowskij: Sentimentale Reise, Die andere Bibliothek 2017 - aus dem Russischen von Olga Radetzkaja

Alexej Slapovskij: Der heilige Nachbar, Claassen Verlag 2003 - aus dem Russischen von Alfred Frank

Vladimir Sorokin: Der Himmelblaue Speck, DuMont Buchverlag 2000 - aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg

Vladimir Sorokin: Der Tag des Opitschniks, Kiepenheuer & Witsch 2008 - aus dem Russischen von Andreas Tretner

Oljas Süleymenov: Eine Minute Schweigen am Rande der Welt. Gedichte, zweisprachig, Dağyeli Verlag 2009 - aus dem Russischen von Walerija Weiser

Tatjana Tolstaja: Kys, Rowohlt Verlag 2003 - aus dem Russischen von Christiane Körner

Svetlana Vasilenko: Die Närrin, Deutsche Verlagsanstalt 2003 - aus dem Russischen von Esther Kinsky

Evgenij Vodolazkin: Laurus, Dörlemann Verlag 2016 – aus dem Russischen von Olga Radetzkaja

Wladimir Woinowitsch: Aglaja Rewkinas letzte Liebe, Berlin Verlag 2002 - aus dem Russischen von Alfred Frank

Andrej Wolos: Der Animator, Carl Hanser Verlag 2007 - aus dem Russischen von Christiane Körner

Leonid Zypkin: Ein Sommer in Baden-Baden, Berlin Verlag 2006 - aus dem Russischen von Alfred Frank

Übersetzungen aus dem Schwedischen

Ingmar Bergmann: Im Bleistift-Ton, Rogner & Bernhard 2002 - aus dem Schwedischen von Renate Bleibtreu

Anders Björkelid: Dohlenwinter, Ueberreuter Verlag 2014 - aus dem Schwedischen von Ulrike Brauns

Gunnar Ekelöf: Der ketzerische Orpheus, Kleinheinrich Verlag 1999 - aus dem Schwedischen von Klaus-Jürgen Liedtke

Gunnar Ekelöf: Unfoug. Gedichte 1932-1951, Kleinheinrich Verlag 2001 - aus dem Schwedischen von Klaus-Jürgen Liedtke

Kerstin Ekman: Tagebuch eines Mörders, Piper Verlag 2011 - aus dem Schwedischen von Hedwig M. Binder

Kjell Espmark: Die Lebenden sind ohne Gräber, Kleinheinrich Verlag 2006 - aus dem Schwedischen von Klaus-Jürgen Liedke

Aris Fioretos: Der letzte Grieche, C. Hanser Verlag 2011 - aus dem Schwedischen von Paul Berf

Magnus Florin: Der Garten, Edition Rugerup 2013 - aus dem Schwedischen von Benedikt Grabinski

Maja Hjertzell: Henriette, mein Geheimnis, Kosmos Velrag 2016 - aus dem Schwedischen von Stephanie Elisabeth Baur

Kajsa Ingemarsson: Vermisse dich jetzt schon…, Dtv 2005 - aus dem Schwedischen von Stefanie Werner

Tove Jansson: Stadt der Sonne, Urachhaus 2018 - aus dem Schwedischen von Birgitta Kicherer

Jenny Jägerfeld: Der Schmerz, die Zukunft, meine Irrtümer und ich, Carl Hanser Verlag 2014 - aus dem Schwedischen von Birgitta Kicherer

Erik Johan: Stagnelius, Kleinheinrich 2013 - aus dem Schwedischen von Klaus-Jürgen Liedtke

Eva-Marie Liffner: Imago, Reclam Leipzig 2004 - aus dem Schwedischen von Gisela Kosubek

Torgny Lindgren: Der Weg der Schlange, Gustav Kiepenheuer Verlag 1999 - aus dem Schwedischen von Gisela Kosubek

Sara Lövestam: Herz aus Jazz, Rowohlt Verlag 2016 - aus dem Schwedischen von Stephanie Elisabeth Baur

Janne Lundström: Onkel Kwesis Geist, Ravensburger Buchverlag 2002 - aus dem Schwedischen von Maike Dörries

Anders Olsson: Agnes Monus, Kleinheinrich 2013 - aus dem Schwedischen von Verena Reichel

Klas Östergren: Gentlemen, Pendo Verlag 2007 - aus dem Schwedischen von Regine Elsässer

Henry Parland: Zerbrochen (Über das Entwickeln von Veloxpapier), Friedenauer Presse 2007 - aus dem Schwedischen von Renate Bleibtreu

Anna Ringberg: Kalte Pfoten, Rowohlt 2012 - aus dem Schwedischen von Max Stadler

Steve Sem-Sandberg: Die Elenden von Łódź, Klett-Cotta 2011 - aus dem Schwedischen von Gisela Kosubek

Steve Sem-Sandberg: Die Erwählten, Klett-Cotta 2015 - aus dem Schwedischen von Gisela Kosubek

Hjalmar Söderberg: Das ernsthafte Spiel, Piper Verlag 2007 - aus dem Schwedischen von Verena Reichel

Göran Sonnevi: Das brennende Haus. Ausgewählte Gedichte 1991-2005, Hanser Verlag 2009 - aus dem Schwedischen von Klaus-Jürgen Liedtke

Jón Kalman Stefánsson: Verschiedenes über Riesenkiefern und die Zeit, Reclam Verlag 2006 - aus dem Schwedischen von Karl-Ludwig Wetzig

Sara Stridsberg: Traumfabrik, S. Fischer Verlag 2010 - aus dem Schwedischen von Ursel Allenstein

August Strindberg: Notizen eines Zweiflers. Schriften aus dem Nachlass, Berenberg Verlag 2011 - aus dem Schwedischen von Renate Bleibtreu

August Strindberg: Das Rote Zimmer, Manesse Verlag 2012 - aus dem Schwedischen von Renate Bleibtreu

Kjell Westö: Vom Risiko, ein Skrake zu sein, BTB Verlag 2005 - aus dem Schwedischen von Paul Berf

Übersetzungen aus dem Spanischen

César Aira: Die Nächte von Flores, Claassen Verlag 2009 - aus dem Spanischen von Klaus Laabs

Isabel Allende: Mein erfundenes Land, Suhrkamp Verlag 2006 - aus dem Spanischen von Svenja Becker

Roberto Arlt: Das böse Spielzeug, Suhrkamp Verlag 2006 - aus dem Spanischen von Elke Wehr

Bernardo Atxaga: Der Sohn des Akkordeonspielers, Insel Verlag 2006 - aus dem Spanischen von Matthias Strobel

Max Aub: Die Stunde des Verrats, Eichborn Verlag 2000 - aus dem Spanischen von Albrecht Buschmann und Stefanie Gerhold

Juan Bas: Skorpione im eigenen Saft, Frankfurter Verlagsanstalt 2004 - aus dem Spanischen von Susanna Mende

Gastón Baquero: Testamento del pez / Testament des Fisches. Gedichte. teamart Verlag 2008 - aus dem Spanischen von Juana und Tobias Burghardt

Augusto Roa Bastos: Ich der Allmächtige, Suhrkamp Verlag 2000 - aus dem Spanischen von Elke Wehr

Juan Ramón Biedma: Das Erbe des Inquisitors, Goldmann 2008 - aus dem Spanischen von Roberto de Hollanda

Roberto Bolaño: Stern in der Ferne, Verlag Antje Kunstmann 2000 - aus dem Spanischen von Christian Hansen

Roberto Bolaño: Telefongespräche, Carl Hanser Verlag 2004 - aus dem Spanischen von Christian Hansen

Roberto Bolaño: Lumpenroman, Carl Hanser Verlag 2010 - aus dem Spanischen von Christian Hansen

Roberto Bolaño: Die Nöte des wahren Polizisten, Carl Hanser Verlag 2013 - aus dem Spanischen von Christian Hansen

Liliana Bodoc: Die Tage des Hirsches. Die Grenzländersaga, Bd. 1, Suhrkamp 2008 - aus dem Spanischen von Matthias Strobel

Pep Bras: Das Mädchen, das nach den Sternen greift, Insel Verlag 2015 - aus dem Spanischen von Svenja Becker

Leopoldo Brizuela: Inglaterra, Berlin Verlag 2004 - aus dem Spanischen von Christian Hansen

Juan Pablo Cardenal, Heriberto Araújo: Freundliche Übernahme. Chinas Griff nach Europa, Hanser Verlag 2017 - aus dem Spanischen von Roberto de Hollanda

Francisco Casavella: Verwegene Spiele. Der Tag des Watussi, Verlag Kiepenheuer & Witsch 2004 - aus dem Spanischen von Stefanie Gerhold

Horacio Castellanos Moya, Der Traum von Rückkehr, S. Fischer Verlag 2015 - aus dem Spanischen von Stefanie Gerhold

Luis Cernuda: Wirklichkeit und Verlangen, Suhrkamp Verlag 2004 - aus dem Spanischen von Susanne Lange

Daniel Chavarría: Viagra à la cubana, Edition Köln 2009 - aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen

Clarín: Sein einziger Sohn, Insel Verlag 2002 - aus dem Spanischen von Elke Wehr

María Sonia Cristoff: Lass mich da raus, Berenberg Verlag 2015 - aus dem Spanischen von Peter Kultzen

Lucía Etxebarria: Von allem Sichtbaren und Unsichtbarem, Frankfurter Verlagsanstalt 2003 - aus dem Spanischen von Catalina Rojas Hauser

Sara Gallardo: Eisejuaz, Wagenbach Verlag 2017 - aus dem argentinischen Spanisch von Peter Kultzen

Martin Gambarotta: Pseudo, Brueterich Press 2017 - aus dem argentinischen Spanisch von Timo Berger

Santiago Gamboa: Die Blender, Wagenbach Verlag 2005 - aus dem Spanischen von Stefanie Gerhold

Carlos Gamerro: Die 92 Büsten der Eva Péron, Septime Verlag 2018 - aus dem argentinischen Spanisch von Birgit Weilguny

Inés Garland: Wie ein unsichtbares Band, S. Fischer Verlag 2013 - aus dem argentinischen Spanisch von Ilse Layer

Gaziel: Nach Saloniki und Serbien, Berenberg Verlag 2016 - aus dem Spanischen von Matthias Strobel

Marcos Giralt Torrente: In deinen Augen, Luchterhand Literaturverlag 2001 - aus dem Spanischen von Matthias Strobel

Almudena Grandes: Der Feind meines Vaters, Carl Hanser Verlag 2013 - aus dem Spanischen von Roberto de Hollanda

Eduardo Halfon: Signor Hoffmann, Carl Hanser Verlag 2016 - aus dem Spanischen von Luis Ruby

Josan Hatero: Dein Anteil daran, Wagenbach Verlag 2005 - aus dem Spanischen von Susanna Mende

Felisberto Hernández: Die Frau, die mir gleicht. Erzählungen (Teile), Suhrkamp 2006 - aus dem Spanischen von Sabine Giersberg

Roberto Juarroz: Vertikale Poesie, Jung und Jung Verlag 2005 - aus dem Spanischen von Juana und Tobias Burghardt

Luis Landero: Der Zauberlehrling, Berlin Verlag 2004 - aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen

Pedro Lemebel: Träume aus Plüsch, Suhrkamp Verlag 2004 - aus dem Spanischen von Matthias Strobel

José Lezama Lima: Inferno. Oppiano Licario, Ammann Verlag 2004 - aus dem Spanischen von Klaus Laabs

Antonio Machado: Neue Lieder 1917 - 1930 und Aus einem apokryphen Cancionero 1924 - 1936. Gedichte und Prosa, Ammann Verlag 2007 - aus dem Spanischen von Fritz Vogelgsang

Ariel Magnus: Ein Chinese auf dem Fahrrad, Kiepenheuer & Witsch Verlag 2010 - aus dem argentinischen Spanisch von Silke Kleemann

Ernesto Mallo: Der Tote von der Plaza Once, Aufbau Verlag 2010 - aus dem Spanischen von Matthias Strobel

Ernesto Mallo: Der barfüßige Polizist von der Calle San Martín, Aufbau Verlag 2010 - aus dem Spanischen von Matthias Strobel

Subcomandante Marcos und Paco Ignacio Taibo II: Unbequeme Tote, Assoziation A 2005 - aus dem Spanischen von Miriam Lang

Javier Marías: Dein Gesicht morgen.Bd. 3. Gift und Schatten und Abschied, Klett-Cotta 2010 - aus dem Spanischen von Elke Wehr und Luis Ruby

Tomás Eloy Martínez: Der Tangosänger, Suhrkamp 2005 - aus dem Spanischen von Peter Schwaar

Ana Maria Matute: Der vergessene König Gudú, Piper Verlag 2003 - aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen

Elmer Mendoza: Silber, Suhrkamp 2010 - aus dem Spanischen von Matthias Strobel

Juan José Millás: Die alphabetische Ordnung, dtv 2003 - aus dem Spanischen von Ilse Layer

Juan José Millás: Zwei Frauen in Prag, Dtv 2005 - aus dem Spanischen von Ilse Layer

Francesc Miralles: Daniel und die Sehnsucht nach dem Glück, List 2010 - aus dem Spanischen von Maria Hoffmann-Dartevelle

Terenci Moix: Der Traum der Kleopatra, Kabel Verlag 2001 - aus dem Spanischen von Elisabeth Brock

Augusto Monterroso: Das Schwarze Schaf und andere Fabeln, Insel Verlag 2011 - aus dem Spanischen von Svenja Becker

Horacio Castellanos Moya: Der schwarze Palast, S. Fischer Verlag 2010 - aus dem Spanischen von Stefanie Gerhold

Antonio Muñoz Molina: Mondwind, Rowohlt Verlag 2010 - aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen

Antonio Muñoz Molina: Die Nacht der Erwartungen, DVA 2011 - aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen

Elsa Osorio: Sackgasse mit Ausgang, Suhrkamp Verlag 2010 - aus dem Spanischen von Stefanie Gerhold

Elsa Osorio: Die Capitana, Insel Verlag 2011 - aus dem Spanischen von Stefanie Gerhold

Alan Pauls: Die Vergangenheit, Klett Cotta Verlag 2009 - aus dem Spanischen von Christian Hansen

Alan Pauls: Geschichte der Haare, Klett Cotta Verlag 2012 - aus dem Spanischen von Christian Hansen

Ricardo Piglia, Munk, Verlag Klaus Wagenbach Berlin 2015 - aus dem argentinischen Spanisch von Carsten Regling

Sergio Pitol: Die Reise, Wagenbach Verlag 2003 - aus dem Spanischen von Christian Hansen

Rafael Reig: Überall Blut, Rogner & Bernhard 2003 - aus dem Spanischen von Susanna Mende

Isaac Rosa: Im Reich der Angst, Klett-Cotta 2011 - aus dem Spanischen von Luis Ruby

Guillermo Rosales: Boarding Home, Suhrkamp 2004 - aus dem Spanischen von Christian Hansen

Mauricio Rosencof: Die Briefe die nicht ankamen, Edition Köln 2004 - aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen

Evelio Rosero: Zwischen den Fronten, Berlin Verlag 2008 - aus dem Spanischen von Matthias Strobel

Hernán Ronsino: Lumbre, bilgerverlag 2016 - aus dem Spanischen von Luis Ruby

Domingo F. Sarmiento: Barbarei und Zivilisation. Das Leben des Facundo Quiroga, Eichborn Verlag 2007 - aus dem Spanischen von Berthold Zilly

Joseba Sarrionandia: Der gefrorene Mann, Blumenbar Verlag 2007 - aus dem Spanischen von Petra Elser und Raul Zelik

Antonio Skármeta: Die Tage des Regenbogens, Graf Verlag 2013 - aus dem Spanischen von Stefanie Gerhold

José Carlos Somoza: Clara, Claassen Verlag 2002 - aus dem Spanischen von Elisabeth Brock und Elisabeth Müller

José Carlos Somoza: Das Rätsel des Philosophen, Claassen Verlag 2001 - aus dem Spanischen von Klaus Laabs und Joachim Meinert

Elizabeth Subercaseaux: Eine Woche im Oktober, Pendo Verlag 2008 - aus dem Spanischen von Maria Hoffmann-Dartevelle

Elizabeth Subercaseaux: Die Geliebten, Pendo Verlag 2011 - aus dem Spanischen von Maria Hoffmann-Dartevelle

Paco Taibo I: Die Rückkehr der Schatten, Assoziation A 2004 - aus dem Spanischen von Miriam Lang

Juan Pablo Villalobos: Ich verkauf dir einen Hund, Berenberg Verlag 2016 - aus dem Spanischen von Carsten Regling

Carlos Zanón, Die Hälfte von Allem, Nagel & Kimche 2014 - aus dem Spanischen von Matthias Strobel

Übersetzungen aus dem Slowenischen

Bora Ćosić: Eine kurze Kindheit in Agram, Schöffling Verlag 2011 - aus dem Slowenischen von Brigitte Döbert

Franjo Francic: Heimat bleiche Mutter, Drava Verlag 2006 - aus dem Slowenischen von Erwin Köstler

Übersetzungen aus dem Tschechischen

Ivan Blatný: Hilfsschule Bixley. Gedichte, Edition Korrespondenzen 2018 - aus dem Tschechischen von Jan Faktor und Annette Simon

Radka Denemarková: Ein herrlicher Flecken Erde, Deutsche Verlags-Anstalt 2009 - aus dem Tschechischen von Eva Profousová

Petr Ginz: Prager Tagebuch 1941-1942, Berlin Verlag 2006 - aus dem Tschechischen von Eva Profousová

Jiří Gruša: Tschechische Gedichte, Wieser Verlag 2017 - aus dem Tschechischen von Eduard Schreiber

Jakuba Katalpa: Die Deutschen. Geographie eines Verlustes, Balaena Verlag 2015 - aus dem Tschechischen von Doris Kouba

Jiri Kratochvil: Unsterbliche Geschichte oder das Leben der Sonja Trotzkij-Sammler oder Karneval, Ammann Verlag 2000 - aus dem Tschechischen von Kathrin Liedtke

Jaroslav Rudiš: Vom Ende des Punks in  Helsinki, Luchterhand Literaturverlag 2014 - aus dem Tschechischen von Eva Profousová

Barbora Schnelle (Hrsg.): Von Masochisten und Mamma-Guerillas. Neue tschechische Dramatik, Neofelis Verlag 2018 - aus dem Tschechischen von Doris Kouba (u.a.)

