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Hinter den Übersetzertagen steht die Idee, die intellektuelle
und die sprachlich-sinnliche Faszination des Übersetzens zum
Gegenstand öffentlicher Veranstaltungen zu machen. Die Programme
der Übersetzertage im LCB enthielten Lesungen, Vorträge,
literarische Darbietungen aller Art.
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Übersetzertage 2010/Symposium
Das Gleiche. Noch einmal. Anders. Über unseren Umgang mit den
Klassikern.
am 4. und 5. März 2010
im Literarischen Colloquium Berlin
Konzept und Leitung: Marie Luise Knott
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Übersetzertag 2008
Happy bin ich schon, aber glücklich bin ich nicht –
Autoren übersetzen sich selbst
Konzept: Marie Luise Knott
Worte schmecken und riechen in den Sprachen verschieden und fühlen
sich verschieden an. Begriffe haben unterschiedliche Konnotationen.
Nicht selten tragen die Worte verschiedenes politisches Gepäck.
Was bedeutet dies für Autoren, die, aus welchem Zwang, welcher
Hoffnung auch immer, das Land und die Schreibsprache wechseln? Was
macht dies mit ihren Texten? Der Übersetzertag 2008 widmet sich
der Frage: Was geschieht, wenn Schriftsteller sich selbst übersetzen?
Von Nabokovs "Speak, Memory" etwa gibt es mehrere Fassungen:
eine "Original"-Englische, eine selbstübertragene Russische,
dann eine zweite Englische, in der mehrere der russischen Veränderungen
aufgenommen wurden. "Diese Wieder-Anglisierung einer russischen
Wieder-Durcharbeitung dessen, was ganz am Anfang eine englische Wiedergabe
russischer Erinnerungen gewesen war, erwies sich als eine höllische
Aufgabe", beschreibt Nabokov die Arbeit. Auch im Werk der politischen
Theoretikerin Hannah Arendt, deren Texte ähnliche Metamorphosen
durchliefen, war das Übersetzen – die Spannung aus Tradiertem
(Mitgenommenen) und Fremdem (Angetroffenen) – ein konstitutives
Moment des Schreibens. Und Samuel Beckett verfasste seine Stücke
nicht nur in zwei Sprachen – mal war das Englische die erste
Fassung, mal das Französische –, sondern hatte beim Schreiben
teilweise konkrete Schauspielerstimmen im Sinn. Die Autorin und Übersetzerin
Esther Kinsky untersucht sinnliche Eindrücke im Sprachtransport
und die Dichterin Antjie Krog aus Südafrika, die auf Afrikaans
schreibt und sich selbst übersetzt, bringt zwei Kulturen in einem
Land zu Gehör. ABLAUF
15.00 Uhr
Begrüßung
15.10 Uhr Georg Witte: "Vladimir Nabokov
– Schreiben als Übersetzen".
Einleitende Worte und Gespräch: Rosemarie Tietze
16.20 Uhr Esther Kinsky: The Colour of Memory
/Die Farbe der Erinnerung – Licht, Farbe und Klang beim Übersetzen
zweier Prosagedichte
17.20 Uhr Marie Luise Knott: Der Teufel sollte
die Zweisprachigkeit holen – Hannah Arendt übersetzt sich
selbst
Pause
19.30 Uhr Hanns Zischler: "Samuel Beckett
– La dernière bande und Krapp's Last Tape" –
ein Kommentar mit Videoeinspielungen
21.00 Uhr Antjie Krog: "In the Name of the
Other – Poetry in Self-translation", Afrikaans und Englisch
mit Erläuterungen
Eintritt: 6 € / 4 €
Ort: Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin
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10 Jahre Deutscher Übersetzerfonds
Übersetzertag im LCB
21. September 2007 Übersetzungskultur –
was sie prägt, was ihr fehlt
Wir schürfen tief, decken Kulturschichten auf, die beim Thema
Übersetzen selten gesehen werden, und mauern weiter an unseren
Fundamenten.
