Einladung zur Veranstaltung

Der August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessor Burkhart Kroeber im Gespräch mit Georg Witte und Marie Luise Knott

11. Februar, 20 Uhr im Literararischen Colloquium Berlin

Was ist beim Übersetzen wirklich schwierig?
Es ist zwar nichts wirklich leicht beim Übersetzen, jedenfalls wenn man es mit literarischen Texten zu tun hat, aber es gibt durchaus verschiedene Grade an Schwierigkeit, von kaum imitierbaren Wortspielen über lange vertrackte Satzperioden bis zu gleichzeitig sprachlichen und kulturellen Assoziationsketten, für die es in der Zielsprache kein Äquivalent gibt, die aber im Text unentbehrlich sind, also irgendwie übersetzt werden müssen. Burkhart Kroeber, der in diesem Winter die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung bekleidet, erläutert zum öffentlichen Abschluss seines Seminars Beispiele aus Texten von Umberto Eco, Italo Calvino sowie Fruttero & Lucentini und spricht mit Kollegen und Studenten über den Umgang mit solchen Fällen.
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Übersetzerfonds und dem Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der FU Berlin.

Eintritt 6 Euro / 4 Euro / Studenten frei (Karten ausschließlich an der Abendkasse)


Satzungsgemäß unterstützt der Deutsche Übersetzerfonds „Initiativen und Projekte, die der Entwicklung der Übersetzungskunst förderlich sind“.

... In 2008 sind dieses u.a.:

Wolfenbüttler Gespräch - Jahrestagung des VdÜ
Juni 2008 in Wolfenbüttel
Der Deutsche Übersetzerfonds unterstützt die Übersetzerworkshops im Rahmen der Jahrestagung des Literaturübersetzerverbandes.

Frankfurter Buchmesse 2008 - Übersetzerzentrum
Auch 2008 wird der Deutsche Übersetzerfonds als Veranstaltungspartner des Übersetzungszentrums auf der Frankfurter Buchmesse wieder mit Veranstaltungen vertreten sein.



Bisher wurden im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten ein Filmprojekt, Übersetzerkonferenzen, bilinguale Workshops und Kolloquien unterstützt:

Wolfenbüttler Gespräch - Jahrestagung des VdÜ
15. bis 17. Juni 2007 in Wolfenbüttel
Der Deutsche Übersetzerfonds unterstützte die Übersetzerworkshops im Rahmen der Jahrestagung des Literaturübersetzerverbandes.

Frankfurter Buchmesse 2007 - Übersetzerzentrum
Als Veranstaltungspartner des Übersetzungszentrums auf der Frankfurter Buchmesse war der Deutsche Übersetzerfonds 2008 mit Veranstaltungen vertreten:

"Wer übersetzt, lernt nie aus"
Literaturübersetzer, die an Seminaren und Werkstätten im Eurpäischen Übersetzer-Kollegium, im Literarischen Colloquium oder im Übersetzerhaus Looren teilgenommen haben, ziehen Bilanz. Was hat es ihnen gebracht, das gemeinsame Tüfteln am Text, hat es die Sprachzentren gelockert, das Deutsch aufpoliert? Moderation: Rosemarie Tietze

"Ich han min lehen, al die werlt"
Schaffe ich noch die Überarbeitung einer Gedichtstrophe? Habe ich genug Zeit, einer Anspielung nachzugehen? Kann ich es mir leisten, meine Experten zu konsultieren? Literaturübersetzer schildern, inwiefern Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds es ermöglichen, länger an Werken zu feilen, als dies normalerweise möglich ist. Moderation: Ulrich Blumenbach

Frankfurter Buchmesse 2006 - Übersetzerzentrum
Der Deutsche Übersetzerfonds war 2006 erneut Veranstaltungspartner des Übersetzerzentrums auf der Frankfurter Buchmesse und mit folgenden Veranstaltungen vertreten:

Wer übersetzt, lernt nie aus
Literaturübersetzer bilden sich in Seminaren fort, die von Profis für Profis gestaltet werden und allmählich zur „Akademie der Übersetzungskunst“ zusammenwachsen.
Wie solche Feinarbeit an der Sprache eigentlich aussieht, führten Frank Heibert, Karin Krieger,
Christa Schuenke und Rosemarie Tietze vor.

Zwischen Purismus und Pidgin
Literarische Übersetzer tragen zwei Herzen in ihrer Brust. Sollen sie das sprachliche
Erbe Goethes und Schillers hochhalten oder sich am Neudeutsch der Massenmedien orientieren? Jürgen Dormagen, Marie-Luise Knott und Hinrich Schmidt-Henkel
diskutierten die Freiräume von Übersetzern im Spannungsfeld von Sprachpflege und
Sprachentwicklung. Moderation: Ulrich Blumenbach.

Wolfenbüttler Gespräch - Jahrestagung des VdÜ
15. bis 17. September 2006 in Wolfenbüttel.
Der Deutsche Übersetzerfonds unterstützte die Übersetzerworkshops im Rahmen der Jahrestagung des Literaturübersetzerverbandes.

In Ketten tanzen
Übersetzer _ Interpreten _ Schauspieler auf der Suche nach ihrem Text
4. und 5. September 2006
Tagung im Literarischen Colloquium Berlin

Frankfurter Buchmesse 2005 - Übersetzerzentrum
Der Deutsche Übersetzerfonds war 2005 erneut Veranstaltungspartner des Übersetzerzentrums auf der Frankfurter Buchmesse. An folgenden Veranstaltungen war der DÜF unmittelbar beteiligt:

Übersetzerförderung: Preise und Stipendien für Literaturübersetzer
Eine Informationsveranstaltung mit dem Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen, dem Deutschen Literaturfonds, dem Literarischen Colloquium Berlin, der Robert Bosch Stiftung und dem Deutschen Übersetzerfonds.