Jáchym Topol: Zirkuszone, Suhrkamp 2007 - aus dem Tschechischen von Milena Oda und Andreas Tretner

Übersetzungen aus dem Türkischen

Isan Oktay Anar: Der Atlas unsichtbarer Kontinente, Ammann Verlag 2004 - aus dem Türkischen von Ute Birgi-Knellessen

Yasar Kemal: Memed. Der letzte Flug des Falken, Unionsverlag 2003 - aus dem Türkischen von Cornelius Bischoff

Orhan Pamuk: Istanbul, Carl Hanser Verlag 2006 - aus dem Türkischen von Gerhard Meier

Elif Shafak: Der Bonbonpalast, Eichborn Verlag 2008 - Aus dem Türkischen von Erik Czotscher

Übersetzungen aus dem Ungarischen

Joanna Bator: Wolkenfern, Suhrkamp Verlag 2013 - aus dem Polnischen von Esther Kinsky

Kriszta Bódis: Artista, Verlag Voland & Quist 2009 - aus dem Ungarischen von Christina Kunze

Péter Esterhazy: Einführung in die schöne Literatur (Teile), Berlin Verlag 2006 - aus dem Ungarischen von Zsuzsanna Gahse und Angelika Maté

Péter Esterhazy: Ein Produktionsroman (Zwei Produktionsromane), Berlin Verlag 2010 - aus dem Ungarischen von Terézia Mora

Péter Esterhazy: Esti, Hanser Berlin 2013 - aus dem Ungarischen von Heike Flemming

László Földenyi: Newtons Traum, Matthes& Seitz 2005 - aus dem Ungarischen von Akos Doma

Anor Endre Gelléri: Die Großwäscherei, Guggolz Verlag 2016 - aus dem Ungarischen von Timea Tankó

Béla Hamvas: Kierkegaard in Sizilien, Matthes & Seitz 2006 - Akos Doma

László Krasznahorkai: Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluß, Ammann Verlag 2005 - aus dem Ungarischen von Christina Viragh

László Krasznahorkai, Die Welt voran, S. Fischer Verlag 2015 - aus dem Ungarischen von Heike Flemming

Sándor Márai: Die Fremde, Piper Verlag 2005 - aus dem Ungarischen von Heinrich Eisterer

Sándor Márai: Literat und Europäer. Tagebücher 1 (1943-1944), Piper Verlag 2009 - aus dem Ungarischen von Akos Doma

Péter Nádas: Spurensicherung, Berlin Verlag 2007 - aus dem Ungarischen von Akos Doma (mit Ruth Futaky)

Miklós Vajda: Mutterbild in amerikanischem Rahmen, Braumüller Verlag 2012 - aus dem Ungarischen von Timea Tankó

Pál Závada: Das Kissen der Jadwiga, Luchterhand Literaturverlag 2006 - aus dem Ungarischen von Hans-Henning Paetzke

FAQs

Häufig gestellte Fragen zur Stipendienbewerbung:

Kann ich mich auch mit zwei aktuellen Projekten um Stipendien bewerben?

  • Ja. Das ist möglich, allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass im Falle einer positiven Jury-Entscheidung nur für ein Projekt ein Stipendium vergeben werden kann. Es ist daher ggf. sinnvoll, sich für eine einzige, überzeugende Bewerbung zu entscheiden.

Wenn ich mich mit zwei Projekten bewerbe, muss ich dann zwei Online-Bewerbungsformulare ausfüllen?

  • Ja. Bitte füllen Sie für jedes Projekt ein Online-Formular aus. Bei Einreichung derpostalischen Unterlagen bitten wir darum, bei der zweiten Bewerbung nur die zusätzlich relevanten Unterlagen zu schicken (d. h. die Bio-Bibliographie, Veröffentlichungsliste und Stipendienhistorie nur einfach in siebenfacher Ausfertigung; Projektcharakteristik, Vertragskopie, Manuskriptprobe mit Originaltext je Projekt einfach in siebenfacher Ausfertigung). Außerdem bitte im Online-Bewerbungsformular im Anmerkungsfeld auf die parallele Bewerbung hinweisen („gleichzeitige Bewerbung um ein Arbeitsstipendium mit anderem Projekt“).

Kann ich mich mit einem Projekt um zwei Stipendienarten bewerben?

  • Ja. In diesem Fall bitten wir darum, die Online-Bewerbungsformulare für beide Stipendienarten auszufüllen und jeweils im Anmerkungsfeld auf die parallele Bewerbung hinzuweisen („gleichzeitige Bewerbung um ein Bode-Stipendium“ z. B.)

Kann man sich auch zu zweit um ein Stipendium bewerben?

  • Ja. Bitte in diesem Fall im Anmerkungsfeld auf die Doppelbewerbung hinweisen („Doppelbewerbung“) und Namen und Kontaktdaten der zweiten Person angeben. Bei einer positiven Jury-Entscheidung wird das Stipendium 50/50 aufgeteilt und beiden ÜbersetzerInnen ein Bescheid zugesandt (und später jeweils die halbe Stipendiensumme überwiesen).

Ich arbeite mit einer zweiten Person an einem Übersetzungsprojekt, möchte mich aber alleine um ein Stipendium bewerben. Geht das?

  • Ja, das geht. Geben Sie bei Ihrer Bewerbung an, dass es sich um eine gemeinsame Übersetzung handelt, reichen Sie bitte eine eigene Übersetzungsprobe ein und machen Sie entsprechend der Aufteilung Angaben zur Seitenzahl (z. B. „180 von 360 Normseiten“) und zur Honorierung.

Mein Abgabetermin wurde verschoben, im Vertrag steht jedoch noch ein altes Abgabedatum. Was soll ich bei der Stipendienbewerbung angeben?

  • Bitte tragen Sie im Online-Bewerbungsformular das korrigierte Datum ein und senden Sie uns, wenn möglich, eine kurze Bestätigung des Verlags (Email genügt: bewerbung@uebersetzerfonds.de)

Ich lebe im Ausland und bin nicht sicher, ob meine Postsendung die Geschäftsstelle rechtzeitig zur Bewerbungsfrist erreicht.

  • Wenn Sie das Online-Bewerbungsformular ausgefüllt haben, wird alles gut: Wir registrieren Ihre Bewerbung und melden uns bei Ihnen, wenn nach ein paar Tagen noch nichts hier eingetroffen ist. In diesem Fall lösen wir das Ganze digital. Sollten Sie im weit entfernten Ausland mit unzuverlässigen Postwegen leben, nehmen wir ausnahmsweise auch Ihre Bewerbung digital entgegen. Bitte bedenken Sie, dass das für uns einen größeren Aufwand bedeutet, weshalb wir es bei Ausnahmen belassen möchten.

Ich war verhindert (krank/im Abgabestress/im Urlaub/…) und kann meine Bewerbung erst 1-2 Tage später zur Post bringen. Ist das zu meinem Nachteil?

  • Wichtig ist, dass das Online-Bewerbungsformular rechtzeitig ausgefüllt und abgeschickt wurde. Bei kleinen Verspätungen in der postalischen Einreichung drücken wir ein Auge zu, bei größeren Verzögerungen melden Sie sich bitte bei uns. Dann können wir versuchen, eine Lösung zu finden. Bitte sprechen Sie uns auch an, sollten Sie so verhindert sein, dass Sie die Online-Bewerbung erst nach der Frist auf den Weg bringen können.

Der Abgabetermin für mein Übersetzungsprojekt liegt bereits in der Vergangenheit. Kann ich mich trotzdem um ein Stipendium bewerben?

  • Nein, das ist leider nicht möglich.

Der Abgabetermin für mein Übersetzungsprojekt liegt zwischen Bewerbungsfrist und Jurysitzung (die Jury tagt in der Regel ca. sechs Wochen nach Ende der Bewerbungsfrist). Kann ich mich trotzdem um ein Stipendium bewerben?

  • Das kommt darauf an, ob nach der Juryentscheidung noch die Möglichkeit besteht, an Ihrer Übersetzung zu arbeiten, etwa im Zusammenhang eines Lektorats.

Ich habe einen Übersetzungsauftrag eines Verlags bekommen, aber den Vertrag noch  nicht erhalten bzw. noch nicht unterschrieben zurückerhalten. Kann ich mich trotzdem um ein Stipendium bewerben?

  • Ja. Bitte geben Sie im Anmerkungsfeld des Online-Bewerbungsformulars an, dass die Vertragskopie nachgereicht wird, und reichen Sie sie ungefragt bei der Geschäftsstelle ein. Sofern Sie die Bedingungen der Vereinbarung kennen (wie Seitenhonorar, Erfolgsbeteiligung), schreiben Sie sie bitte bereits in das Formular.

Was genau ist mit „zehn Manuskriptseiten“ und „Kalkulation des voraussichtlichen Manuskriptumfangs“ gemeint?

  • Gemeint sind mit „Manuskriptseiten“ ungefähr zehn Normseiten Ihres Übersetzungsmanuskripts in der Zielsprache Deutsch. Wenn Sie z. B. eine Kurzgeschichte einreichen, die zwölf Seiten zählt, dürfen Sie natürlich auch zwölf Seiten einreichen. Mit der „Kalkulation“ ist eine Angabe der voraussichtlichen Normseitenzahl der fertigen Übersetzung gemeint.

Ich möchte mich um ein Bode-Stipendium bewerben. Muss ich in der Bewerbung bereits einen Mentor oder eine Mentorin vorschlagen?

  • Nein. Das dürfen Sie gern, jedoch behält sich die Jury vor, eigene Vorschläge zu machen. Wenn Sie keine konkrete Person im Kopf haben, wird die Jury einen Mentor oder eine Mentorin vorschlagen, die möglichst nahe an Ihrem Arbeitsfeld sowie an Ihrem Wohnort arbeitet.

Kann ich mich auch mit einem Verlagsvertrag bewerben, in dem ein Stipendium des DÜF als Bedingung für das Zustandekommen des Vertrags festgelegt ist?

  • Nein. Ein etwaiges Stipendium soll alleine dem/der ÜbersetzerIn zukommen, um das Honorar zu erhöhen (Übersetzungs-, Druckkosten- und andere Zuschüsse können Verlage an anderer Stelle beantragen, nicht beim DÜF). Bitte beachten Sie die Richtlinien („Der Verlagsvertrag soll die branchenüblichen Honorare nicht ohne triftigen Grund zu Lasten der Übersetzerin oder des Übersetzers unterschreiten“).

Wann bekomme ich Bescheid über die Entscheidung der Jury?

  • In der Regel tagt die Jury ca. sechs Wochen nach Ende der Bewerbungsfrist. In den Tagen darauf geben wir per Email oder per Post Bescheid.

Ich benötige Unterstützung bei der Überwindung von Barrieren – z. B. möchte ich die Texte auf der Website in einer anderen Schriftgröße oder -farbe lesen oder Veranstaltungen mit dem Rollstuhl besuchen. An wen kann ich mich wenden?

  • Bitte rufen Sie uns an, wir werden sicher gemeinsam Lösungen für die Überwindung der Herausforderungen finden.

Akademie der Übersetzungskunst

Einleitung

Literarisches Übersetzen ist eine hochkomplexe Tätigkeit, für die es keine „normale“ Ausbildung gibt. Übersetzer erfinden in der Muttersprache die Werke fremdsprachiger Autoren neu. Das Wissen und das Bewusstsein über diese Arbeit ist im Wandel.

Die Akademie der Übersetzungskunst des Deutschen Übersetzerfonds veranstaltet Seminare und Werkstätten, die der Fortbildung der Literaturübersetzerinnen und -übersetzer dienen, die Diskussion und Reflexion über Qualitätsmaßstäbe und Textstrategien vorantreiben, die Weiterentwicklung der Übersetzungsstrategien überdenken und die eigene Schreibkompetenz der Übersetzer befördern.

Seminare fördern und pflegen Erfahrungsaustausch und Wissensvermittlung für Übersetzer aller Ausgangssprachen mit Zielsprache Deutsch. Grundlagenseminare behandeln den Weg vom Original ins Deutsche, Aufbauseminare konzentrieren sich auf die Erweiterung stilistischer Fähigkeiten, andere Angebote zielen auf die Besonderheiten einzelner Genres oder der Ausbildung neuer Stärken und Kompetenzen in Arbeitsfeldern wie Theaterübersetzung, Untertitelung oder Lyrikübersetzung.

An den übersetzerischen Nachwuchs richtet sich das jährlich stattfindende Hieronymus-Programm im Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen.

„ViceVersa“ ist ein Programm zur internationalen Fortbildung von Literaturübersetzerinnen und -übersetzern und soll dem sprachlichen und kulturellen Austausch dienen. Es ermöglicht die Realisierung zweisprachiger Übersetzerwerkstätten mit Teilnehmern eines bestimmten Sprachenpaares (zum Beispiel sechs Übersetzer aus dem Deutschen ins Arabische und sechs Übersetzer aus dem Arabischen ins Deutsche). Die mehrtägigen Workshops schaffen einen idealen Diskussionsraum für die Feinheiten literarischer Übersetzungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein qualifiziertes Echo auf die eigene Arbeit und knüpfen Arbeitsbeziehungen zu Kollegen aus den Ländern der Sprache, aus der sie übersetzen. „ViceVersa“ bietet den Initiativen eine Basisfinanzierung, Unterstützung bei der Akquisition von Partnern und Geldgebern, Beratung hinsichtlich der inhaltlichen und organisatorischen Durchführung. „ViceVersa“ ist fester Bestandteil des TOLEDO-Programms, das wir gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung aus der Taufe gehoben haben. Stetig gefördert wird es vom Auswärtigen Amt.

Aktuelle Ausschreibungen finden Sie unter Neues.

Seminare

Unsere Seminare fördern und pflegen Erfahrungsaustausch und Wissensvermittlung für Übersetzer aller Ausgangssprachen mit Zielsprache Deutsch. Grundlagenseminare behandeln den Weg vom Original ins Deutsche, Aufbauseminare konzentrieren sich auf die Erweiterung stilistischer Fähigkeiten, andere Angebote zielen auf die Besonderheiten einzelner Genres oder der Ausbildung neuer Stärken und Kompetenzen in Arbeitsfeldern wie Theaterübersetzung, Untertitelung oder Comicübersetzung.

2018

Folgende Seminare sind aktuell für 2018 ausgeschrieben:

Über den Umgang mit Umgangssprache. Sprachübergreifendes Seminar
vom 29. Oktober bis 2. November 2018 | im Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen | Leitung: Cornelia Holfelder-von der Tann und Jenny Merling | Bewerbungsschluss: 31. August 2018

Ein Seminar für Literaturübersetzer*innen aus allen Sprachen ins Deutsche, die Umgangssprache als ernsthafte (und oft auch ziemlich lustige) Herausforderung begreifen, eine systematischere Klärung der FAQs in diesem Bereich für sinnvoll halten und ihre beruflichen Botanisier­trommeln mit allem füllen wollen, was in diesem Bereich der Sprache so grünt und blüht.

Neben der Arbeit an den eingereichten Texten sollen in Referaten und Übungen folgende Themenschwerpunkte behandelt werden: Was charakterisiert Umgangssprache und welches Repertoire an Umgangssprache-„Markern“ haben wir im Deutschen? Außerdem: Fluchen und Schimpfen, Dialekte und Akzente, Jugendsprache.   

Ausschreibung als PDF zum Download

Schreiberkundungen. Creative Writing für Übersetzer
vom 10. bis 14. November 2018 | im Literarischen Colloquium Berlin | Leitung: Uljana Wolf und Marie Luise Knott | Bewerbungsschluss: 15. September 2018

Das Seminar richtet sich an Übersetzerinnen und Übersetzer, die Lust haben, mit Hilfe gezielter Schreibübungen ihre Sprachmuskeln zu trainieren, um für ihre Übersetzerarbeit neue Impulse zu erhalten. Das betrifft besonders Übersetzer lyrischer, sprachspielerischer, dramatischer Texte, aber nicht nur. Oft verführt die dichte Verknüpfung von Wort und Klang, von Inhalt und Form dazu, alles „richtig” machen zu wollen. Dabei sollte ein lyrischer Text nicht nur richtig sein, sondern vor allem sprachschöpferisch, lebendig. Aber wie macht man das, wie traut man sich, wieviel „darf” man? In diesem Seminar wollen wir zunächst ausgewählte Textbeispiele (Originale und Übersetzungen) diskutieren und im Anschluss mit verschiedenen Übungen und Aufgabenstellungen selber schreiben. Die Erfahrungen im Schreibprozess sollen durch weitere experimentelle Verfahren vertieft und intensiviert werden. Übersetzung - eine textgenerierende Form?

