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Neue Publikation des Deutschen Übersetzerfonds:

"Denn wir haben Deutsch. Luthers Sprache aus dem Geist der Übersetzung" ist gerade bei Matthes & Seitz Berlin erschienen

Martin Luthers Rolle als Gründerfigur der neuzeitlichen deutschen Literatur ist vielfach beschrieben; seine Sprachkraft, die über Jahrhunderte die Menschen anregte, lebt nicht zuletzt aus dem Geist einer selbstbewussten übersetzerischen Position. »Denn wir haben Deutsch« versammelt Beiträge, an denen sich Luthers unerschöpfliche Freude, auch sprachlich neue Wege zu gehen, ablesen lässt, eine Freude, die ansteckend wirkt – auf Gläubige wie Ungläubige. Literaturübersetzer und Schriftsteller befragen darin, angestiftet vom Deutschen Übersetzerfonds, den Sprachschöpfer und Sätzebauer Martin Luther: Die einen untersuchen den Reichtum von Luthers Sprachregister oder erkunden den Satzbau, die Metaphorik im Buch Hiob sowie die Komposition der Psalmen; andere erfreuen sich an der »parataktischen Schwärze« zwischen den Sätzen oder beklagen, wie Luthers Idee vom »guten Deutsch« in der Geschichte missbraucht wurde.

 

Das Buch gibt es u.a. hier: http://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/denn-wir-haben-deutsch.html

- und natürlich beim Übersetzertag am 25.9.2015 im LCB, bei dem namhafte Gäste eingeladen sind, über Luther zu sprechen und zu diskutieren.