Beginn: 10 Uhr Erste Gesprächsrunde
Über die (versteckten) Prägungen
Moderation: Denis Scheck Jürgen
Trabant Von Kratylos zu Agamemnon Sibylle
Lewitscharoff Botschaftsverkehr zwischen Oben und
Unten
Pause Zweite Gesprächsrunde
Über die Rohbauten
Moderation: Claus Sprick Werner von Koppenfels
Demut plus Übermut
Historische Anmerkungen zu einem unmöglichen Metier
Denis Scheck Ich soll keine Lügen
erzählen
Von Schlammblütern, Tintenblut und den Kriterien einer perfekten
literarischen Übersetzung
Als Gast diskutiert mit: Umberto Eco
Pause Babeliaden
Kreative Umkreisungen des Übersetzens Übersetzer sind
Steigbügelhalter der Musen. Können sich Polyhymnia, Terpsichore
und ihre Schwestern mit Hilfestellungen revanchieren?
Erster Akt
Beginn: 17 Uhr
Musikalische Einleitung mit Frank Heibert in Klavierbegleitung
soft reset: Claus Sprick lüftet
das Übersetzerhirn Sirenengesänge: Frank
Günther lauscht seinen Vorgängern – oder
lieber nicht? Textfrustbewältigung durch Malen &
Modellieren
Bilder und Objekte von Thomas Stegers und Cornelia
Holfelder-von der Tann
Pause
Zweiter Akt
Beginn: 20 Uhr
Über die allmähliche Verfertigung des Textes beim Tanzen:
Miriam Mandelkow und Isabel Bogdan
bei der Rhythmusarbeit Der Sachse ohne Dialekt: Gunter
Böhnke wandelt auf der wuhdschen Strahse
It don’t mean a thing if it ain’t got that swing:
Frank Heibert singt das Ding
Projektleitung und Moderation: Ulrich Blumenbach
und Rosemarie Tietze
Die Veranstaltungen zum Jubiläum des Deutschen Übersetzerfonds
wurden gefördert von: 
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Mittwoch, 24. Mai 2006, ab 16 Uhr
Übersetzertag im LCB
Wortklauber und Satzbauer. Übersetzer und Schriftsteller –
die Sprachwerker
Das Wörterklauben und Sätzebauen, das Basteln und die Feinarbeit
an der Sprache stehen im Mittelpunkt des Übersetzertages 2006
im LCB. Das gemeinsam mit dem Deutschen Übersetzerfonds gestaltete
Programm gewährt Einblicke in Problemlagen und Lösungsstrategien
des Übersetzens: 16 - 19 Uhr „Hilfe
- ein Gedicht!“ Bei Panik vor der Lyrik empfiehlt Christa
Schuenke eine Versfußpflege. In die Untiefen der Recherche
hinein und wieder hinaus führt die Sachbuchexpertin Irene
Rumler. „Auf ins Getümel!” – unerschrocken
gibt sich Cornelia Holfelder-von der Tann bei ihrer
Begegnung mit dem Historischen Roman. Josef Winiger
zeigt sein Sprachspielzeug, während Irmela Brender
kindgerecht übersetzt. Über den Umgang mit Umgangssprache
spricht Ulrich Blumenbach. Die genannten Referenten
haben Seminare des Deutschen Übersetzerfonds geleitet und demonstrieren
Beispiele aus der Workshoppraxis.
19 Uhr Pause mit Imbissangebot 20.00 Uhr Podiumsdiskussion
mit Marcus Ingendaay, Katja Lange-Müller, Jan Wagner, Anne Weber.
Moderation: Denis Scheck
Sprachschöpfer und Handwerker des Schreibens sind sie beide –
aber wie unterscheidet sich die Feinarbeit an der Sprache bei Übersetzern
und Schriftstellern? Denis Scheck befragt Übersetzer, die „es”
schon getan haben, und die Autorin Katja Lange-Müller, die einen
Schreibkurs mit Übersetzern leitete. Eintritt:
6 Euro / 4 Euro
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Deutschen Übersetzerfonds. Gefördert
von der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung
und Kultur.
Ort: Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin
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An den Wassern von Babylon Übersetzertag im LCB
Freitag, 23. Juli 2004
Der Übersetzertag 2004 führt zurück zu den Ursprüngen
von Vielsprachigkeit und Schrift. Wir folgen Claudia Ott in die Welt
der Basare und Kalifen, die in ihrer Neuübersetzung der Erzählungen
aus Tausendundeine Nacht erstmals in einer von europäischen Übermalungen,
Ausschmückungen und Prüderien freien Form zu lesen sind.
