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Ausschreibung eines öffentlichen Übersetzungswettbewerbs

Gegenstand des Wettbewerbs ist die deutsche Übersetzung des Romananfangs: "Great Jones Street" von Don DeLillo | Einreichungen möglich bis zum 31. Juli 2017

 

GREAT JONES STREET

Ausschreibung eines öffentlichen Übersetzungswettbewerbs

 

(Text als PDF zum Download)

 

Der Deutsche Übersetzerfonds veranstaltet aus Anlass seines 20-jährigen Jubiläums einen öffentlichen Übersetzungswettbewerb. Gemeinsam mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung greift er eine Initiative der Freien Akademie der Künste in Hamburg auf, die 1965 eine Prosaskizze von Graham Greene zur Übersetzung ausschrieb, um sich ein Bild der Lage des literarischen Übersetzens in der Bundesrepublik zu verschaffen. Die eingesandten Übersetzungen veranlassten Dieter E. Zimmer damals nicht nur zu einem Register übersetzerischer Sünden, sondern auch zu einem Grundsatztext über ‚die einstweilige Unentbehrlichkeit des Humantranslators’, der heute noch Bestand hat. Gut fünfzig Jahre später sei die Frage erneut gestellt: Was ist eine gute Übersetzung? Wie hat sich die Übersetzungskultur hierzulande weiterentwickelt?

 

Gegenstand des Wettbewerbs ist die deutsche Übersetzung eines Romananfangs: „Great Jones Street“, ein frühes, 1973 im Original publiziertes und bislang noch nicht ins Deutsche übersetztes Werk eines der großen amerikanischen Autoren unserer Zeit, Don DeLillo. Der Wettbewerb ist offen für Profis wie für Laien gleichermaßen. Begutachtet werden die in der Geschäftsstelle des Deutschen Übersetzerfonds anonymisierten Einsendungen von einer Fachjury, die aus der Übersetzerin Miriam Mandelkow, den Übersetzern Ulrich Blumenbach und Andreas Jandl, der Cheflektorin des Kiepenheuer&Witsch Verlages Kerstin Gleba sowie dem Literaturkritiker und Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Andreas Platthaus besteht. Die Jury achtet auf eine präzise Übertragung nicht nur des Inhalts des Ausgangstexts, sondern auch seiner Zwischentöne, der Stillage, Assoziationen, Anspielungen usw. Die Entscheidung fällt bis Ende September. Der Name der Gewinnerin oder des Gewinners wird bei der Jubiläumsfeier am 19./20. Oktober 2017 bekanntgegeben. Die beste Übersetzung wird mit einem Preisgeld von 2.000 Euro prämiert und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung publiziert.

 

Einreichungen sind bis zum 31. Juli 2017 mit Angaben zur Person (Name, Anschrift, Telefonnummer, Mailadresse) per mail an wettbewerb@uebersetzerfonds.de zu senden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

(Text als PDF zum Download)

 

Wir danken der Kulturstiftung der Länder für die Förderung unserer Initiative.