Ausschreibungen

Arbeitsstipendien
Die Gewährung eines Arbeitsstipendiums ermöglicht Übersetzern, länger und intensiver an einem Text zu arbeiten. Denn die sprachlich komplexe Gestaltung, die Nachdichtung einer anspruchsvollen Vorlage im Deutschen, der Einsatz eines reichen Wortschatzes und das Ausfeilen der Syntax kosten viel mehr Zeit, als die gängigen, selbst die als “gut” geltenden Honorare abdecken. Aber auch aufwendige Studien, von der Internetrecherche bis zur Datenbankabfrage, vom Lesepensum im Umkreis eines zu übersetzenden Werkes und der Sekundärliteratur bis zur Interpretation und Nachbearbeitung besonders schwieriger Textstellen werden mit Hilfe von Arbeitsstipendien auf eine seriös zu kalkulierende Grundlage gestellt. Auch bei den Arbeitsstipendien wird nach Art und Umfang der Projekte differenziert. Die Stipendien bewegen sich in der Regel zwischen 1.000 € und 10.000 €. [mehr]

Reisestipendien
Reisestipendien ermöglichen dem Übersetzer entweder Recherchen zu einem bestimmten Buchprojekt oder verhelfen ihm durch eine zwei- bis vierwöchige Reise ins Land seiner Ausgangssprache zur Auffrischung seiner sprachlichen und landeskundlichen Kenntnisse. Die Höhe des Stipendiums richtet sich nach den tatsächlichen Reisekosten (Fahrtkosten und Unterkunft, in der Regel zwischen 500 € und 4.000 €). [mehr]

Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendium
Damit nicht jeder – und immer wieder - das Rad neu erfinden muß, schreibt der Deutsche Übersetzerfonds das Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendium aus. Ein erfahrener Kollege wird dem Stipendiaten als Mentor zur Seite gestellt und soll ihn mit sicherer Hand über die Hürden und durch die Untiefen des Textes geleiten. Jede der beiden Seiten erhält vom Deutschen Übersetzerfonds für diesen privaten Workshop - je nach Art und Umfang des Projekts - einen Betrag zwischen 2.000 - 4.000 €. [mehr]

Luise-Adelgunde-Victorie-Gottsched-Stipendium
Jeder zu übersetzende Text entführt in seine eigene Welt – und so begleitet den Literaturübersetzer lebenslanges Lernen. Doch läßt der Alltag nie genug Luft, damit sich der Übersetzer mit der gebotenen Sorgfalt auf eine neue Sonder- oder Fachsprache einläßt, ein neues Themenfeld beackert. Oder gar eine seit Jahren brachliegende Fremdsprache reaktiviert und so seine beruflichen Chancen mehrt.
Um professionellen Literaturübersetzern einen solchen „Bildungsurlaub“ zu ermöglichen, schreibt der Deutsche Übersetzerfonds das Luise-Adelgunde-Victorie-Gottsched-Stipendium aus. Der Stipendiat erhält den Betrag von € 3.000 und kann sich eine Zeitlang gezielt und konzentriert um seine persönliche Weiterbildung kümmern. [mehr]

Barthold-Heinrich-Brockes-Stipendium
Wer jahrelang unter Finanz- und Termindruck arbeitet, fühlt sich oft wie ausgebrannt. Um erfahrenen, seit Jahren tätigen Literaturübersetzern eine schöpferische Auszeit zu ermöglichen, schreibt der Deutsche Übersetzerfonds das Barthold-Heinrich-Brockes-Stipendium aus. Der Stipendiat erhält den Betrag von € 8.000, um sich eine Zeitlang ausschließlich der Stärkung seiner Sprachkraft widmen zu können. [mehr]

Aufenthaltsstipendium in Straelen
Übersetzer erhalten die Möglichkeit, in konzentrierter Atmosphäre zu schreiben, nutzen die ganz auf die Belange von Literaturübersetzern zugeschnittenen Bibliotheken und tauschen sich mit Kollegen aus. Der Deutsche Übersetzerfonds schreibt diese Stipendien für eine Aufenthaltsdauer von 2 bis 4 Wochen aus. [mehr]

Aufenthaltsstipendium in Visby
Schreiben in konzentrierter Atmosphäre, Erfahrungsaustausch mit Kollegen in einem internationalen Umfeld: Übersetzerhaus in Schweden [mehr]

Aufenthaltsstipendium in Arles
Schreiben in konzentrierter Atmosphäre, Erfahrungsaustausch mit Kollegen in einem internationalen Umfeld: Übersetzerhaus in Frankreich [mehr]

Aufenthaltsstipendium in Looren
Schreiben in konzentrierter Atmosphäre, Erfahrungsaustausch mit Kollegen in einem internationalen Umfeld: Übersetzerhaus in der Schweiz [mehr]

 

Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds

Gefördert werden Arbeits- und Rechercheaufenthalte in Zusammenhang mit französisch-deutschen Übersetzungsprojekten sowie der Erforschung von Übersetzernachlässen [mehr]