„Black Box in Babylon“ nennt sich ein kabarettistisches
Experiment, das endlich Licht bringt in den rätselhaften Vorgang
des Literaturübersetzens. Und wir führen ein Streitgespräch
über das Scheitern, das Gelingen und das Meistern von Übersetzungen,
und wie man das erkennt. Programm
16.00 Uhr
BEGRÜSSUNG: Rosemarie Tietze
16.15 Uhr
EIN ALT-KLASSIKER GANZ NEU Burkhart Kroeber spricht
mit Claudia Ott über ihre Neuübersetzung
von Tausendundeine Nacht aus der ältesten Quelle
17.30 Uhr
OB DIE METAMORPHOSE GELINGT? Über die heikle Frage der Übersetzungsqualität
diskutieren Reinhard Kaiser, Wolfgang Matz, Burkhard Müller,
Elke Schmitter und Bernhard Robben. Moderation:
Hinrich Schmidt-Henkel
19.00 Uhr Pause / Imbiß
20.00 Uhr
BLACK BOX IN BABYLON Übersetzen als organischer Vorgang:
Bücher in sich hineinfressen und in einer anderen Sprache wieder
ausspucken. Aber was passiert da genau? Wie wird der Input zum Output?
Der Übersetzer, das unbekannte System – Frank Günther
und sein Ensemble (Ulrich Blumenbach, Beate Smandek und Rosemaie
Tietze) präsentieren ein kabarettistisch-wissenschaftliches Blackbox-Experiment.
22.00 Uhr
1001 NACHTMUSIK
mit Claudia Ott (Rohrflöte / Nay), Matthias
Bautz (orient. Perc.) und Roman Bunka (Laute
/ Oud)
Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5, 14109 Berlin
(S-Bhf. Wannsee)
Tel. 030 – 81 69 96 25
Mit freundlicher Unterstützung der Bundesbeauftragten für
Kultur und Medien, der Kulturstiftung der Länder und der Berliner
Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.
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Fremde Sprachlust
Übersetzertag am 13. September 2002 im LCB
Wie äußert sich in anderen Kulturen die Lust an der eigenen
Sprache? Um Wort und Schrift ranken sich die Ursprungsmythen vieler
Kulturen, und seit jeher sind die lautlichen und rhythmischen Dimensionen
der Sprache Gegenstand kultischer, subkultureller und
künstlerischer Praktiken.
Welches spielerische Potential sich dabei entfalten kann, wird mit
literarischen Darbietungen, Hörspielen und Phantasiestücken
im Rahmen unseres Übersetzertags demonstriert. Denn wer übersetzt,
ist dieser "fremden Sprachlust" natürlich unmittelbar
auf der Spur.
Wir feiern mit dieser öffentlichen Veranstaltung ein kleines
Jubiläum: Vor fünf Jahren wurde im LCB der Deutsche Übersetzerfonds
gegründet, der seither die Arbeit von Literaturübersetzern
durch Stipendien und Workshops fördert. Programm
| 16:00 |
Begrüßung
Stefan Weidner: Ach du heilige Sprache
Arabische Dichtung oder Was es heißt, anderthalb Jahrtausende
lebendiger Sprachgeschichte mit sich herumzuschleppen.
Ró_a Domá_cyna: Wendungen
Inländisches. Das Wendische in seinen Spielarten und Mischformen
als poetisches Material. Anschauliches, Hörenswertes,
(Un)Begreifliches. Drei Fremdsprachen im Kiosk
Armenisch: Tessa Hofmann; Chinesisch: Susanne Hornfeck; Isländisch:
Betty Wahl
*** Pause *** |
| 18:30 |
Ulrike Draesner: Try see, try say
Gertrude Stein oder Vom Wandern zwischen den Sprachen
Frieder Butzmann: Ganz heikle Lautpopel
Zuweilen klaffen im abendländischen Kunstlied von Schubert
bis Sex Pistols sprachlicher und emotional metasprachlicher
Ausdruck weit auseinander. Frieder Butzmann macht Verbesserungsvorschläge
*** Pause *** |
| 20:30 |
Oskar Pastior: O du roher Iasmin
Baudelaires Harmonie du soir anagrammatisch
Christiane Buchner: Playing the Dozens
Bis oana woant. Die schwarzamerikanische Lust am Rededuell
Elke Wehr: Argentinische Streifzüge
Vom Lärm zum Laut zum Leise. Was einem in Argentinien alles
gar nicht Spanisch vorkommt |
Moderation: Christian Hansen und Rosemarie Tietze
Eintritt frei
Mit freundlicher Unterstützung des Bundesbeauftragten für
Kultur und Medien, der Kulturstiftung der Länder und der Berliner
Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.