Ziel ist die Erkundung kreativer Schreibtechniken an der Schnittstelle zwischen Übersetzen und Schreiben.

Unsere Themen: Übersetzen und Überschreiben, traditionelle und experimentelle Übersetzerverfahren; Generierung eigener Texte durch Schreibübungen; Arbeit an Klang, Reim, Verknappung, Streichen; Wortstellung.

Ausschreibung als PDF zum Download

Aus kritischer Distanz. Wie redigiere ich mich selbst?
19. bis 25. November 2018 | im Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen | Leitung: Miriam Mandelkow und Rosemarie Tietze | Bewerbungsschluss: 4. Oktober 2018

Ein Seminar zur Professionalisierung von Literaturübersetzer*innen – für alle, die schon einige Hürden im Beruf genommen haben oder sich nach längerer Tätigkeit einmal grundsätzlich aufs Handwerk besinnen wollen, vielleicht auch „die leeren Akkus aufladen“ oder eine Auftragsflaute sinnvoll nutzen möchten.

Im Mittelpunkt steht die Arbeit am Text, der Weg von der Rohfassung zur sorgfältig redigierten Endfassung, gemeinsam zurückgelegt an den eingereichten Übersetzungen. Die wichtigsten Themen: Stolpersteine des Deutschen wie Konjunktiv, verschlungene Syntax, Idiomatik; Vermeidung von Anglizismen und ähnlichen -ismen; stilistische Wendigkeit, Stimmen-Vielfalt; Textgedächtnis; sprachliche und sachliche Recherchen u. a.

Außerdem Berufskunde: Urheberrecht und Verträge; Verhältnis zum Verlag; Fördermöglichkeiten.

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Seminarübersicht – Archiv

Grundlagenseminare

  • Aus kritischer Distanz. Wie redigiere ich mich selbst? Sprachenübergreifendes Grundlagenseminar für Literaturübersetzer (zuletzt veranstaltet vom 15. bis 21. März 2017 im EÜK Straelen)

Aufbauseminare

  • Zur Seite gesprungen. Seminar für Literaturübersetzer und Lektore (zuletzt veranstaltet vom 18. bis 21. Mai 2018 im LCB)
  • Unser Deutsch und meines (zuletzt veranstaltet vom 25. bis 29. Januar 2017 im EÜK Straelen)
  • Imitationen. Sprach- und Stiltraining für erfahrene Literaturübersetzer
    (zuletzt vom 22. bis 26. Oktober 2016)
  • Stilerkundungen. Die allmähliche Verfertigung des Stils beim Übersetzen
    (zuletzt veranstaltet vom 19. bis 24. Februar 2018 im Literarischen Colloquium Berlin)
  • Frischer Wind IV: Gestalterische Spielräume ausschöpfen
    (zuletzt veranstaltet vom 24. bis 29. Oktober 2016 im EÜK Straelen)
  • Auf Papier, nicht aus Papier. Wie sprechen die Figuren in dramatischen und in Prosatexten? Sprachübergreifendes Seminar zur Dialogübersetzung
    (zuletzt vom 21. bis 25. Mai 2014 im EÜK Straelen)

Genres (Unterhaltung, Lyrik, Comic, Theater)

  • Wir wünschen gute Unterhaltung! Sprachübergreifendes Seminar zur Übersetzung von Unterhaltungsliteratur
    (zuletzt vom 04.-08. Mai 2015 im EÜK Straelen)
  • In einer anderen Welt. Sprachenübergreifendes Seminar zum Übersetzen von Fantasyliteratur
    (zuletzt vom 3. bis 7. September 2014 im EÜK Straelen)
  • „Und sagt es klar und angenehm …“ Non-Fiction professionell übersetzen
    (zuletzt vom 5. bis 9. Februar 2014 im EÜK Straelen)
  • Poesie-Übersetzer-Werkstatt. Sprachübergreifendes Seminar zum Übersetzen von Lyrik
    (zuletzt vom 12. bis 16. November 2017 im Literaturhaus München)
  • Kreativität – im Kasten! Seminar zum Übersetzen von Comics
    (zuletzt veranstaltet vom 17. bis 21. Mai 2016 im EÜK Straelen)
  • Über den Umgang mit Umgangssprache
    (zuletzt vom 20. bis 24. November 2014 im EÜK Straelen)
  • Theaterszenen II: Theater – Theorie – Text – Titel. Sprachübergreifendes Seminar zur Übersetzung von Theatertexten
    (zuletzt vom 30.03. bis 02.04.2017 im Thalia Theater, Hamburg)
  • Creative Writing für Übersetzer
    (zuletzt vom 17. bis 19. Juli 2017 im Literarischen Colloquium Berlin)
  • Der innere Lektor. Ein Seminar für Literaturübersetzer aus dem Georgischen ins Deutsche
    (zuletzt vom 18. bis 24. November 2017 im Übersetzerhaus Looren)

Weiterhin vom Übersetzerfonds gefördert wurden u.a.:

  • Transfer. Werkstatt Kinder- und Jugendtheater in Übersetzung
    (zuletzt vom 1. bis 5. März 2018 in Frankfurt/Main)

ViceVersa: zweisprachige Werkstätten

„ViceVersa“ ist ein Programm zur internationalen Fortbildung von Literaturübersetzern und dient dem sprachlichen und kulturellen Austausch. Es ermöglicht die Realisierung zweisprachiger Übersetzerwerkstätten mit Teilnehmern eines bestimmten Sprachenpaares (zum Beispiel sechs Übersetzer aus dem Deutschen ins Russische und sechs Übersetzer aus dem Russischen ins Deutsche).

Die mehrtägigen Workshops schaffen einen idealen Diskussionsraum für die Feinheiten literarischer Übersetzungen. Die Teilnehmer erhalten ein qualifiziertes Echo auf die eigene Arbeit und knüpfen Arbeitsbeziehungen zu Kollegen aus den Ländern der Sprache, aus der sie übersetzen. „ViceVersa“ bietet den Initiativen eine Basisfinanzierung, Unterstützung bei der Akquisition von Partnern und Geldgebern, Beratung hinsichtlich der inhaltlichen und organisatorischen Durchführung.

ViceVersa wird gefördert vom Auswärtigen Amt und von TOLEDO – ein Programm der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

Die aktuellen Ausschreibungen zu den zweisprachigen Werkstätten finden Sie ab sofort auf der Website von TOLEDO.

ViceVersa-Werkstattübersicht: Archiv

Bisher haben Werkstätten in folgenden Sprachpaaren stattgefunden:

  • Deutsch-Arabisch
  • Deutsch-Armenisch
  • Deutsch-Belarussisch
  • Deutsch-Bosnisch/Serbisch/Kroatisch
  • Deutsch-Bulgarisch
  • Deutsch-Chinesisch
  • Deutsch-Dänisch
  • Deutsch-Englisch
  • Deutsch-Finnisch
  • Deutsch-Französisch
  • Deutsch-Georgisch
  • Deutsch-Griechisch
  • Deutsch-Hebräisch
  • Deutsch-Hindi
  • Deutsch-Iranisch
  • Deutsch-Isländisch
  • Deutsch-Italienisch
  • Deutsch-Niederländisch
  • Deutsch-Norwegisch
  • Deutsch-Persisch
  • Deutsch-Polnisch
  • Deutsch-Portugiesisch
  • Deutsch-Rumänisch
  • Deutsch-Russisch
  • Deutsch-Schwedisch
  • Deutsch-Serbokroatisch
  • Deutsch-Slowenisch
  • Deutsch-Spanisch
  • Deutsch-Tschechisch
  • Deutsch-Türkisch
  • Deutsch-Ukrainisch
  • Deutsch-Ungarisch

Hieronymus-Programm für Nachwuchsübersetzer

Die Förderung des übersetzerischen Nachwuchses steht im Mittelpunkt des Hieronymus-Programms. 12 Übersetzer ins Deutsche, die noch keine oder nur geringe Publikationserfahrung haben, erhalten die Gelegenheit, an einem eigenen Übersetzungsprojekt zu arbeiten. Begleitet werden sie von erfahrenen Mentoren und Seminarleitern. Die gemeinsame Textarbeit ermöglicht den Teilnehmern, sich mit dem Handwerkszeug des literarischen Übersetzens vertraut zu machen – von der stilistischen Analyse des Ausgangstextes bis zur Schaffung eines literarischen Text im Deutschen –, abgerundet durch berufskundliche und berufspraktische Themen sowie Einblicke in die Produktionsvorgänge des Literaturbetriebs. Das Programm ist offen für Bewerber mit Projekten aller literarischen Gattungen (dazu gehören neben Lyrik, Prosa und Theaterstücken auch Kinder- und Jugendbücher und literarische Essays) und aus allen Ausgangssprachen, der Schwerpunkt liegt auf Übersetzungen aus „kleineren“ Sprachen. Das Hieronymus-Programm bieten wir im jährlichen Rhythmus im Europäischen Übersetzer-Kollegium an (www.euk-straelen.de).

Gefördert wird die Arbeit an Übersetzungen anspruchsvoller fremdsprachiger Literatur ins Deutsche. Um die Teilnahme an der Übersetzerwerkstatt kann sich bewerben, wer einen solchen Text ins Deutsche zu übertragen beabsichtigt. Die ausgewählten Seminarteilnehmer erhalten Unterkunft und Verpflegung im EÜK; Reisekosten werden erstattet.

Das Seminar findet meist im April statt; die Ausschreibung wird in der Regel zu Jahresbeginn an dieser Stelle veröffentlicht.

A.W. Schlegel Gastprofessur

A.W.Schlegel-Gastprofessur

Die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung wurde zum Wintersemester 2007/2008 am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin eingerichtet. Die Gastprofessur ist die erste Professur für Poetik der Übersetzung im deutschsprachigen Raum.

Der Deutsche Übersetzerfonds und das Peter Szondi-Institut verstehen die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur als einen markanten Schritt zu einer Aufwertung der literarischen Übersetzung als einer eigenständigen künstlerischen Leistung. Die Professur stärkt nicht nur die Vermittlung, sondern auch die öffentliche Wahrnehmung der Übersetzungskultur und trägt so einen wichtigen Beitrag zur Fortentwicklung dieser Tradition bei.

2018/19

Die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung wird im kommenden Wintersemester von Gabriele Leupold bekleidet. Gabriele Leupold wurde 1954 in Niederlahnstein geboren und ist in Mainz aufgewachsen. Sie studierte Slawistik und Germanistik in Mainz, Göttingen, Konstanz und Moskau. Seit 1982 lebt sie als literarische Übersetzerin aus dem Russischen und Polnischen in Berlin.Werke von Michail Bachtin („Rabelais und seine Welt“, 1987) und Boris Groys („Gesamtkunstwerk Stalin“, 1988) standen am Anfang ihres Werdegangs als Übersetzerin. Gabriele Leupolds Schwerpunkte liegen in der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts: Andrej Belyj („Kotik Letajew“, 1993; „Petersburg“, 2001), Andrej Platonow („Die Baugrube“, 2016), Boris Pasternak („Eine Brücke aus Papier“, 2000), die Werke Warlam Schalamows (mehrbändige Werkausgabe im Verlag Matthes & Seitz Berlin, zuletzt: „Über die Kolyma. Erinnerungen“, 2018) und Autoren der russischen „Neuen Welle“ wie Jewgenij Charitonow („Unter Hausarrest“, 1996), Jurij Mamlejew („Die irrlichternde Zeit“, 2003) und Vladimir Sorokin („Der Obelisk“, 1992).

Gabriele Leupold ist Mitherausgeberin der Sammelbände „In Ketten tanzen. Übersetzen als interpretierende Kunst“ (Wallstein 2008, zusammen mit Katharina Raabe) sowie  „Im Bergwerk der Sprache. Eine Geschichte des Deutschen in Episoden“ (Wallstein 2012, zusammen mit Eveline Passet) und Koautorin der Videodokumentation „Spurwechsel. Ein Film vom Übersetzen“ (2003). Regelmäßig  leitet sie Übersetzerseminare im Literarischen Colloquium Berlin.Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem das Zuger Übersetzer-Stipendium (1997), den Paul-Celan-Preis (2002) und den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (2012); derzeit ist sie Trägerin des Hieronymus-Rings des VdÜ (2017-2019).

Zur Pressemitteilung

2017/18

Im Wintersemester 2017/18 wird die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung von der Übersetzerin und Autorin Esther Kinsky bekleidet. Esther Kinsky wurde 1956 geboren und ist bei Bonn aufgewachsen. Sie studierte Slawistik, lebte lange Jahre in London, dann in Budapest und seit 2009 in Berlin und Battonya (Ungarn). Seit Mitte der achtziger Jahre ist sie literarische Übersetzerin aus dem Polnischen, Russischen und Englischen, gleichzeitig ist ein originäres Werk in Prosa, Lyrik und Essay entstanden.

Der Schwerpunkt ihres übersetzerischen Werks liegt auf der polnischen und der angloamerikanischen Literatur. Zygmunt Haupt, Olga Tokarczuk, Magdalena Tulli und Joanna Bator gewannen durch ihre Übersetzungen eine deutschsprachige Leserschaft. Im Kontext einer Ästhetik des „nature writing“ stehen ihre Übersetzungen von Henry David Thoreau, James Leslie Mitchell und John Clare. In dem Essay „Fremdsprechen. Gedanken zum Übersetzen“ (2013) umkreist sie Erfahrungen beim Neuschaffen und Umbenennen, jenem „Fremdsprechen“ von Bild- und Klangräumen in einer anderen Sprache. Aus Esther Kinskys eigenem literarischem Werk ragen die Romane „Sommerfrische“ (2009), „Banatsko“ (2011) und „Am Fluß“ (2014) sowie die Gedichtbände „Aufbruch nach Patagonien“ (2012) und „Am kalten Hang“ (2016) heraus. Esther Kinsky erhielt zahlreiche Auszeichnungen; u.a. den Paul Celan Preis für Übersetzung (2009), den Karl Dedecius Preis für Übersetzung (2011), den Franz Hessel Preis (2014), den Kranichsteiner Literaturpreis (2015) und den Adalbert von Chamisso-Preis (2016).

Seminartitel: „Poetische Sprache und Fremde“

Bisherige Gastprofessuren

Die Professur wird jährlich zum Wintersemester verliehen an Personen, die mit bemerkenswerten Übersetzungen in der deutschsprachigen literarischen Öffentlichkeit hervorgetreten sind.

Die bisherigen August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessoren für Poetik der Übersetzung sind:

Christian Hansen (WS 2016/17)

Christian Hansen wurde 1962 in Köln geboren. Das Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Lateinamerikanistik absolvierte er an der FU Berlin. Seit 1995 ist er freier Übersetzer aus dem Spanischen und Französischen. Der Schwerpunkt seines übersetzerischen Werks liegt auf lateinamerikanischen Autoren: Vizconde Lascano Tegui, Alan Pauls, Patricio Pron, Guillermo Rosales und vor allem die Bücher Roberto Bolaños hat er im Deutschen zum Leuchten gebracht. 2010 wurde er mit dem Jane-Scatchered-Preis, 2014 mit dem Europäischen Übersetzerpreis Offenburg ausgezeichnet. Neben seiner übersetzerischen Tätigkeit ist er Mentor bei der Berliner Übersetzerwerkstatt und der Berliner Autorenwerkstatt sowie Mitbegründer der Weltlesebühne, eines Vereins zur Förderung und Durchführung von Veranstaltungen von und mit Übersetzern. Er ist regelmäßig Workshopleiter für literarisches Übersetzen, jüngst in Lenzburg, Schweiz (2016) und Ysper, Österreich (2016). Zudem war er Dozent für literarisches Übersetzen am ISTRAAD in Sevilla (SS 2012) und an der Uni Basel (WS 2014). Christian Hansen lebt mit seiner Familie in Madrid.

Seminartitel: „Die Kunst der Zweideutigkeit oder: Ist Literatur wiederholbar?“

Frank Heibert (WS 2015/16)

Frank Heibert wurde 1960 in Essen geboren und gehört zu den renommiertesten und produktivsten Literaturübersetzern in Deutschland. Er lebt seit 1979 in Berlin, wo er an der Freien Universität Germanistik, Romanistik und Musikwissenschaften studierte. 1990 wurde er mit einer Arbeit über das „Das Wortspiel und seine Übersetzung“ zum Dr. phil. promoviert. Sein übersetzerisches Oeuvre umfasst mehr als 70 Romane und Erzählbände und rund 90 Theaterstücke, die er aus dem Englischen, Französischen, Italienischen und Portugiesischen ins Deutsche übertragen hat. Das Spektrum reicht dabei von Boris Vian, Aldo Busi und William Faulkner („Schall und Wahn“, Rowohlt Verlag 2014) bis zu Don DeLillo (u.a. „Unterwelt“, Kiepenheuer & Witsch 1998), Richard Ford („Die Lage des Landes“, Berlin Verlag 2007) und Yasmina Reza („Glücklich die Glücklichen“, gemeinsam mit Hinrich Schmidt-Henkel, Hanser Verlag 2014). 2012 erhielt er den Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis für seine Übersetzungen aus dem Englischen, 2013 den Hieronymus Ring. Frank Heibert ist ein gefragter Leiter und Mentor von Übersetzerseminaren, hat einen Roman veröffentlicht („Kombizangen“, Hoffmann & Campe 2006), einen Verlag geleitet (zebra literaturverlag, 1990-95), und steht als Jazzsänger auf der Bühne (Duo Frank Heibert & Christoph Mudrich).