Wer übersetzt, lernt nie aus
Seminare und Workshops des Deutschen Übersetzerfonds - vorgestellt von Thomas Brovot, Olaf Kühl, Katharina Raabe und Josef Winiger.

Herausforderung: Klassiker neu übersetzen

Eine Diskussionsveranstaltung mit den Übersetzern Susanne Lange, Andrea Ott und Eike Schönfeld. Moderation: Burkhart Kroeber

 


Wolfenbüttler Gespräch - Jahrestagung der Literaturübersetzer


16. bis 18. September 2005 in Wolfenbüttel

Der Deutsche Übersetzerfonds unterstützte die Übersetzerworkshops im Rahmen der Jahrestagung des Literaturübersetzerverbandes.



5. Internationale Literaturfestival Berlin


6. bis 17. September 2005

Der Deutsche Übersetzerfonds unterstützte die Veranstaltungsreihe "Die Kunst des Übersetzens" im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin.



Seminar für Übersetzer aus südslawischen Sprachen


4. bis 9. Juli 2005

"Textwerk"-Seminar im Literaturhaus München
Leitung: Katharina Raabe und Klaus Dieter Olof



Frankfurter Buchmesse 2004 - Übersetzerzentrum


7. bis 8. Oktober 2004
Der Deutsche Übersetzerfonds war 2004 Veranstaltungspartner des Übersetzerzentrums auf der Frankfurter Buchmesse. An folgenden Veranstaltungen war der DÜF unmittelbar beteiligt:

Übersetzerförderung: Preise und Stipendien für Literaturübersetzer

Eine Informationsveranstaltung mit dem Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen, dem Deutschen Literaturfonds, dem Literarischen Colloquium Berlin, der Robert Bosch Stiftung und dem Deutschen Übersetzerfonds

Ob die Metamorphose gelingt? Zur Qualität von Übersetzungen
Eine Diskussion mit Brigitte Große, Reinhard Kaiser, Marie Luise Knott u.a.
Moderation: Denis Scheck.

Wer übersetzt, lernt nie aus.

Seminare und Workshops des Deutschen Übersetzerfonds - vorgestellt von Ulrich Blumenbach, Cornelia Holfelder-von der Tann, Anna Schibarowa und Rosemarie Tietze


4. Internationale Literaturfestival Berlin


21. September bis 2. Oktober 2004

Der Deutsche Übersetzerfonds unterstützte die Veranstaltungsreihe "Die Kunst des Übersetzens" im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin am 25.9.2004 - mit Theresia Prammer, Wolfgang Schlüter, Rainer G. Schmidt und Peter Urban-Halle.

 


50 Jahre VDÜ


9. bis 12. September 2004 in Wolfenbüttel

Der Deutsche Übersetzerfonds unterstützte die Übersetzerworkshops im Rahmen der Veranstaltungen zum 50jährigen Jubiläum des Literaturübersetzerverbandes.

 


Spurwechsel – Ein Film vom Übersetzen

Ist Ironie, etwa die so heitere wie feine Distanziertheit eines Thomas Mann, übersetzbar? Warum wimmelt es in russischen Texten von „Täubchen“ und „Herzchen“? Wird Kafkas Liftjunge Karl Roßmann gegen die Schulter oder in den Hintern gestoßen? Und wie kommt es, daß „aktualnost“ und „Aktualität“ nicht dasselbe bedeuten? Spurwechsel, ein Filmprojekt zum Länderschwerpunkt „Rußland“ der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, fragt nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Kulturen, wie sie in den Sprachen zutage treten und von den Übersetzern gestaltet werden. Zu Wort kommen je fünf Literaturübersetzer aus dem Deutschen ins Russische und umgekehrt. Da geht es um strukturelle Differenzen zwischen den Sprachen und zugleich, unablösbar mit diesen verbunden, um kulturhistorisch unterschiedliche Resonanzräume. Bestimmte Wörter, sagt beispielsweise Marina Korenewa, haben einen „Hinterhof“, der sich nicht mittransportieren lasse. Und Ilma Rakusa spricht von den unterschiedlichen „Temperaturen" des Russischen und des Deutschen. So erweist sich das Gespräch über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zuletzt als ein Vexierspiel, in dem der individuelle Stil und das Temperament des jeweiligen Übersetzers, seine Lese- und seine Lebenserfahrung eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Spurwechsel zeigt die vielfachen Brechungen, die sich ergeben, wenn ein Text die Sprache wechselt.

Spurwechsel, eine Filmdokumentation von Gabriele Leupold, Eveline Passet, Olga Radetzkaja, Anna Schibarowa und Andreas Tretner.

Die Interviewpartner: Marina Korenewa, Dorothea Trottenberg, Sergej Romaschko, Gabriele Leupold, Solomon Apt, Thomas Reschke, Tatjana Baskakowa, Ilma Rakusa, Michail Rudnizki, Swetlana Geier.
Kamera: Jakobine Motz. Schnitt: Stefan Stabenow, Ca. 75 Minuten.
Mit freundlicher Unterstützung von: Fachbereich angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz/Germersheim, DIE FÄHRE - Sächsischer Verein zur Förderung literarischer Übersetzung e.V..
Das Projekt wurde gefördert von: Robert Bosch Stiftung, Deutscher Übersetzerfonds, Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

Spurwechsel wurde erstmals auf der Frankfurter Buchmesse 2003 öffentlich gezeigt.

 


„Umschlag 2002“

Mai 2002

Ungarisch-deutsches Kolloquium mit Workshop an der Humboldt Universität zu Berlin
Leitung: Irene Rübberdt

 


Jahreskonferenz der Europäischen Vereinigung der Übersetzer (CEATL) in Weimar

November 1999