Stipendien

Die Vergabe von Stipendien gehört zum Kernbereich des Deutschen Übersetzerfonds. Gefördert werden können Übersetzerinnen und Übersetzer fremdsprachiger Werke ins Deutsche, sofern die Übersetzung dieser Werke eine anspruchsvolle sprachliche, literarische Gestaltung im Deutschen erfordert.

 

Es werden gegenwärtig sechs verschiedene Formen individueller Förderung angeboten:

 

- Arbeitsstipendien ermöglichen längeres und intensiveres Arbeiten an einem Projekt, Recherche und Nachbearbeitung. Die Höhe variiert nach Art und Umfang des Werkes.


- Reisestipendien dienen der Recherche, dem Gespräch mit Autoren oder der Auffrischung sprachlicher und landeskundlicher Kenntnisse.


- Das Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendium stellt den Stipendiaten erfahrene Mentoren zur Seite.

 

- Das Luise-Adelgunde-Victorie-Gottsched-Stipendium dient der persönlichen Weiterbildung.

 

- Das Barthold-Heinrich-Brockes-Stipendium ermöglicht einem erfahrenen Kollegen / einer erfahrenen Kollegin ein „sabbatical“.


- Aufenthaltsstipendien im Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen (Nordrhein-Westfalen),
- Aufenthaltsstipendien im Collège International des Traducteurs Littéraires in Arles (Frankreich)
- Aufenthaltsstipendien im Baltic Centre for Writers and Translators in Visby (Schweden) und

- Aufenthaltsstipendien im Übersetzerhaus Looren (Schweiz)

bieten neben einer Spezialbibliothek vor allem eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre und den Austausch mit internationalen Kollegen.

 

- Elmar-Tophoven-Stipendien ermöglichen Literaturübersetzern der Sprachenkombination Französisch>Deutsch und Deutsch>Französisch Aufenthalte in ausgewählten Übersetzerhäusern in Frankreich, Belgien, Luxemburg, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den französischsprachigen Ländern Nordafrikas (in Zusammenarbeit mit der DVA Stiftung).

 

 

Die für die einzelnen Stipendienarten einzureichenden Antragsunterlagen sind den jeweiligen Ausschreibungen zu entnehmen.

 

 

Die Stipendienvergabe erfolgt zweimal jährlich jeweils zum 31. März und zum 30. September über ein Bewerbungsverfahren.

 

Die Fachjury entscheidet in der Regel innerhalb von acht Wochen nach Bewerbungsschluss über die Stipendien.