Seminartitel: „Zwischen Bauch und Kopf: Über die permanente Dialektik des Literaturübersetzens”

Anne Birkenhauer (WS 2014/15)

Anne Birkenhauer, 1961 in Essen geboren, studierte Judaistik und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Seit 1989 lebt sie in Israel. Sie arbeitete u.a. als wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung für Jüdische Geschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem und war Herausgeberin der deutschen Ausgabe der Zeitschrift „Ariel - Zeitschrift für Kunst und Kultur in Israel” und des „Jüdischen Almanach” des Leo Baeck Instituts, der im Jüdischen Verlag im Suhrkamp Verlag erscheint. übersetzerische Laufbahn begann Ende der achtziger Jahre mit einem Gedichtband von Dan Pagis. Das Spektrum ihrer Prosaübersetzungen reicht von klassischen literarischen Autoren wie Jaakow Shabtai, Jehoshua Kenaz, Gabriela Avigur-Rotem und Aharon Appelfeld, über moderne experimentelle Prosa, etwa von Yuval Shimoni und Yoel Hoffmann bis hin zu jüngeren Autorinnen und Autoren, bei denen ganz unterschiedliche, oft ethnisch geprägte Register der Umgangssprache übertragen werden müssen (Sarah Shilo, Daniella Carmi, Eshkol Nevo). Für die Übersetzung von David Grossmans Roman „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“ (Hanser Verlag) bekam sie 2010 zusammen mit dem Autor den Internationalen Literaturpreis Albatros und 2011 den Jane Scatcherd-Preis. Seit 2011 leitet sie, zusammen mit Gadi Goldberg, im Rahmen des ViceVersa-Programms die Hebräisch-Deutsche Übersetzerwerkstatt, die regelmäßig in Deutschland und Israel stattfindet.

Seminartitel: „Untertöne und Echoräume in der Übersetzung an Beispielen aus der hebräischen Literatur“

Elisabeth Edl (WS 2013/14)

Elisabeth Edl wurde 1956 in Wagna/Österreich geboren, studierte Germanistik und Romanistik in Graz und absolvierte eine Übersetzer- und Dolmetscherausbildung. Von 1983-1995 lehrte sie deutsche Sprache und Literatur an der Universität Poitiers und war Lehrbeauftragte an der École supérieure de commerce de Poitiers. Seit 1995 lebt sie als freie Romanistin und Literaturübersetzerin in München. Elisabeth Edls übersetzerisches Oeuvre ist geprägt von der intensiven Beschäftigung mit ausgewählten Autoren und ihren Werk zusammenhängen: allein zwölf Bücher von Julien Green hat sie aus dem Französischen übersetzt, die Romane von Patrick Modiano, und gemeinsam mit Wolfgang Matz die „Cahiers“ von Simone Weil und die Lyrik und Prosa Philippe Jaccottets. Auf große Resonanz stießen ihre Neuübersetzungen der Klassiker des 19. Jahrhunderts: Stendhals „Rot und Schwarz“ (2004), „Die Kartause von Parma“ (2007) und Flauberts „Madame Bovary“ (2012), die sie im Hanser Verlag herausgegeben und ausführlich kommentiert hat. Elisabeth Edl wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, u.a. dem Paul Celan-Preis (1992), dem Petraca-Preis (1994), dem Johann Heinrich Voß-Preis (2005) und dem Österreichischen Staatspreis (2006). 2009 wurde sie zum Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gewählt und zum Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich ernannt.

Seminartitel: „Wissenschaft und Kunst. Über die Grenzen der Interpretation in der Literarischen Übersetzung“

Rosemarie Tietze (WS 2012/13)

Rosemarie Tietze wurde 1944 in Oberkirch/Schwarzwald geboren, studierte Theaterwissenschaft, Slawistik und Germanistik in Köln, Wien und München und hielt sich ein Jahr zu Forschungszwecken in Moskau auf. Seit 1972 ist sie freiberuflich tätig, zunächst in Wirtschaft und Wissenschaft, ab Ende der siebziger Jahre vor allem als Literaturübersetzerin. Mehr als zwanzig Jahre lehrte sie zudem am Münchner Sprachen- und Dolmetscherinstitut. Rosemarie Tietze war Initiatorin und von 1997-2009 Vorsitzende des Deutschen Übersetzerfonds, die hieraus hervorgegangene „Akademie der Übersetzungskunst“ verdankt ihr entscheidende Impulse.

Rosemarie Tietzes übersetzerisches Oeuvre reicht von Dostojewski („Der Großinquisitor“, 1981), Vladimir Nabokov, Boris Pasternak und Boris Schitkow („Wiktor Wawitsch“, 2003) bis zu Andrej Bitow, dem zentralen Autor ihrer Werkbiografie. Acht Titel dieses Autors, von „Das Licht der Toten“ (1990) bis zur Neuübersetzung von „Das Puschkinhaus“ (2007), übersetzte sie aus dem Russischen, für Herbst 2012 ist das Erscheinen des Romans „Der Symmetrielehrer“ im Suhrkamp Verlag angekündigt. Auf große Resonanz stieß zuletzt ihre „Anna Karenina“-Neuübersetzung, die zum Tolstoi-Jahr  bei Hanser erschien (2009). Rosemarie Tietze wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, u.a. dem Stuttgarter Literaturpreis (1990), dem Johann-Heinrich-Voss-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (1995), dem Brücke Berlin Preis 2008, den sie gemeinsam mit Andrej Bitow erhielt, und dem Paul-Celan-Preis des Deutschen Literaturfonds (2010). 2013 erhielt sie das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland, 2017 den Deutschen Sprachpreis.

Seminartitel: „Übersetzen. Eine Utopie“

Olaf Kühl (WS 2011/12)

Olaf Kühl wurde 1955 in Sanderbusch/Kreis Friesland geboren. Er studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Zeitgeschichte an der Freien Universität Berlin. 1995 folgte die Promotion mit einer Arbeit zum Thema Stilistik einer Verdrängung. Zur Prosa von Witold Gombrowicz. Seit 1982 veröffentlicht Olaf Kühl literarische Übersetzungen, hauptsächlich aus dem Polnischen, aber auch aus dem Russischen, Ukrainischen und Serbokroatischen. Zu den übersetzen AutorInnen zählen u. a. Witold Gombrowicz, Adam Zagajewski, Andrzej Stasiuk und Dorota Masłowska. Im selben Jahr gründete er das Ost-West-Büro (OWB) für Osteuropa-Beratung und Übersetzung. Außerdem ist der Übersetzer Verlagsgutachter für polnische, russische und ukrainische Literatur und Leiter literarischer Übersetzer-Workshops in Deutschland und Polen. Seit 1996 ist Olaf Kühl Russland-Referent des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, davor arbeitete er als sein Dolmetscher und Übersetzer. Olaf Kühl lebt in Berlin.

Seminartitel: „Schreibst du noch oder übersetzt du schon?  Über Sätze und ihre Lebenswelten“

Susanne Lange (WS 2010/11)

Susanne Lange wurde 1964 in Berlin geboren, studierte Komparatistik in München und Paris und schloss ihr Studium 1991 mit einer Promotion über die Beziehungen lateinamerikanischer und deutscher Gegenwartsliteratur an der LMU München ab. In den neunziger Jahren lehrte sie in Tübingen und an der Universidad de los Andes in Bogotá. Sie lebt heute in Sabadell bei Barcelona und in München. Als Übersetzerin aus dem Spanischen debütierte sie 1992 spektakulär mit der Übertragung von Fernando del Pasos Monumentalroman „Palinurus vom Mexiko“ (FVA) und legte damit den Grundstein für ihren Erfolg und ihr Ansehen als Vermittlerin lateinamerikanischer und spanische Literatur. Insbesondere mexikanische und kubanische Autoren erschienen seither in ihrer Übertragung (u.a. Carmen Boullosa, Lydia Cabrera, José Manuel Prieto, Juan Villoro, Jorge Volpi), dazu Theaterstücke von Federico Garcia Lorca, Lyrik von Luis Cernuda („Wirklichkeit und Verlangen, Suhrkamp 2004), und im Jahr 2008 ihre preisgekrönte Neuübersetzung von Cervantes’ „Don Quijote“ (Hanser Verlag). Susanne Lange erhielt 1994 den Helmut-M.-Braem-Preis, den Übersetzerpreis der spanischen Botschaft (2005), den Hieronymus-Ring (2007) und den Johann-Heinrich-Voss-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (2009).

Seminartitel: „Anatomie des Satzes und Alchemie der Wörter: die Kunst des Stils in der Übersetzung“

Stefan Weidner (WS 2009/10)

Stefan Weidner, geboren 1967, gehört als Übersetzer, Autor, Publizist und Kritiker zu den wichtigsten Vermittlern arabischer Kultur in Deutschland. Das Studium der Islamwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn schloß er mit einer Arbeit über den libanesischen Dichter Adonis ab, dessen lyrisches Werk er 2004 in deutscher Übersetzung vorstellte (Adonis: Ein Grab für New York. Gedichte 1965-1971. Ammann Verlag) und für die er 2014 den Paul Scheerbart-Preis erhielt. Weidners Übersetzungen von Autoren wie Mahmud Darwish, Fuad Rifka, Taha Muhammad Ali und Mohammed Bennis wurden 2007 mit dem Johann-Heinrich-Voß Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet. Die Neuübersetzung des Koran, an der er jetzt arbeitet, schlägt die Brücke von der modernen Lyrik zum kultur- und religionsstiftenden Gründungstext. Seine literarisch-essayistischen Werke („Mohammedanische Versuchungen“, Ammann Verlag 2004 ; „Fes. Sieben Umkreisungen“, Ammann Verlag 2006 u.a.) sind Annäherungen an die Welt des Islam. In diesem Kontext steht auch die Tätigkeit als Redakteur für die vom Goethe-Institut herausgegebene Kulturzeitschrift „Fikrun wa Fann / Art & Thought“.

Seminartitel: „Fremde Freiheit? Exotisches Übersetzen und die Wandlungen der Poetik jenseits des Originals“

Burkhart Kroeber (WS 2008/09)

Burkhart Kroeber gehört zu den namhaftesten Übersetzern deutscher Sprache, seine Übersetzungen haben Maßstäbe gesetzt. Mit ungewöhnlicher Stilsicherheit und zupackender Prägnanz gestaltet er die deutsche Sprachwelt seiner Autoren. Kroeber wurde 1940 in Potsdam geboren, studierte Ägyptologie, Romanistik und Politologie in Tübingen, Heidelberg und Paris. Promotion zum Dr. phil. im Jahr 1969. Die ersten Übersetzungen aus dem Englischen, Französischen und Italienischen publizierte er in den siebziger Jahren, darauf folgten fünf Jahre als Sachbuchlektor im Carl Hanser Verlag. Seit 1982, dem Jahr des Erscheinens seiner Übersetzung von Umberto Ecos „Der Name der Rose“, ist er freier Übersetzer, vorwiegend aus dem Italienischen (Autoren: Umberto Eco, Italo Calvino, Andrea De Carlo, Carlo Fruttero & Franco Lucentini, Roberto Cotroneo). Daneben übersetzte er diverse Klassiker: Alessandro Manzonis „I Promessi Sposi“ (dt. „Die Brautleute“, Hanser Verlag 2000), Charles Dickens’ „The Mystery of Edwin Drood“, John Steinbecks „Travels with Charley: In Search of America“. 1985 erhielt er den Literaturpreis des Kulturkreises des Bundesverbands der Deutschen Industrie, 2001 den Johann-Heinrich-Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 2006 den Übersetzerpreis der Stadt München und 2011 den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis sowie das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Burkhart Kroeber hat sich darüber hinaus für die berufspolitischen Belange und – als sprachmächtiger Streiter – für die „Sichtbarkeit“ der Übersetzer engagiert, insbesondere als Vorsitzender des Übersetzerverbandes VdÜ von 1991-1997. Am Aufbau des Deutschen Übersetzerfonds war er als stellvertretender Vorsitzender (1997- 2006) maßgeblich beteiligt. Seit 2003 ist er Sprecher der Deutschen Literaturkonferenz e.V.

Seminartitel: „Die Ordnung der Wörter: Von der Logik des Satzes zur Freiheit des Stils“

Frank Günther (WS 2007/09)

Frank Günther (geb. 1947) war nach einem Studium der Anglistik, Germanistik und Theatergeschichte als Regieassistent und Regisseur an mehreren Theatern tätig. Bereits während seiner Theatertätigkeit übersetzte er neue und alte dramatische Werke ins Deutsche. Seit den 1970er Jahren übersetzt er das Gesamtwerk von William Shakespeare. 1995 erschienen die ersten Übersetzungen bei dtv, seit 2000 erscheint eine bibliophile Ausgabe im Verlag ars vivendi. 2017 erschien der letzte von insgesamt 39 Bänden, womit Frank Günther der erste ist, der alle Werke Shakespeares allein ins Deutsche übersetzt hat. Anlässlich des 450. Geburtstags von William Shakespeare veröffentlichte Günther zwei Bücher zu seinen Shakespeare-Übersetzungen („Unser Shakespeare. Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten“, dtv 2014, und die zweisprachige Zitatesammlung „Shakespeares Wort-Schätze“, dtv 2014). 2001 erhielt Frank Günther den Christoph-Martin-Wieland-Preis, der nach dem ersten deutschen Shakespeare-Übersetzer Wieland benannt ist, 2006 den Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung. 2011 wurde Günther mit dem Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet.

Seminartitel: „Der Geschmack der Wörter: Von der Ratio des Reims zur Poesie des Kalauers“

Projekte und Veranstaltungen

Übersetzertag im LCB

Übersetzertag 2017: Zaitenklänge. Geschichten aus der Geschichte der Übersetzung

Symposium zum 20. Jubiläum des Deutschen Übersetzerfonds am 20. Oktober 2017 im LCB

Das Programm als PDF zum Download

„Warum man Shakespeare nicht übersetzen kann und es trotzdem immer wieder tut“ – unter diesem Titel begeisterte einst Frank Günther das Berliner Publikum. In seiner schauspielerischen Darbietung setzte er den Übersetzer mal als gequälten, dann wieder als  listig zupackenden Sinnsucher und Problemlöser in Szene. Man schrieb den 13. September 1997 und Rosemarie Tietze hatte so manchen charismatischen Vertreter des Fachs eingeladen, die sprachlich-sinnliche Faszination des Übersetzens in unterschiedliche Darbietungsformen zu gießen. Mit diesem ersten „Übersetzertag“ im Literarischen Colloquium Berlin feierte man damals die Gründung des Deutschen Übersetzerfonds am Tag  zuvor.
Heute, 20 Jahre später, ist aus der Vereinsidee „Deutscher Übersetzerfonds“ eine Institution geworden, die der Förderung literarischer Übersetzerinnen und Übersetzer nicht nur eine feste Adresse gegeben hat, sondern auch einen organisatorischen Rahmen mit einer Vielfalt an Instrumenten und neuen Inhalten. Wir danken allen, die daran mitgearbeitet haben!
Ins Zentrum unseres Jubiläumssymposiums stehen Geschichten aus der Geschichte der literarischen Übersetzung. Man weiß: Die Blütezeiten der deutschen Literatur waren „belles époques“ der Übersetzungskunst. Der Reichtum unserer Literatur ist ohne den Austausch mit den Literaturen der Welt nicht denkbar. Übersetzungsgeschichte ist aber auch und vor allem Übersetzergeschichte, viel häufiger noch Übersetzerinnengeschichte, und beim Nachdenken darüber wird uns deutlich, wie wenig wir über Übersetzerinnen und Übersetzer vergangener Epochen wissen: eine Leerstelle unseres kulturellen Bewusstseins. Auf dem Weg zu einer Archäologie der Übersetzungskunst haben wir Übersetzerinnen und Übersetzer, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von heute damit beauftragt, aufschlussreiche Geschichten aus der Historie des Übersetzens als einer Geschichte des Sprachschöpfens zu entfalten.

Programm
10.00 Lessing ein Übersetzer! Moses Mendelssohn ein Übersetzer! Josef Winiger
11.00 Was aber bleibet … Übersetzer und ihre Nachlässe. Andreas Tretner über das Erforschen des Nachlasses der Hilde Angarowa. Andreas Kelletat über das Germersheimer Übersetzerlexikon uelex. Moderation: Albrecht Buschmann
12.15 „Großartig geschrieben!“ - Übersetzungsliteratur auf dem deutschen Buchmarkt 1933-1945. Christian Adam
14.45 Alles was Recht ist: Wie die Übersetzer zu Urhebern wurden. Ferdinand Melichar
15.30 Bikollaterale Baukunst. Korrelationen von Brückenarchitektur und Literaturübersetzung im Wandel der Jahrhunderte. Andreas Jandl
16.00 50 Jahre DÜF. Rosemarie Tietze und Maria Hummitzsch im spekulativen Dialog
17.00 Übersetzen als Schreiben, Schreiben als Übersetzen. Drei Grenzverletzungen mit Christian Hansen, Susanne Lange und Ulf Stolterfoht. Moderation: Katharina Raabe
20.00 Don DeLillo: „Great Jones Street“, deutsche Version. Siegerehrung und Gespräch zwischen der Preisträgerin/dem Preisträger und Ulrich Blumenbach. Moderation: Marie Luise Knott

Ausstellung in den Veranstaltungsräumen
Urbans Orbit. Einblicke in den Nachlass eines Übersetzers, kuratiert von Marie Luise Knott und Andreas Tretner. Zu sehen bis zum 9. Februar 2018 vor und nach den Abendveranstaltungen im Literarischen Colloquium Berlin.