Ort: Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5,
14109 Berlin. S-Bahnhof Wannsee |
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Grenzgänger der Literatur
ÜBERSETZERTAG am 14. Juli 2000 im LCB
Ohne die Übersetzer wäre Weltliteratur ein leerer
Begriff: was andere Völker denken und fühlen, erfahren wir
aus ihren Nationalliteraturen, diese aber erschließen sich erst
dank der Sprach- und Interpretationskunst der Übersetzer. Goethe
sprach seinerzeit von einem der wichtigsten und würdigsten
Weltgeschäfte und hatte recht: Übersetzer sind Kulturvermittler
par excellence. Sie holen Welterfahrung in den eigenen Kulturkreis,
sie machen unsere Sprache reicher und lebendiger.
Der literaturexpress europa 2000 bringt an die 100 Autorinnen
und Autoren aus allen europäischen Ländern nach Berlin.
Ihre Ankunft in der fremden Sprache gelingt nur durch die Vermittlungsleistung
der Übersetzer und ihren Versuch, Verständigung zu ermöglichen
- ohne die Übersetzer bliebe der literaturexpress ein Geisterzug.
Am 14. Juli 2000 laden wir Übersetzer, die den Grenzgänger
der Literatur in besonderer Weise verkörpern, ins LCB.
Übersetzer aus den Randgebieten ihres Metiers eröffnen ungewöhnliche
Perspektiven auf die Prozesse der Grenzüberschreitung: Gudrun
Penndorf hat die deutsche Sprache als Übersetzerin von Asterix
und Lucky Luke bereichert. Hermann Kusterer war als Dolmetscher
mit Heinrich Lübke unterwegs. Gedichte in Gebärdensprache
- über den poetischen Ausdruck von Gehörlosen spricht Simone
Scholl. Die Dichterin Yoko Tawada zeigt, wie man vom Japanischen
über das Russische ins Deutsche kommt und retour. Mozart in den
Fängen seiner Übersetzer: Ragni Maria Gschwend spricht
über die Übersetzung von Operntexten, musikalisch begleitet
von Stephan Gogolka und Markus Zugehör. Den "Faust"
in der Tasche: die Geschichte einer Goethe-Neuübersetzung in
Bulgarien erzählt Ljubomir Iliev aus Sofia. Die Medienkunstklasse
Maria Vedder (Hochschule der Künste) nähert sich dem
Thema Übersetzen visuell: ausgehend von den vielschichtigen Bedeutungen
des Begriffs "übersetzen" in verschiedenen Sprachen
sind kurze Videoclips entstanden.
Programm
| 16 Uhr |
Numalfix!!
