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Abschlussveranstaltung im LCB am 11. Februar 2009
Was ist beim Übersetzen wirklich schwierig?
Abschlussveranstaltung des Seminars „Die Ordnung der Wörter: von der Logik des Satzes zur Freiheit des Stils“ im Rahmen der August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung am Peter-Szondi-Institut der FU
Mit Burkhart Kroeber, Rosemarie Tietze, Ulrich Blumenbach (??)
Moderation: Georg Witte
Es ist zwar nichts wirklich leicht beim Übersetzen, jedenfalls wenn man es mit literarischen Texten zu tun hat, aber es gibt durchaus verschiedene Grade an Schwierigkeit, von kaum imitierbaren Wortspielen über lange vertrackte Satzperioden bis zu gleichzeitig sprachlichen und kulturellen Assoziationsketten, für die es in der Zielsprache kein Äquivalent gibt, die aber im Text unentbehrlich sind, also irgendwie übersetzt werden müssen. Zum Abschluß seines Gastseminars an der FU führt Burkhart Kroeber einige ebenso aufschlußreiche wie reizvolle Beispiele aus Texten von Umberto Eco, Italo Calvino sowie Fruttero & Lucentini vor, erläutert die jeweilige Problematik und spricht in einer anschließenden Diskussionsrunde mit Kollegen und Studenten über den Umgang mit solchen Fällen.
Eine Veranstaltung des Deutschen Übersetzerfonds und des Peter-Szondi-Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