  • Christian Adam, Leiter des Fachbereichs Publikationen im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam. Autor der Studien Lesen unter Hitler (2010) und Der Traum vom Jahre Null (2016) über die Neuordnung der Bücherwelt in Ost und West nach 1945.
  • Ulrich Blumenbach, Übersetzer aus dem Englischen (u.a. David Foster Wallace, Joshua Cohen), Mitglied im Vorstand des Deutschen Übersetzerfonds, lebt in Basel.
  • Albrecht Buschmann, Professor für spansche und französische Literaturwissenschaft an der Universität Rostock und Übersetzer (u.a. Max Aub), lebt in Berlin.
  • Christian Hansen, Übersetzer aus dem Spanischen (u.a. César Aira, Roberto Bolaño, Alan Pauls), lebt in Berlin und Madrid.
  • Maria Hummitzsch, Übersetzerin aus dem Englischen und Portugiesischen (u.a. von David Garnett, Iris Murdoch, David Foster Wallace) und 2. Vorsitzende des VdÜ, lebt in Leipzig.
  • Andreas Jandl, Übersetzer aus dem Englischen und Französischen (u.a. Nicolas Dickner und J.A. Baker), lebt in Berlin.
  • Andreas Kelletat, Schriftsteller und Professor für Interkulturelle Germanistik an der Universität Mainz/Germersheim, Herausgeber des Germersheimer Übersetzerlexikons uelex.de, lebt in Mannheim.
  • Marie Luise Knott, Autorin und Übersetzerin, lebt in Berlin; Mitglied im Vorstand des Deutschen Übersetzerfonds; zuletzt erschien der Essay-Band Dazwischenzeiten (Matthes & Seitz, Berlin 2017)
  • Susanne Lange, Übersetzerin aus dem Spanischen (u.a. Miguel de Cervantes, Fernando del Paso und Yuri Herrera), lebt in Barcelona.
  • Prof. Dr. Ferdinand Melichar, Urheberrechtler, langjähriges geschäftsführendes Vorstandsmitglied der VG Wort, lebt in München.
  • Katharina Raabe, Lektorin für osteuropäische Literaturen im Suhrkamp Verlag, lebt in Berlin.
  • Ulf Stolterfoht, Dichter, Übersetzer und Verleger (Brueterich Press), lebt in Berlin; zuletzt erschien der Gedichtband neu-jerusalem (kookbooks, Berlin 2015).
  • Rosemarie Tietze, Literaturübersetzerin aus dem Russischen (u.a. Lew Tolstoi, Andrej Bitow), unterrichtet Übersetzen und präsentiert übersetzte Literatur in den Medien. Auf ihre Initiative wurde 1997 der Deutsche Übersetzerfonds gegründet, den sie bis 2009 leitete.
  • Andreas Tretner, Übersetzer aus dem Russischen und Bulgarischen (u.a. Vladimir Sorokin, Alexander Ilitschewski), lebt in Berlin.
  • Josef Winiger, Übersetzer aus dem Französischen (u.a. Georges Simenon, Jean Rouaud) und Autor einer Feuerbach-Biografie, lebt im Allgäu.

Das Symposium wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Die Kulturstiftung der Länder ermöglichte die Realisierung des Übersetzungswettbewerbs „Great Jones Street“.

Das Buch zum Symposium („Zaitenklänge“) ist im Juni 2018 bei Matthes & Seitz Berlin erschienen.

Übersetzertag 2016: Kannitverstan

Übersetzertag übers (Nicht-)Verstehen mit Vorträgen und Gesprächen, am 19.11.2016 im Literaturhaus München. Konzeption: Marie Luise Knott und Elke Schmitter.

Übersetzer gelten als Spezialisten des Verständlichmachens. Was aber, wenn das Mehrdeutige, das Vage und Unverständliche nicht Betriebsunfälle der Literatur sind, sondern zu ihren Ur-Elementen zählen? Zwischen den Vorträgen zeigt der Dichtungschor rund um Hanns Zischler, wie sich Lyrik chorisch übersetzen lässt.

Programm
14.05 Muttersprache Shakespeare
„Denk ich an Europa, denk ich an Shakespeare“, sagt ALIDA BREMER. „Wir sind aus Übersetzung und Unterwanderung gemacht.“ Die Autorin und Übersetzerin hinterfragt Konzepte wie „Mutter“sprache und „National“literatur.
14.50 Drei Worte noch, und dann wird Sprache enden
Shakespeares Gesamtwerk alleine ins Deutsche zu übertragen – das ist vor FRANK GÜNTHER keinem gelungen. Shakespeare, so Günther, schlug Sprachfunken aus der Erkenntnis, dass alles Reden statt zur Wahrheit in den Irrgarten führt. Was aber übersetzt man dort?
Lyrisches Zwischenspiel: Dichtungschor
HANNS ZISCHLER verteilt die Verse von zumeist übersetzten Dichter_innen auf fünf bis sieben Stimmen. So haben Sie Dickinson, Shakespeare und Co. noch nie gehört!
16.15 Sag Wahrheit ganz, doch sag sie schräg
1789 Gedichte schrieb Emily Dickinson, zehn wurden zu ihren Lebzeiten veröffentlicht. Heute, 100 Jahre später, werden die Verse der Puritanerin aus Massachusetts sogar in Japan gefeiert. Ein Missverstehen? Ein Materialvortrag der Dickinson-Übersetzerin GUNHILD KÜBLER.
17.00 Zwischen Verständniswunsch und Veständnisterror / Übersetzen als „Selbstfremdmachung“ des Verstehens
„Verstehen macht die Welt klein, sich mit dem Nichtverstehen arrangieren macht sie obskur“, meint der Spanisch-Übersetzer CHRISTIAN HANSEN. Der Arabisch-Übersetzer STEFAN WEIDNER wiederum verteidigt den Übersetzer als Hüter des Unverständlichen. Als spekulativen Abschluss loten sie mit Elke Schmitter Grenzen und Chancen des (Nicht-)Verstehens aus.

Der Deutsche Übersetzerfonds lädt jährlich Fachleute und Interessierte ein, über Themen des Übersetzens zu debattieren. In Zusammenarbeit mit dem forum:autoren findet diese Tagung erstmals im Literaturhaus München statt.
Veranstaltungsort: Literaturhaus, Bibliothek

Übersetzertag 2015: Denn wir haben Deutsch. Luthers Sprache aus dem Geist der Übersetzung

Am 25. September 2015 im LCB, Konzeption: Marie Luise Knott.

Programm als PDF.

Zu Luthers Zeit war die westliche Welt im Aufruhr. Das geozentrische Weltbild wankte, Magellan umsegelte die Erde, Paracelsus begründete die empirische Medizin, Da Vinci zeichnete das erste Flugzeug und Luther befreite Gottes Worte aus der römischen Vorherrschaft der Vulgata. Die Rolle des Reformators als Mitbegründer der neuhochdeutschen Schriftsprache ist bekannt – in seiner Bibelübersetzung findet er eine je eigene Sprache für die Poesie der Psalmen und des Hohen Lieds, für Gottes Rede im Buch Hiob wie für die Beredsamkeit Jesajas. Mit ihm steige »die fülle und freiere behandlung der literatur«, urteilte Jakob Grimm in der Vorrede zum Deutschen Wörterbuch. Und Hans Sachs, der Meistersinger, rühmte ihn »Die Wittenbergisch Nachtigall«.
Luther ging zum Metzger und lernte, wie ein Hammel geschlachtet wurde, er transponierte die „verblümten Worte“ des Hebräischen ins Deutsche, befragte die Handwerker nach ihrem Werkzeug, sammelte Volksweisheiten und Volkslieder und schuf sich so den berühmten »großen Vorrat an Worten« aus allen ihm zur Verfügung stehenden Denk-, Sprach- und Klangregistern. Dabei war er überzeugt: ohne den „Verstand Christi“ ist auch die Kunst der Sprache nichts.

Der Übersetzertag 2015 widmet sich Martin Luthers Sprache. Anlass ist das Erscheinen des Buches Denn wir haben Deutsch. Luthers Sprache aus dem Geist der Übersetzung, herausgegeben von Marie Luise Knott, Thomas Brovot und Ulrich Blumenbach (Verlag Matthes & Seitz Berlin). In den 15 Beiträgen des Bandes legen sich 8 literarische Übersetzer und 7 Schriftsteller mit viel Sinn fürs Feinstoffliche eigene Zugänge zu den Schriften des Übersetzer-Ahnen. Sie lassen sich kritisch mitreißen von Luthers Mission und Erfindungsgabe.

Programm
16 Uhr Begrüßung
Jürgen Jakob Becker, Marie Luise Knott, Der Geist der Übersetzung
16.15 Uhr Vortrag
Sibylle Lewitscharoff, Über Wortgewalt
16.45 - 18.15 Uhr Podium: Vom Geist der Übersetzung
Christian Hansen, Jan Wagner und Susanne Lange im Gespräch mit Lothar Müller 
18.15 - 18.25 Uhr Zwischenspiel: Großen Vorrat 1. Nora Gomringer  liest Luther
18.30 Uhr Empfang
19.30 Uhr Auftakt: Luther und Melanchton
Josef Winiger
19.50 Uhr Zwischenspiel: Großer Vorrat 2. Nora Gomringer liest Luther
20.00 Uhr Podium: Und haltet mir meinen Groove zugute
Marcel Beyer, Nora Gomringer, Monika Rinck und Ulf Stolterfoht im Gespräch mit Heinrich Detering 

Personalia

  • Jürgen Jakob Becker lebt als Geschäftsführer des Deutschen Übersetzerfonds und stellvertretender Leiter des Literarischen Colloquiums in Berlin.
  • Marcel Beyer: Schriftsteller und Übersetzer, lebt seit 1996 in Dresden; zuletzt erschien »XX. Lichtenberg-Poetikvorlesungen« (Göttingen 2015).
  • Heinrich Detering Dichter, Hochschulprofessor und Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, lebt in Göttingen; zuletzt erschien »Wundertiere« (Göttingen 2015).
  • Nora Gomringer lebt als Dichterin und Performance-Künstlerin in Bamberg, wo sie das Künstlerhaus Villa Concordia leitet; zuletzt erschienen die Lyrikbände »Mein Gedicht fragt nicht lange reloaded« sowie »Morbus« (Dresden und Leipzig 2015).
  • Christian Hansen: Übersetzer aus dem Spanischen und Französischen (u.a. Roberto Bolaño, Alan Pauls); lebt heute in Berlin und Madrid.
  • Martina Kempter: Übersetzerin aus dem Italienischen (u.a. Carlo Ginzburg und Alberto Savinio), lebt in Berlin.
  • Marie Luise Knott: Autorin, Kritikerin und Übersetzerin, lebt in Berlin; zuletzt erschien ihre Übersetzung von Anne Carson, »Anthropologie des Wassers«, (Berlin 2014).
  • Susanne Lange: Übersetzerin aus dem Spanischen (u. a. Miguel de Cervantes, Fernando del Paso und Yuri Herrera), lebt derzeit in Barcelona.
  • Sibylle Lewitscharoff: Schriftstellerin, lebt in Berlin; zuletzt erschien »Killmousky« (Berlin 2014).
  • Lothar Müller: Autor und Literaturkritiker der Süddeutschen Zeitung, lebt in Berlin; zuletzt erschien »Weiße Magie. Die epoche des Papiers« (München 2014).
  • Monika Rinck: Schriftstellerin, Dichterin und Übersetzerin, lebt in Berlin; zuletzt erschien »Risiko und Idiotie: Streitschriften« (Berlin 2015).
  • Ulf Stolterfoht: Dichter, Übersetzer und Verleger (brüterich press), lebt in Berlin; zuletzt erschien »Neu-Jerusalem« (Berlin 2015).
  • Jan Wagner: Schriftsteller, Dichter und Übersetzer, lebt in Berlin; zuletzt erschien »Regentonnenvariationen« (München 2014).
  • Josef Winiger: Übersetzer und Autor, lebt im Allgäu; zuletzt erschien »Ludwig Feuerbach. denker der Menschheit« (Darmstadt 2011).

Eine Veranstaltung des Deutschen Übersetzerfonds und des Literarischen Colloquiums Berlin.

Das Projekt „Denn wir haben Deutsch“ wird gefördert von der Beauftragten für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Übersetzertag 2014: Sprach-Kreuzungen. Gemischtsprachliches von Martin Luther bis Aykut Anhan

Am 26.09.2014 im LCB, Konzept und Leitung: Gabriele Leupold und Eveline Passet.

Nicht erst seit es Rap-Texte gibt, arbeiten Übersetzer mit literarischen Werken, in denen Sprachen auf unterschiedliche Weise gemischt werden: Das Problem stellte sich bereits dem Rabelais-Nach- und Weiterdichter Johann Baptist Fischart. Dennoch galten mischsprachliche Phänomene lange Zeit als unübersetzbar, da das Deutsche sie angeblich nicht oder fast nicht kennt. Wie aber sieht es tatsächlich mit dem Multisprech in Geschichte und Gegenwart des Deutschen aus? Die makkaronische Dichtung eines Sebastian Brant oder Hans Sachs und noch das Studentenlied des 19. Jahrhunderts gewinnen ihre Komik aus den vorwiegend lateinischen, aber auch griechischen oder französischen Einsprengseln und Verballhornungen. Die höfisch-gebildete Unterhaltungsliteratur liebte den Gallizismus, und im Baltikum oder in multikulturellen Städten wie Czernowitz war für viele Menschen das Switchen  zwischen zwei und mehr Sprachen selbstverständlich. Dort, wo durch Auswanderung deutsche Sprachinseln entstanden, vermischten sich im Alltag nicht nur Umgebungs- und mitgebrachte Sprache, sondern auch das Deutsche mit dem Deutschen, genauer: Dialekt mit Dialekt, so dass sich neue Mundartvarietäten herausbildeten. „Sprachkontaktphänomene“ und „Hybridisierung“ nennt die Linguistik solche Erscheinungen, Sprachentwicklung ist ohne sie nicht denkbar, Literatur schon gar nicht. Der Übersetzertag 2014 wirft den Blick auf mehr als 500 Jahre Crossover im geschriebenen und gesprochenen Deutsch, mit Vorträgen, akustischen und visuellen Sprachbeispielen und künstlerischen Auftritten. Damit knüpfen wir an den Übersetzertag 2012 und eine Reihe der Buchbeiträge zu Im Bergwerk der Sprache an.

Programm
14:00 Uhr Begrüßung
14:15 Uhr Christine Ganslmayer: „Cum acho et cracho” – Deutsch-lateinische Begegnungen. Sprachmischung erzielt vielfältige Wirkungen, besonders deutlich lässt sich dies an der langen Kontaktgeschichte von Deutsch und Latein illustrieren. Christine Ganslmayer erkundet die Bedingungen teutonisch-römischer Kreuzungen und widmet sich der Frage, wie nachhaltig das deutsche Sprachsystem vom Lateinischen geprägt wurde. Im Zentrum der Betrachtung stehen Beispiele aus Mündlichkeit und Schriftlichkeit vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
15:10 Uhr Peter Eisenberg: Sprachmischung in literarischer Prosa: Englisch und Deutsch. Auch in literarischen Texten und ihren Übersetzungen finden wir unterschiedliche Arten von Sprachmix. Am Sprachenpaar Englisch – Deutsch wird gezeigt, wie strukturelle Unterschiede zu dieser Amalgamierung führen. Einige dieser Unterschiede sind so erheblich, dass eine Übersetzung ‚eng am Original’ gar nicht möglich ist. Gerade deshalb lässt sich auch bei guten Übersetzungen häufig auf die Ausgangssprache rückschließen, ihr Einfluss auf den Text in der Zielsprache dingfest machen.
16:10 Uhr Alfred Wildfeuer: business rennen und lorry treiben: Kontaktphänomene bei deutschbasierten Minderheitensprachen. Vorgestellt wird eine Auswahl von Sprachkontaktphänomenen, die in deutschsprachigen Siedlungen Europas, Amerikas und Neuseelands zu beobachten sind. Neben Wort- und Strukturentlehnungen geht es auch um Switching-Phänomene. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt auf deutschböhmischen Siedlungen in Neuseeland, Rumänien, der Ukraine und Nordamerika.
17:15 Uhr Volker Hinnenkamp: Wolfgang Wolf’un oğlu Molf - Gemischtsprachige Performances. Eine Sprache? Zwei Sprachen? Polylingualer Mischmasch? Über die Verwendung kunstvoller Mischformen zwischen Deutsch und Türkisch, die die jugendlichen Mischer karışık (gemischt, bunt) nennen. Karışık sprechen hat unterschiedliche – poetische, ästhetische, soziale – Funktionen, so werden auch normative Setzungen ‚von oben‘ umgangen und eigene Normen ‚von unten‘ geschaffen.
19:30 Uhr Bert Papenfuß: Solaris korrigiert. Der norwegische Lyriker Øyvind Rimbereid erfand für Solaris korrigiert eine Kunstsprache aus Stavanger-Dialekt, Lowland Scots, Englisch, Niederländisch und Dänisch, gemischt mit Formen der Altnordischen Sprache. Bert Papenfuß hat sie (unter Mitarbeit von mehreren Kollegen) übertragen und aus der synthetischen Nordseesprache eine utopische Ostseesprache entwickelt – ein Feuerwerk aus  Pommersch Platt, Russisch, Polnisch, Kaschubisch und Mittelhochdeutsch.
20:10 Uhr Jayrôme C. Robinet: „Der mur du son muß weg!“. In seiner hybridisierten Sprache nimmt Jayrôme C. Robinet den Klang ernst und schafft eine neue Poetik der Phonetik. Auf Dantschzösich und franllemand.
20:45 Uhr Odile Kennel: Wilde Sonette, oder: 50 Arten, Portuñol zu übersetzen. Portunhol selvagem ist eine Alltagsmischsprache aus dem brasilianisch-uruguayischen Grenzgebiet und wird von ca. 600 Mio. Menschen verstanden. Es gibt kein vergleichbares grenzüberschreitendes Phänomen, an dem die deutsche Sprache beteiligt wäre.  Aber gibt es die deutsche Sprache überhaupt? Und was ist reizvoller als Unübersetzbarkeit par excellence?
21:20 Uhr Zé do Rock: NIXU PRO PURISTIS. Der schriftsteller und kabaretist präsentiert sein ultradoitsh, wunschdeutsch, Siegfriedisch, kaudadeutsh, metaschwabisch, europano, afrikaans-duits, russkи дeutsch, türküş-doyc, islandsk-deutsk - was das herz so begeert. Danach muss ma nix mer trinken, man is auch so schon besoffen.