Die Asterix-Übersetzerin Gudrun Penndorf gibt Einblicke
in die Übersetzung
von Comic-Literatur |
| 17 Uhr |
Den Faust in der Tasche
Wie übersetzt es sich in der Diktatur? Ljubomir Iliev
berichtet, welche Hürden er bei seiner Neuübersetzung
von Goethes Hauptwerk ins Bulgarische überwinden musste
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| 17.45Uhr |
kleine Pause... |
| 18 Uhr |
Poesie(h)! Simone Scholl zeigt Gedichte
in Gebärdensprache und legt dar, warum sie nicht für
unsere Ohren bestimmt sind |
| 18.45 Uhr |
übersetzen umsetzen
Translation - Crossover: Die Medienkunstklasse Maria Vedder
(Hochschule der Künste, Berlin) präsentiert Videoarbeiten
zum Thema übersetzen |
| 19.30 Uhr |
große Pause... |
| 20.30 Uhr |
Übersetzung als Verwandlung
Die Dichterin Yoko Tawada erläutert, wie man eigene
Werke in die Muttersprache übersetzt und dabei der Text
auch schon mal auf das Dreifache anwachsen kann |
| 21.15 Uhr |
Übersetzen und Staatsräson Hermann
Kusterer, Dolmetscher deutscher Spitzenpolitiker wie Konrad
Adenauer und Heinrich Lübke, erzählt von den Tücken
der staatstragenden Übersetzung |
| 22 Uhr |
Figaros Flehn und Flattern
Anhand der Militärarie Nr. 9 aus Mozarts Die Hochzeit
des Figaro (Nun vergiss leises Flehn, süßes
Kosen ...) lässt Ragni Maria Gschwend 200 Jahre
Opernübersetzung Revue passieren. Es begleiten Stephan
Gogolka (Gesang) und Markus Zugehör (Klavier) |
In den Pausen besteht die Möglichkeit, die Videoarbeiten zum
Thema übersetzen anzuschauen. Moderation:
Peter Klöss und Hinrich Schmidt-Henkel Projektleitung:
Peter Klöss
Grenzgänger der Literatur
Literarisches Colloquium Berlin
Freitag, 14. Juli 2000
Eine Veranstaltung des Literarischen Colloquiums Berlin und des Deutschen
Übersetzerfonds im Rahmen des literaturexpress 2000 in Zusammenarbeit
mit eurobylon e.V. Gefördert von der Senatsverwaltung für
Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin und dem Hauptstadtkulturfonds.
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Die langen Wege zwischen den Sprachen
Übersetzertag am 12. Dezember 1998 im LCB Programm
| 15.00 Uhr - 18.30 Uhr |
Die langen Wege zwischen den Sprachen
Ragni Maria Gschwend: Schneeberg - Ssneznik - Nevoso
Auf beschwerlichen Pfaden durch die Microcosmi von
Claudio Magris
Nikolaus Stingl: ...not so much transported as translated...
Unterwegs zur deutschen Fassung von Mason & Dixon
Grete Osterwald: Die historische Biographie - ihr Anspruch an
die Sprache.
Zur Übersetzung von Ludwig der Heilige von
Jacques LeGoff
- Pause -
Angelika Gundlach: Kollisionen im Kopf des Übersetzers
Schreibstrategien von Jan Kjærstad in Der Verführer
Andreas Tretner / Anatoli Asolski: Zellenbildung
Der Übersetzer im Gespräch mit dem Autor
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| 20.00 Uhr - 24.00 Uhr |
Übersetzer auf Dienstreise
Kathrin Liedtke: Kolo musí pryc - Impressionen aus dem
herbstlichen Prag
Stefan Weidner: Pfadfinder im Dickicht der arabischen Literatur
Elke Wehr: Mit 157 Fragen nach Paraguay Lese-Marathon
Ragni Maria Gschwend |
liest |
Claudio Magris |
Angelika Gundlach |
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Jan Kjærstad |
Gunnar Kwisnski |
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John King |
Kathrin Liedtke |
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Jirí Kratochvil |
Ruth Melcer |
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Yael Hadaya |
Nikolaus Stingl |
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Thomas Pynchon |
Andreas Tretner |
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Anatoli Asolski |
Elke Wehr |
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Augusto Roa Bastos |
Stefan Weidner |
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Arabische Lyrik |
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Moderation: Rosemarie Tietze
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Übersetzertag
13. September 1997 im Literarischen Colloquium Berlin
Programm
| 15.00 |
Dieter E. Zimmer
Nabokov übersetzen |
| 16.00 |
Hans Hermann
Eine Übersetzung ins Schwäbische |
| 16.30 |
Elisabeth Edel / Wolfgang Matz
Zweistimmige Inventionen Übersetzen im Duett - kann
das gutgehen? |
| 17.30 |
Jewgeni Popow / Rosemarie Tietze
...und umgekehrt: wie sieht der Autor den Übersetzer?
Zweisprachiges Interview |
| 18.00 |
Frank Günther
Shakespeare/Sommernachtstraum |
| 19.00 |
Übersetzerwerkstatt 1996 im LCB
Abschluß
Essen |
| 21.00 |
Harry Rowohlt liest aus Frank McCourt und Shel Silversteins
Kindergedichten |
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