Personalia

  • Peter Eisenberg, Prof. emeritus für deutsche Philologie. Seine Hauptwerke sind: Grundriss der deutschen Grammatik. 2 Bde. Stuttgart/Weimar 2013 (4. Aufl.); Das Fremdwort im Deutschen. Berlin/New York 2012 (2. Aufl.); Duden. Gutes und richtiges Deutsch. Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle. Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007 (6. Aufl.). Er erhielt den Deutschen Sprachpreis (1996) und den Konrad-Duden-Preis (2009).
  • Christine Ganslmayer, Akademische Rätin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg. Ihre Hauptarbeitsgebiete umfassen historische deutsche Sprachwissenschaft (Mittelhochdeutsch, Frühneuhochdeutsch), Wortbildung, Lexikologie, Syntax und Textlinguistik. Ein besonderes Forschungsinteresse gilt dem lateinisch-deutschen Sprachkontakt. Gegenwärtig ist sie an der Überarbeitung der Luther-Bibel beteiligt. Für ihre Dissertationsschrift wurde sie mit dem Theodor-Frings-Preis (2014) ausgezeichnet.
  • Volker Hinnenkamp ist seit 2002 Inhaber einer Professur für „interkulturelle Kommunikation“ an der Hochschule Fulda, wo er den internationalen Masterstudiengang „Intercultural Communication and European Studies“ (ICEUS) leitet. Er lebt in Augsburg und Hamburg. Forschung und Publikationen zu „Gemischtsprechen“ und „Interkultureller Diskursanalyse“; aktuell Mitherausgeber von Lebenswelt und Ethnographie sowie Interkulturalität und Europäische Integration. 
  • Odile Kennel, 1967 geboren als Kind einer deutsch-französischen Städtepartnerschaft und zweisprachig aufgewachsen, übersetzte Dichter wie Arnaldo Antunes, Carlitos Azevedo, Jacques Darras, D.G. Helder, Adília Lopes und Nicole Brossard für Zeitschriften, Poesiefestivals und Lyrikseiten, sowie – in Verlagsausgaben – die Dichter_innen Jean Portante (Luxemburg), Damaris Calderón (Kuba) und Angélica Freitas, Ricardo Domeneck, Érica Zíngano (alle Brasilien). 2011 erschien ihr Roman Was Ida sagt, 2013 ihr Gedichtband Oder wie heißt diese interplanetare Luft.
  • Gabriele Leupold, Studium der Slavistik und Germanistik in Mainz, Göttingen, Konstanz und Moskau. Literaturübersetzerin vor allem aus dem Russischen, u.a. Michail Bachtin, Osip Mandelstam, Boris Pasternak, Vladimir Sorokin, Andrej Belyj, Warlam Schalamow. Seit Anfang der neunziger Jahre zahlreiche Workshops für Übersetzer. Co-Autorin der Videodokumentation Spurwechsel. Ein Film vom Übersetzen (2003), Mitherausgaben: In Ketten tanzen. Übersetzen als interpretierende Kunst (2008) und Im Bergwerk der Sprache. Eine Geschichte des Deutschen in Episoden (2012).
  • Bert Papenfuß war Elektronikfacharbeiter, Ton- und Beleuchtungstechniker und Bausoldat bei der NVA und seit 1980 einer der Protagonisten der alternativen Künstlerszene in Prenzlauer Berg. Da seine Publikationsmöglichkeiten eingeschränkt wurden, trug der Lyriker seine Texte in Begleitung verschiedener Rock- und Punkbands vor. Von 1999 bis 2009 war er Mitbetreiber des Kaffee Burger, wo er das Kulturprogramm „Salon Brückenkopf“ koordinierte, er arbeitet als Redakteur bei der Zeitschrift Abwärts! und betreibt seit 2010 die Kulturspelunke Rumbalotte continua.
  • Eveline Passet studierte Slavistik in Paris und Moskau. Übersetzerin aus dem Französischen und Russischen, u. a. von Alexander Kuprin, Wassili Rosanow, Wassili Golowanow, Benjamin Constant, Alphonse Daudet, Daniel Pennac. Rundfunkautorin (künstlerische und Literaturfeatures); verschiedene Veröffentlichungen zu Ilja Ehrenburg. Co-Autorin von Spurwechsel. Ein Film vom Übersetzen (2003), Mitherausgeberin von Im Bergwerk der Sprache. Eine Geschichte des Deutschen in Episoden (2012). Zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen für Literaturübersetzer.
  • Jayrôme C. Robinet, 1977 in Frankreich geboren, ist freier Autor, Übersetzer, Poetry Slammer, Akademiker aus einer bildungsbürgertumsfernen Familie. Er wird, obwohl weiß, in Deutschland meistens als Person of Color gelesen, und ist gender fluid mit Variationshintergrund. In Frankreich erschienen die Erzählbände Vous avez le droit d’être de mauvaise humeur, mais prévenez les autres ! (2005) und Faut-il croire les mimes sur parole ? (2007), in Deutschland erscheint 2015 Das Licht ist weder richtig noch unrichtig, Theater & Lyrik.
  • Alfred Wildfeuer hat zu einem varietätenlinguistischen Thema an der Universität Regensburg promoviert. Seine Habilitation verfasste er zu deutschsprachigen Siedlungen in Nordamerika und Neuseeland. Er ist Professor für Variationslinguistik / Deutsch als Zweit- und Fremdsprache an der Universität Augsburg.
  • Zé do Rock is vor verdammt langa zait in Brasilien geboren, hat 14630 tage gelebt, 1357 liter alkohol gesoffen, 940 stunden flöte und 648 stunden fussball gespielt, 200.000 km in 1457 autos, flugzeugen, shiffen, zügen, oxenkarren und traktoren getrempt, 135 lenda und 16 gefengnisse besucht, sich 8 mal ferlibt, 2 filme gedreet, aine kunstsprache erfunden, merere ferainfachte deutsh-varianten kreirt, 5 bücha gesriben, hat nix studirt und lebt noch hoite, maistens zwishen Stuttgart und Mynchen.

Eine Veranstaltung des Deutschen Übersetzerfonds und des Literarischen Colloquiums Berlin

Übersetzertag 2012: Im Bergwerk der Sprache

Am 28. September 2012 im LCB.
Programm als PDF.

Unter den Schreibenden stehen die Literaturübersetzer vor einer ganz besonderen Herausforderung. Sie müssen die Sprache, die andere in unterschiedlichen Epochen geschaffen und in verschiedenste Formen gegossen haben, nachschaffen: ob im Roman oder im mundartlichen Theaterstück, im wissenschaftlichen Traktat oder in Briefen und Lebenserinnerungen. Die Schichten und Lagen der Sprache, aus der und besonders in die sie übersetzen, müssen sie sich gezielt zu erschließen wissen. Und weil auch andere Sprachinteressierte von ähnlichen Fragen umgetrieben werden, entstand vor einigen Jahren die Idee zu einer von Gabriele Leupold und Eveline Passet kuratierten Veranstaltungsreihe im Literarischen Colloquium Berlin, die sich ausgewählten Aspekten der deutschen Sprachgeschichte widmet.
Unter dem Titel „Im Bergwerk der Sprache. Eine Geschichte des Deutschen in Episoden“ haben Gabriele Leupold und Eveline Passet jetzt im Wallstein Verlag ein Kompendium herausgegeben, das höchst unterschiedliche Facetten der deutschen Literatursprache beleuchtet. Den Grundstock bilden Referate der Seminarreihe, die Auswahl der Themen war von den Problemen geleitet, die in der Praxis des literarischen Übersetzens immer wieder auftauchen. „Im Bergwerk der Sprache“ ist der Ausgangspunkt für den diesjährigen Übersetzertag, den der Deutsche Übersetzerfonds seit 1997 regelmäßig im LCB veranstaltet.
Sprachgeschichtliches und Osteuropäisches spielen beim diesjährigen Übersetzertag eine große Rolle. Wir geben Einblicke in die Arbeit an der ‘Durchsicht’ Lutherbibel zum Reformationsjubiläum 2017 und berichten von einem Workshop mit Literaturübersetzern und Mitgliedern des EKD-Lenkungsausschusses. Wir beschäftigen uns mit dem Deutschen in der Diaspora, den Varianten des Deutschen also, die sich wie z.B. das Rumäniendeutsche außerhalb des geschlossenen deutschen Sprachgebiets entwickelt und teilweise bis heute behauptet haben. Wo immer diese Varietäten in den letzten 200, 250 Jahren gesprochen wurden (und werden), standen sie in einem fruchtbaren Kontakt mit den sie umgebenden Mehrheitssprachen wie auch dem Jiddischen.
Nicht nur im Raum lesen wir die Zeit, um Karl Schlögel zu paraphrasieren, sondern auch in Lehnwörtern, Koseformen oder Syntaxverschiebungen. Wie sehr Zitat, Mimikry, Plagiat „und andere Übersetzungen“, möglicherweise auch der heimische Dialekt als Reservoir und Klangraum ins dichterische Schreiben einfließen, untersuchen der Banater Dichter Ernest Wichner und der schwäbische Poet Ulf Stolterfoht. Am Ende des Tages steht eine Vokalperformance der „Maulwerker“.

Programm
14.30 Uhr Vom Weinberg des Herrn ins Bergwerk der Sprache.
Die Lutherbibel, neu durchgesehen. Podiumsgespräch mit Martin Rösel, Landesbischof i.R. Christoph Kähler, Thomas Brovot und Susanne Lange. Moderation: Albrecht Buschmann
Zum Reformationsjubiläum 2017 wird im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland eine „durchgesehene“ Fassung der Lutherbibel erscheinen. Neue philologische Erkenntnisse gilt es einzuarbeiten und Fehler auszubessern. „Der Wortlaut darf nur dort verändert werden, wo es die Treue zu den biblischen Zeugen zwingend erfordert.“ Es gehe nicht um eine Revision, und es sei „nicht Ziel der Arbeit, die Lutherbibel modernem Deutsch anzunähern“, heißt es aus der zuständigen Kommission. Doch was geschieht, wenn sich Sprache, das Verständnis von Begriffen und Wendungen wandelt? Wie weit kann man in diesen für die deutsche Sprache und Kultur so prägenden Grundtext eingreifen, ohne ihn in seiner Anmut und Sprachkraft zu beschädigen? Das Thema beschäftigt Laien wie Fachleute – und eine Reihe von Literaturübersetzern, die sich im Vorfeld des Übersetzertages mit Mitgliedern des EKD-Lenkungsausschusses in einem Seminar über einzelne Texte gebeugt haben. Ein Zwischenbericht.
16.15 Uhr Deutsch in der Diaspora
Außerhalb des Binnensprachgebiets steht das Deutsche zumindest seit frühneuhochdeutscher Zeit im Kontakt mit anderen Sprachen. Das hat seine Gestalt wie das Schreiben der Autoren geprägt. András F. Balogh, Manfred Michael Glauninger und Hermann Scheuringer unternehmen im Gespräch mit Gabriele Leupold und Eveline Passet eine Reise durch 500 Jahre „kakanische“ Sprachkontaktgeschichte.
19.30 Uhr Buchpräsentation: „Im Bergwerk der Sprache“ mit Gabriele Leupold und Eveline Passet. Moderation: Martina Kempter
20.30 Uhr Aus jed’r Gass n’ Hund? 
Ernest Wichner und Ulf Stolterfoht über Zitate, Plagiate, Mimikry und andere Übersetzungen
Moderation: Sabine Küchler
„Steinsuppe“, nannte Ernest Wichner seinen ersten Gedichtband.  Auf der Sprachinsel der Banater Dichter war Tauschhandel mit Worten, Bildern und Klängen lebensnotwendig, und jeder wusste, dass seine Literatur, wie die „Steinsuppe“ der Bettler, viele fremde Ingredienzien enthält.  Auch in Ulf Stolterfohts  „fachsprachen“- und „heslach“-Zyklen wird zitiert, plagiiert und Mimikry betrieben,   „kopfhals ins ungesicherte hinein“. In Lesung und Gespräch präsentieren die beiden Autoren ihre poetischen Übersetzungen durch Zeiten und Räume.
21.30 Uhr An-sätze, Redeübungen, Maulwerke
Eine Vokalperformance der „Maulwerker“ mit Werken von Dieter Schnebel
Ausführende: die Maulwerker Katarina Rasinski, Ariane Jeßulat und Tilmann Walzer
Der Komponist Dieter Schnebel schuf mit „Maulwerke“ (1968-74) ein Grundlagenwerk moderner Vokalmusik. Die Maulwerke gehören zur Kategorie des „offenen Werks“. Sie stellen sich den Interpreten nicht fertig ausnotiert, sondern als Materialpartitur dar, die – dem Übersetzungsprozess nicht unähnlich – jeweils neu erarbeitet werden will. Die Mund-, Zungen-, Lippen-, Kehlkopf-, Lungen- und Zwerchfellbewegungen werden in „An-sätze“ (1985) und „Redeübungen“ (1983-84) aus dem Zyklus „Laut-Gesten-Laute“ mit Bewegungen des ganzen Körpers in Beziehung gesetzt.

Eine Veranstaltung des Deutschen Übersetzerfonds und des Literarischen Colloquiums Berlin. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung GmbH und dem Centre de Traduction Littéraire de Lausanne. Im Rahmen von PETRA (Europäische Plattform für Literaturübersetzung), gefördert von der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles & Kultur der Europäischen Kommission.

Übersetzertag 2010: Das Gleiche. Noch einmal. Anders - Wie, wann und warum wir Klassiker neu übersetzen

Der diesjährige Übersetzertag besteht aus einem zweitägigen Symposium zum Thema „Nachleben der Weltliteratur“.
Die Veranstaltung findet vm 4. und 5. März 2010 im Literarischen Colloqium Berlin statt.
Programm als PDF.

Übersetzertag 2008: Happy bin ich schon, aber glücklich bin ich nicht – Autoren übersetzen sich selbst

Am 6. Juni 2008 im Literarischen Colloquium Berlin. Konzept: Marie Luise Knott

Worte schmecken und riechen in den Sprachen verschieden und fühlen sich verschieden an. Begriffe haben unterschiedliche Konnotationen. Nicht selten tragen die Worte verschiedenes politisches Gepäck. Was bedeutet dies für Autoren, die, aus welchem Zwang, welcher Hoffnung auch immer, das Land und die Schreibsprache wechseln? Was macht dies mit ihren Texten? Der Übersetzertag 2008 widmet sich der Frage: Was geschieht, wenn Schriftsteller sich selbst übersetzen? Von Nabokovs „Speak, Memory“ etwa gibt es mehrere Fassungen: eine „Original“-Englische, eine selbstübertragene Russische, dann eine zweite Englische, in der mehrere der russischen Veränderungen aufgenommen wurden. „Diese Wieder-Anglisierung einer russischen Wieder-Durcharbeitung dessen, was ganz am Anfang eine englische Wiedergabe russischer Erinnerungen gewesen war, erwies sich als eine höllische Aufgabe“, beschreibt Nabokov die Arbeit. Auch im Werk der politischen Theoretikerin Hannah Arendt, deren Texte ähnliche Metamorphosen durchliefen, war das Übersetzen – die Spannung aus Tradiertem (Mitgenommenen) und Fremdem (Angetroffenen) – ein konstitutives Moment des Schreibens. Und Samuel Beckett verfasste seine Stücke nicht nur in zwei Sprachen – mal war das Englische die erste Fassung, mal das Französische –, sondern hatte beim Schreiben teilweise konkrete Schauspielerstimmen im Sinn. Die Autorin und Übersetzerin Esther Kinsky untersucht sinnliche Eindrücke im Sprachtransport und die Dichterin Antjie Krog aus Südafrika, die auf Afrikaans schreibt und sich selbst übersetzt, bringt zwei Kulturen in einem Land zu Gehör.

Programm
15.00 Uhr Begrüßung
15.10 Uhr Georg Witte: „Vladimir Nabokov – Schreiben als Übersetzen“. Einleitende Worte und Gespräch: Rosemarie Tietze
16.20 Uhr Esther Kinsky: The Colour of Memory /Die Farbe der Erinnerung – Licht, Farbe und Klang beim Übersetzen zweier Prosagedichte
17.20 Uhr Marie Luise Knott: Der Teufel sollte die Zweisprachigkeit holen – Hannah Arendt übersetzt sich selbst
19.30 Uhr Hanns Zischler: „Samuel Beckett – La dernière bande und Krapp’s Last Tape“ – ein Kommentar mit Videoeinspielungen
21.00 Uhr Antjie Krog: „In the Name of the Other – Poetry in Self-translation“, Afrikaans und Englisch mit Erläuterungen

Übersetzertag 2007: Übersetzungskultur - Was sie prägt, was ihr fehlt. 10 Jahre Deutscher Übersetzerfonds

Am 21. September 2007 im Literarischen Colloquium Berlin.
Projektleitung und Moderation: Ulrich Blumenbach und Rosemarie Tietze

Übersetzungskultur – was sie prägt, was ihr fehlt
Wir schürfen tief, decken Kulturschichten auf, die beim Thema Übersetzen selten gesehen werden, und mauern weiter an unseren Fundamenten.

Programm
10 Uhr:
Erste Gesprächsrunde. Über die (versteckten) Prägungen. Moderation: Denis Scheck
Jürgen Trabant: Von Kratylos zu Agamemnon
Sibylle Lewitscharoff: Botschaftsverkehr zwischen Oben und Unten
Zweite Gesprächsrunde. Über die Rohbauten. Moderation: Claus Sprick
Werner von Koppenfels: Demut plus Übermut. Historische Anmerkungen zu einem unmöglichen Metier
Denis Scheck: Ich soll keine Lügen erzählen. Von Schlammblütern, Tintenblut und den Kriterien einer perfekten literarischen Übersetzung
Als Gast diskutiert mit: Umberto Eco
Babeliaden. Kreative Umkreisungen des Übersetzens: Übersetzer sind Steigbügelhalter der Musen. Können sich Polyhymnia, Terpsichore und ihre Schwestern mit Hilfestellungen revanchieren?
Erster Akt,  Beginn: 17 Uhr
Musikalische Einleitung mit Frank Heibert in Klavierbegleitung
soft reset: Claus Sprick lüftet das Übersetzerhirn
Sirenengesänge: Frank Günther lauscht seinen Vorgängern – oder lieber nicht?
Textfrustbewältigung durch Malen & Modellieren
Bilder und Objekte von Thomas Stegers und Cornelia Holfelder-von der Tann
Zweiter Akt
Beginn: 20 Uhr
Über die allmähliche Verfertigung des Textes beim Tanzen: Miriam Mandelkow und Isabel Bogdan bei der Rhythmusarbeit
Der Sachse ohne Dialekt: Gunter Böhnke wandelt auf der wuhdschen Strahse
It don’t mean a thing if it ain’t got that swing: Frank Heibert singt das Ding

Die Veranstaltungen zum Jubiläum des Deutschen Übersetzerfonds wurden gefördert von der Kulturstiftung des Bundes
 

Übersetzertag 2006: Wortklauber und Satzbauer. Übersetzer und Schriftsteller – die Sprachwerker

Am Mittwoch, 24. Mai 2006, im Literarischen Colloquium Berlin.

Das Wörterklauben und Sätzebauen, das Basteln und die Feinarbeit an der Sprache stehen im Mittelpunkt des Übersetzertages 2006 im LCB. Das gemeinsam mit dem Deutschen Übersetzerfonds gestaltete Programm gewährt Einblicke in Problemlagen und Lösungsstrategien des Übersetzens:

16 - 19 Uhr „Hilfe - ein Gedicht!“ Bei Panik vor der Lyrik empfiehlt Christa Schuenke eine Versfußpflege. In die Untiefen der Recherche hinein und wieder hinaus führt die Sachbuchexpertin Irene Rumler. „Auf ins Getümel!” – unerschrocken gibt sich Cornelia Holfelder-von der Tann bei ihrer Begegnung mit dem Historischen Roman. Josef Winiger zeigt sein Sprachspielzeug, während Irmela Brender kindgerecht übersetzt. Über den Umgang mit Umgangssprache spricht Ulrich Blumenbach. Die genannten Referenten haben Seminare des Deutschen Übersetzerfonds geleitet und demonstrieren Beispiele aus der Workshoppraxis.

20.00 Uhr Podiumsdiskussion mit Marcus Ingendaay, Katja Lange-Müller, Jan Wagner, Anne Weber. Moderation: Denis Scheck
Sprachschöpfer und Handwerker des Schreibens sind sie beide – aber wie unterscheidet sich die Feinarbeit an der Sprache bei Übersetzern und Schriftstellern? Denis Scheck befragt Übersetzer, die „es” schon getan haben, und die Autorin Katja Lange-Müller, die einen Schreibkurs mit Übersetzern leitete.

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Deutschen Übersetzerfonds. Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

Übersetzertag 2004: An den Wassern von Babylon 

Am Freitag, 23. Juli 2004 im Literarischen Colloquium Berlin.

Der Übersetzertag 2004 führt zurück zu den Ursprüngen von Vielsprachigkeit und Schrift. Wir folgen Claudia Ott in die Welt der Basare und Kalifen, die in ihrer Neuübersetzung der Erzählungen aus Tausendundeine Nacht erstmals in einer von europäischen Übermalungen, Ausschmückungen und Prüderien freien Form zu lesen sind. „Black Box in Babylon“ nennt sich ein kabarettistisches Experiment, das endlich Licht bringt in den rätselhaften Vorgang des Literaturübersetzens. Und wir führen ein Streitgespräch über das Scheitern, das Gelingen und das Meistern von Übersetzungen, und wie man das erkennt.

Programm
16.00 Uhr BEGRÜSSUNG: Rosemarie Tietze
16.15 Uhr EIN ALT-KLASSIKER GANZ NEU - Burkhart Kroeber spricht mit Claudia Ott über ihre Neuübersetzung von Tausendundeine Nacht aus der ältesten Quelle
17.30 Uhr OB DIE METAMORPHOSE GELINGT? Über die heikle Frage der Übersetzungsqualität diskutieren Reinhard Kaiser, Wolfgang Matz, Burkhard Müller, Elke Schmitter und Bernhard Robben. Moderation: Hinrich Schmidt-Henkel
20.00 Uhr BLACK BOX IN BABYLON - Übersetzen als organischer Vorgang: Bücher in sich hineinfressen und in einer anderen Sprache wieder ausspucken. Aber was passiert da genau? Wie wird der Input zum Output? Der Übersetzer, das unbekannte System – Frank Günther und sein Ensemble (Ulrich Blumenbach, Beate Smandek und Rosemaie Tietze) präsentieren ein kabarettistisch-wissenschaftliches Blackbox-Experiment.
22.00 Uhr 1001 NACHTMUSIK mit Claudia Ott (Rohrflöte / Nay), Matthias Bautz (orient. Perc.) und Roman Bunka (Laute / Oud)

Mit freundlicher Unterstützung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, der Kulturstiftung der Länder und der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

Übersetzertag 2002: Fremde Sprachlust

Am 13. September 2002 im Literarischen Colloquium Berlin.

Wie äußert sich in anderen Kulturen die Lust an der eigenen Sprache? Um Wort und Schrift ranken sich die Ursprungsmythen vieler Kulturen, und seit jeher sind die lautlichen und rhythmischen Dimensionen der Sprache Gegenstand kultischer, „subkultureller” und künstlerischer Praktiken.
Welches spielerische Potential sich dabei entfalten kann, wird mit literarischen Darbietungen, Hörspielen und Phantasiestücken im Rahmen unseres Übersetzertags demonstriert. Denn wer übersetzt, ist dieser „fremden Sprachlust“ natürlich unmittelbar auf der Spur.
Wir feiern mit dieser öffentlichen Veranstaltung ein kleines Jubiläum: Vor fünf Jahren wurde im LCB der Deutsche Übersetzerfonds gegründet, der seither die Arbeit von Literaturübersetzern durch Stipendien und Workshops fördert.

Programm
16:00 Begrüßung
Stefan Weidner: Ach du heilige Sprache. Arabische Dichtung oder Was es heißt, anderthalb Jahrtausende lebendiger Sprachgeschichte mit sich herumzuschleppen.
Ró_a Domá_cyna: Wendungen. Inländisches. Das Wendische in seinen Spielarten und Mischformen als poetisches Material.
Anschauliches, Hörenswertes, (Un)Begreifliches. Drei Fremdsprachen im „Kiosk”. Armenisch: Tessa Hofmann; Chinesisch: Susanne Hornfeck; Isländisch: Betty Wahl
18:30 Ulrike Draesner: Try see, try say. Gertrude Stein oder Vom Wandern zwischen den Sprachen
Frieder Butzmann: Ganz heikle Lautpopel. Zuweilen klaffen im abendländischen Kunstlied von Schubert bis Sex Pistols sprachlicher und emotional metasprachlicher Ausdruck weit auseinander. Frieder Butzmann macht Verbesserungsvorschläge
20:30 Oskar Pastior: O du roher Iasmin. Baudelaires Harmonie du soir anagrammatisch
Christiane Buchner: Playing the Dozens. Bis oana woant. Die schwarzamerikanische Lust am Rededuell
Elke Wehr: Argentinische Streifzüge. Vom Lärm zum Laut zum Leise. Was einem in Argentinien alles gar nicht Spanisch vorkommt
Moderation: Christian Hansen und Rosemarie Tietze

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, der Kulturstiftung der Länder und der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

Übersetzertag 2000: Grenzgänger der Literatur

14. Juli 2000 im LCB

Ohne die Übersetzer wäre „Weltliteratur“ ein leerer Begriff: was andere Völker denken und fühlen, erfahren wir aus ihren Nationalliteraturen, diese aber erschließen sich erst dank der Sprach- und Interpretationskunst der Übersetzer. Goethe sprach seinerzeit von einem „der wichtigsten und würdigsten Weltgeschäfte“ und hatte recht: Übersetzer sind Kulturvermittler par excellence. Sie holen Welterfahrung in den eigenen Kulturkreis, sie machen unsere Sprache reicher und lebendiger.
Der literaturexpress europa 2000 bringt an die 100 Autorinnen und Autoren aus allen europäischen Ländern nach Berlin. Ihre Ankunft in der fremden Sprache gelingt nur durch die Vermittlungsleistung der Übersetzer und ihren Versuch, Verständigung zu ermöglichen - ohne die Übersetzer bliebe der literaturexpress ein Geisterzug.
Am 14. Juli 2000 laden wir Übersetzer, die den „Grenzgänger der Literatur“ in besonderer Weise verkörpern, ins LCB. Übersetzer aus den Randgebieten ihres Metiers eröffnen ungewöhnliche Perspektiven auf die Prozesse der Grenzüberschreitung: Gudrun Penndorf hat die deutsche Sprache als Übersetzerin von Asterix und Lucky Luke bereichert. Hermann Kusterer war als Dolmetscher mit Heinrich Lübke unterwegs. Gedichte in Gebärdensprache - über den poetischen Ausdruck von Gehörlosen spricht Simone Scholl. Die Dichterin Yoko Tawada zeigt, wie man vom Japanischen über das Russische ins Deutsche kommt und retour. Mozart in den Fängen seiner Übersetzer: Ragni Maria Gschwend spricht über die Übersetzung von Operntexten, musikalisch begleitet von Stephan Gogolka und Markus Zugehör. Den „Faust“ in der Tasche: die Geschichte einer Goethe-Neuübersetzung in Bulgarien erzählt Ljubomir Iliev aus Sofia. Die Medienkunstklasse Maria Vedder (Hochschule der Künste) nähert sich dem Thema Übersetzen visuell: ausgehend von den vielschichtigen Bedeutungen des Begriffs „übersetzen“ in verschiedenen Sprachen sind kurze Videoclips entstanden.

Programm

16 Uhr Numalfix!!
Die Asterix-Übersetzerin Gudrun Penndorf gibt Einblicke in die Übersetzung von Comic-Literatur

17 Uhr Den Faust in der Tasche
Wie übersetzt es sich in der Diktatur? Ljubomir Iliev berichtet, welche Hürden er bei seiner Neuübersetzung von Goethes Hauptwerk ins Bulgarische überwinden musste

18 Uhr Poesie(h)!
Simone Scholl zeigt Gedichte in Gebärdensprache und legt dar, warum sie nicht für unsere Ohren bestimmt sind

18.45 Uhr übersetzen umsetzen
Translation - Crossover: Die Medienkunstklasse Maria Vedder (Hochschule der Künste, Berlin) präsentiert Videoarbeiten zum Thema „übersetzen“

20.30 Uhr Übersetzung als Verwandlung
Die Dichterin Yoko Tawada erläutert, wie man eigene Werke in die Muttersprache übersetzt und dabei der Text auch schon mal auf das Dreifache anwachsen kann

21.15 Uhr Übersetzen und Staatsräson
Hermann Kusterer, Dolmetscher deutscher Spitzenpolitiker wie Konrad Adenauer und Heinrich Lübke, erzählt von den Tücken der staatstragenden Übersetzung

22 Uhr Figaros Flehn und Flattern
Anhand der Militärarie Nr. 9 aus Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ (Nun vergiss leises Flehn, süßes Kosen …) lässt Ragni Maria Gschwend 200 Jahre Opernübersetzung Revue passieren. Es begleiten Stephan Gogolka (Gesang) und Markus Zugehör (Klavier)

In den Pausen besteht die Möglichkeit, die Videoarbeiten zum Thema „übersetzen“ anzuschauen.

Moderation: Peter Klöss und Hinrich Schmidt-Henkel
Projektleitung: Peter Klöss

Übersetzertag 1998: Die langen Wege zwischen den Sprachen

Am 12. Dezember 1998 im LCB.

Programm
15.00 Uhr - 18.30 Uhr Die langen Wege zwischen den Sprachen

Ragni Maria Gschwend: Schneeberg - Ssneznik - Nevoso
Auf beschwerlichen Pfaden durch die „Microcosmi“ von Claudio Magris

Nikolaus Stingl: …not so much transported as translated…
Unterwegs zur deutschen Fassung von „Mason & Dixon“

Grete Osterwald: Die historische Biographie - ihr Anspruch an die Sprache.
Zur Übersetzung von „Ludwig der Heilige“ von Jacques LeGoff

Angelika Gundlach: Kollisionen im Kopf des Übersetzers
Schreibstrategien von Jan Kjærstad in „Der Verführer“

Andreas Tretner / Anatoli Asolski: Zellenbildung
Der Übersetzer im Gespräch mit dem Autor

20.00 Uhr - 24.00 Uhr Übersetzer auf Dienstreise
Kathrin Liedtke: Kolo musí pryc - Impressionen aus dem herbstlichen Prag
Stefan Weidner: Pfadfinder im Dickicht der arabischen Literatur
Elke Wehr: Mit 157 Fragen nach Paraguay

Lese-Marathon
Ragni Maria Gschwend liest Claudio Magris
Angelika Gundlach          Jan Kjærstad
Gunnar Kwisnski            John King
Kathrin Liedtke            Jirí Kratochvil
Ruth Melcer                Yael Hadaya
Nikolaus Stingl            Thomas Pynchon
Andreas Tretner            Anatoli Asolski
Elke Wehr                  Augusto Roa Bastos
Stefan Weidner             Arabische Lyrik

Moderation: Rosemarie Tietze

Übersetzertag 1997: Zur Gründung des Deutschen Übersetzerfonds

Am 13. September 1997 im Literarischen Colloquium Berlin.

Programm

15.00 Dieter E. Zimmer: Nabokov übersetzen

16.00 Hans Hermann: Eine Übersetzung ins Schwäbische

16.30 Elisabeth Edel / Wolfgang Matz: Zweistimmige Inventionen. Übersetzen im Duett - kann das gutgehen?

17.30 Jewgeni Popow / Rosemarie Tietze: …und umgekehrt: wie sieht der Autor den Übersetzer? Zweisprachiges Interview

18.00 Frank Günther: Shakespeare/Sommernachtstraum

19.00 Finissage der Übersetzerwerkstatt 1996 im LCB

21.00 Harry Rowohlt liest aus Frank McCourt und Shel Silversteins Kindergedichten

Übersetzerzentrum der Leipziger Buchmesse

Podiumsgespräch: Außer sich. Ein Erfahrungsaustausch über das Übersetzen deutscher Literatur. Veranstaltung im Übersetzerzentrum der Buchmesse Leipzig am 16. März 2018

Mit Amira Amin, Rebecca DeWald, Anne Folkertsma, Subroto Saha, Nelia Vakhovska. Moderation: Jürgen Jakob Becker
Veranstalter: Literarisches Colloquium Berlin

Ein Gespräch mit fünf Teilnehmer*innen des Internationalen Übersetzertreffens aus unterschiedlichen Weltregionen über die Resonanzräume der Literatur und die Bedingungen, unter denen sie entstehen.

Veranstalter: TOLEDO – ein Programm der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds; gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Goethe-Institut, S. Fischer Stiftung

Podiumsgespräch: Der Tophoven-Mobilitätsfonds – ein Erfahrungsbericht. Veranstaltung im Übersetzerzentrum der Buchmesse Leipzig am 24. März 2017

Mit Lena Müller (Übersetzerin ins Dt.) und Monique Rival (Übersetzerin ins Frz.). Moderation: Nina Thielicke

Reise- und Aufenthaltsstipendien gehören zu den Förderinstrumenten des Deutschen Übersetzerfonds. In Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung aus Mitteln der DVA-Stiftung haben wir zusätzlich eine Förderung von Arbeitsaufenthalten von Literaturübersetzer*innen mit der Sprachkombination Deutsch-Französisch ins Leben gerufen, bei der sich Übersetzer*innen um Aufenthalte für 2-4 Wochen in einem Übersetzerhaus in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich oder französischsprachigen Ländern Nordafrikas bewerben können. Beim Podiumsgespräch geht es nicht nur um die Erfahrung mit geförderten Arbeitsaufenthalten, sondern auch um die konkreten Projekte  der Gesprächsteilnehmerinnen - die Bücher und die Arbeitsprozesse der Übersetzerinnen, nämlich die Übersetzungen von Nino Haratischwilis „Das achte Leben (für Brilka)“ und Shumona Sinhas „Kalkutta“.

Veranstalter: Deutscher  Übersetzerfonds in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung, aus Fördermitteln der DVA-Stiftung

Panel: „Üb ersetzen“! Modelle der Aus- und Weiterbildung für Literaturübersetzer.
Veranstaltung im Übersetzerzentrum der Buchmesse Leipzig am 18. März 2016

Mit Thomas Brovot (Deutscher Übersetzerfonds), Karsten Kredel (Hanser Berlin), Ton Naaijkens (Uni Utrecht). Moderation: Maria Hummitzsch (VdÜ)

Zur Literaturübersetzerin wird man nicht über Nacht. Die Fremdsprachenkenntnisse, die Kunst der Interpretation, das Handwerk der Recherche, den eigenen Lektürekanon und die Schreibkompetenz in der Muttersprache stetig zu erweitern, all dies gehört zum Profil. Um die fürs Übersetzen nötigen Kompetenzen und Erfordernisse zu beschreiben, die Methoden der Ausbildung weiterzuentwickeln und arrivierte Literaturübersetzer in Weiterbildungsmodelle einzubeziehen, haben sich Institutionen aus sechs europäischen Ländern in einer „strategischen Partnerschaft“ (www.petra-e.org) zusammengetan. Im Sommer 2016 wird ein „Rahmenplan für die Aus- und Weiterbildung von Literaturübersetzern“ vorgestellt. Veranstalter: Deutscher Übersetzerfonds und Petra-E, gefördert von Erasmus+ (EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport).

Gefördert durch das EU-Projekt Petra-E.

ViceVersa. Internationale Fortbildung für Literaturübersetzer.
Veranstaltung auf der Leipziger Buchmesse am 18. März 2011

Mit Thomas Brovot, Jörn Cambreleng, Shelley Frisch, Dorota Stroińska
Moderation: Andreas Tretner

Der Deutsche Übersetzerfonds und die Robert Bosch Stiftung GmbH haben mit Unterstützung des Auswärtigen Amts und unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Cornelia Pieper ein Programm zur internationalen Fortbildung von Literaturübersetzern ins Leben gerufen. „ViceVersa“ wird zweisprachige Übersetzerwerkstätten mit Teilnehmern eines bestimmten Sprachenpaares (einer paritätisch besetzten Gruppe von 10-12 Übersetzern aus dem Deutschen ins Russische und umgekehrt zum Beispiel) ermöglichen. Ein Gespräch über Fortbildungsmöglichkeiten und -nutzen.

Veranstalter: Deutscher Übersetzerfonds, Robert Bosch Stiftung

Kulturelle Bildung

Übersetzen kann als Kulturtechnik unserer heutigen Zeit verstanden werden: Im Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen, bei der Integration, bei der Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe, bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven – immer sind vielfältige sprachliche und kulturelle Übersetzungsleistungen notwendig. Literarische Übersetzung eignet sich durch ihr vielfältiges Bildungspotential besonders gut für die kulturelle Bildung - vielleicht mehr noch als kreatives Schreiben. Übersetzen ist Rezeption und Produktion gleichermaßen.

Durch Ergänzung des Schulunterrichts um Workshops in literarischem Übersetzen wird ein Bewusstsein für den sprachlich-kreativen Schritt der Übersetzung vermittelt, was wiederum wichtige Impulse für den Sprachunterricht, die kulturelle Bildung, aber auch für die gesellschaftliche Teilhabe gibt.

Der Deutsche Übersetzerfonds entwickelt verschiedene Projekte, um das Wissen der Übersetzerinnen und Übersetzer weiterzugeben und damit am Entwurf einer neuen Perspektive für die Bildung in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft mitzuwirken.

Echt absolut - Literarisches Übersetzen mit Jugendlichen

Das Projekt „Echt absolut – Literarisches Übersetzen mit Jugendlichen“ ist eine gemeinsame Initiative des Literarischen Colloquiums Berlin und des Deutschen Übersetzerfonds. Ziel ist die Entwicklung von Strukturen und Lernangeboten, um jungen Menschen ab 12 Jahren unter Anleitung von professionellen Literaturübersetzer*innen den sprachlich-kreativen Prozess des Übersetzens näherzubringen und ihre Lese- und Schreibkompetenzen durch praktische Übungen zu erweitern. Zugleich dient das Projekt der Professionalisierung von Literaturübersetzer*innen im Bereich Vermittlung und Didaktik von Sprache und Kultur.

Zwölf professionelle Literaturübersetzer*innen mit Ausgangs- oder Zielsprache Deutsch werden 2018-2019 an verschiedenen Orten im deutschsprachigen Raum Workshops mit Schüler*innen anbieten und selbst durch Coachings begleitet. Für eine Online-Wissensplattform werden die entstehenden Arbeitsmaterialien anschließend so aufbereitet, dass sie für zukünftige Weiterbildungen genutzt werden können. Die Arbeit mit allen Genres und Formaten (auch Comic, Jugendbuch, Youtube-Videos, Blogs u.a.) ist vorgesehen.

Das Projekt wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Robert Bosch Stiftung.

Übersetzer*innen unter Schüler*innen

Wie man am besten literarisches Übersetzen und Schule zusammenbringt, erproben derzeit gemeinsam mit der Mittel- und Oberstufe des benachbarten Drei-Linden-Gymnasiums in Berlin-Wannsee mehrere Übersetzerinnen und -übersetzer, darunter Henning Bochert, Leila Chammaa, Marianne Gareis, Claudia Hamm, Norbert Hummelt, Hinrich Schmidt-Henkel und Sophie Zeitz. Die Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, im LCB mit professioneller Unterstützung verschiedene Aspekte der Literaturübersetzung zu studieren und eigene Übersetzungsversuche zu machen. Auf dem „Lehrplan“ stehen u. a. Übersetzung von Lyrik, Comic und Roman, Serien-Untertitelung, Arabisch für Anfänger oder Queneaus »Stilübungen«.

Die Schüler*innen der Willkommens- und Übergangsklassen des Gymnasiums erproben parallel dazu mit Leila Chammaa im Rahmen ihres „World Cafés“ das Übersetzen nach dem Konzept von „In zwei Sprachen zuhause“ - z. B. mit der Übertragung von Sprichwörtern in verschiedene Sprachen („Spiel nicht mit dem Feuer“ gibt es z.B. im Arabischen als „Spiel nicht mit dem Schwanz des Löwen“).

Das Projekt ist eine Kooperation des LCB mit dem Deutschen Übersetzerfonds und wird gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

In zwei Sprachen zuhause

Wie kann sich der Deutsche Übersetzerfonds, wie können sich Übersetzerinnen und Übersetzer in die Integrationsarbeit mit geflüchteten Menschen einbringen? Ein Projekt namens „In zwei Sprachen zuhause“ war unsere Antwort, ein Erzählprojekt für geflüchtete Kinder und Jugendliche, realisiert durch die Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Die Idee dahinter: hier ankommende und angekommene Kinder sollen zum Erzählen animiert werden, das Erzählte schriftlich oder bildlich festhalten und gemeinsam mit Übersetzerinnen ins Deutsche bringen. Dieser Transfer ist gedacht als Akt der Sprachaneignung der neuen, fremden Sprache, wobei Mehrsprachigkeit als Gewinn, nicht als Ausgrenzungsfaktor erlebt werden soll. Der bewusste Übertragungsprozess des eigenen, muttersprachlichen Textes soll bei der Identitätsfindung, der Entwicklung eines Sprachbewusstseins und des Selbstbewusstseins helfen.
Nachdem Übersetzerinnen eigene Konzepte zur Umsetzung eingereicht hatten, entstand ein buntes Portfolio an Geschichten-Workshops an verschiedenen Orten Deutschlands, unterstützt zum Teil durch Dolmetscher, weitere ÜbersetzerInnen, Autorinnen und PädagogInnen: In der Internationalen Jugendbibliothek in München trafen beispielsweise GymnasiastInnen auf ÜbergangsschülerInnen, um gemeinsam und gegenseitig anhand von mitgebrachten Gegenständen Geschichten zu erzählen – schreibend, übersetzend, sich pantomimisch verständigend, assoziierend, lernend. In Köln lag der Fokus auf biographischem Schreiben arabischsprechender SchuülerInnen aus einer Gymnasien-Vorbereitungsklasse. In Döbeln (Sachsen) fanden Schreib- und Übersetzungsworkshops mit SchülerInnen einer „Deutsch als Zweitsprache“-Klasse statt – mit neun verschiedenen Muttersprachen. In Bad Cannstatt (Stuttgart) unterstützte eine Traumatherapeutin das kreative Schreiben jesidischer Mädchen, die sich explizit eine Deutsch-Werkstatt gewünscht hatten. Die Geschichtenwerkstätten in Berlin fanden mit Schülern von Willkommensklassen in Bibliotheken statt; zum Abschluss stellten die Jugendlichen ihre Texte in oöffentlichen Lesungen vor. In Stuttgart wurde bei Workshops mit Kindern aus einer Notunterkunft das Schreiben auf Deutsch mithilfe der Musik- und Theaterpädagogik gefördert; auch in Angermünde wurden die Workshops mit Mitteln der Theaterpädagogik sowie mit Elementen der „Sprachmittlermethode“ begleitet.

Die mehrsprachigen Texte werden zusammen mit Fotos und Illustrationen in einem Sammelband gedruckt und den Kindern ausgehändigt. Hier geht es zum Blog zum Projekt mit vielen Texten. Die Publikation kann gratis in der Geschäftsstelle angefordert werden.

 

Weitere Veranstaltungen

Mit scharfem Blick und feinem Ohr

Von der Sprachkritik zur Übersetzungskritik
Ein Symposium für Kritiker, Übersetzer und Lektoren im Literaturhaus München am 24. und 25. Juni 2010.

Der August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessor Burkhart Kroeber im Gespräch mit Georg Witte und Marie Luise Knott

Veranstaltung am 11. Februar 2009 im Literarischen Colloquium Berlin

Was ist beim Übersetzen wirklich schwierig?
Es ist zwar nichts wirklich leicht beim Übersetzen, jedenfalls wenn man es mit literarischen Texten zu tun hat, aber es gibt durchaus verschiedene Grade an Schwierigkeit, von kaum imitierbaren Wortspielen über lange vertrackte Satzperioden bis zu gleichzeitig sprachlichen und kulturellen Assoziationsketten, für die es in der Zielsprache kein Äquivalent gibt, die aber im Text unentbehrlich sind, also irgendwie übersetzt werden müssen. Burkhart Kroeber, der in diesem Winter die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung bekleidet, erläutert zum öffentlichen Abschluss seines Seminars Beispiele aus Texten von Umberto Eco, Italo Calvino sowie Fruttero & Lucentini und spricht mit Kollegen und Studenten über den Umgang mit solchen Fällen.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Übersetzerfonds und dem Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der FU Berlin.

In Ketten tanzen. Übersetzer _ Interpreten _ Schauspieler auf der Suche nach ihrem Text 

Tagung 4. und 5. September 2006 im Literarischen Colloquium Berlin.

5. Internationales Literaturfestival Berlin

6. bis 17. September 2005
Der Deutsche Übersetzerfonds unterstützte die Veranstaltungsreihe „Die Kunst des Übersetzens“ im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin.

Seminar für Übersetzer aus südslawischen Sprachen

4. bis 9. Juli 2005
„Textwerk“-Seminar im Literaturhaus München
Leitung: Katharina Raabe und Klaus Dieter Olof

4. Internationales Literaturfestival Berlin

21. September bis 2. Oktober 2004
Der Deutsche Übersetzerfonds unterstützte die Veranstaltungsreihe „Die Kunst des Übersetzens“ im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin am 25.9.2004 - mit Theresia Prammer, Wolfgang Schlüter, Rainer G. Schmidt und Peter Urban-Halle.

50 Jahre VDÜ

9. bis 12. September 2004 in Wolfenbüttel
Der Deutsche Übersetzerfonds unterstützte die Übersetzerworkshops im Rahmen der Veranstaltungen zum 50jährigen Jubiläum des Literaturübersetzerverbandes.

Spurwechsel – Ein Film vom Übersetzen

Ist Ironie, etwa die so heitere wie feine Distanziertheit eines Thomas Mann, übersetzbar? Warum wimmelt es in russischen Texten von „Täubchen“ und „Herzchen“? Wird Kafkas Liftjunge Karl Roßmann gegen die Schulter oder in den Hintern gestoßen? Und wie kommt es, daß „aktualnost“ und „Aktualität“ nicht dasselbe bedeuten? Spurwechsel, ein Filmprojekt zum Länderschwerpunkt „Rußland“ der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, fragt nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Kulturen, wie sie in den Sprachen zutage treten und von den Übersetzern gestaltet werden. Zu Wort kommen je fünf Literaturübersetzer aus dem Deutschen ins Russische und umgekehrt. Da geht es um strukturelle Differenzen zwischen den Sprachen und zugleich, unablösbar mit diesen verbunden, um kulturhistorisch unterschiedliche Resonanzräume. Bestimmte Wörter, sagt beispielsweise Marina Korenewa, haben einen „Hinterhof“, der sich nicht mittransportieren lasse. Und Ilma Rakusa spricht von den unterschiedlichen „Temperaturen“ des Russischen und des Deutschen. So erweist sich das Gespräch über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zuletzt als ein Vexierspiel, in dem der individuelle Stil und das Temperament des jeweiligen Übersetzers, seine Lese- und seine Lebenserfahrung eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Spurwechsel zeigt die vielfachen Brechungen, die sich ergeben, wenn ein Text die Sprache wechselt.

Spurwechsel, eine Filmdokumentation von Gabriele Leupold, Eveline Passet, Olga Radetzkaja, Anna Schibarowa und Andreas Tretner. Der Film ist auf youtube verfügbar.

Die Interviewpartner: Marina Korenewa, Dorothea Trottenberg, Sergej Romaschko, Gabriele Leupold, Solomon Apt, Thomas Reschke, Tatjana Baskakowa, Ilma Rakusa, Michail Rudnizki, Swetlana Geier.
Kamera: Jakobine Motz. Schnitt: Stefan Stabenow, Ca. 75 Minuten.

Mit freundlicher Unterstützung von: Fachbereich angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz/Germersheim, DIE FÄHRE - Sächsischer Verein zur Förderung literarischer Übersetzung e.V..
Das Projekt wurde gefördert von: Robert Bosch Stiftung, Deutscher Übersetzerfonds, Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

Spurwechsel wurde erstmals auf der Frankfurter Buchmesse 2003 öffentlich gezeigt.

„Umschlag 2002“

Mai 2002
Ungarisch-deutsches Kolloquium mit Workshop an der Humboldt Universität zu Berlin
Leitung: Irene Rübberdt

TOLEDO

Einleitung

TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen

Übersetzer sind zentrale Akteure des internationalen Kulturaustauschs. Mit ihrer Arbeit erweitern sie unseren Horizont und unser Verständnis für andere Kulturen. Je höher die Übersetzungskultur, desto reicher und lebendiger unser Weltwissen, unsere Literatur, unsere Sprache.

Das Förderprogramm TOLEDO unterstützt seit Januar 2018 literarische Übersetzer (m_w) darin, diese Mittlerrolle zwischen den Kulturen und Sprachräumen aktiv auszuüben. Im Fokus der Förderung stehen:

  • Mobilitätsformate, die es Übersetzern erlauben, literarische Brücken zwischen den Kulturen ihrer Ausgangs- und Zielsprache zu bauen
  • Vernetzungsformate, die Übersetzer in Austausch untereinander und mit anderen Akteuren des Literaturbetriebs bringen
  • Veranstaltungen, die den Kulturwortschatz der Übersetzer einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.

Ziel von TOLEDO ist es, zur Entstehung einer lebendigen internationalen Übersetzerszene beizutragen, die Wissen und Diskurse vielfältiger Kulturen über sprachliche und politische Grenzen hinweg transportiert. Das Programm knüpft damit an die lange Tradition europäischer Übersetzungskunst an, die an Orten wie der kastilischen Stadt Toledo geprägt wurde.

TOLEDO ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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